Die gute Züchner-Dose

Wer­bung hat sich ver­än­dert in den letz­ten Jahr­zehn­ten, kei­ne Fra­ge. Und eigent­lich sieht man die Unter­schie­de kaum noch, denn alte Wer­bung ist meis­tens schlicht ver­schwun­den. Wer erin­nert sich noch an das Schau­fens­ter am Don­ners­tag? Das war einer Wer­be­sen­dung im ZDF, in der Cord­an­zug­trä­ger Wer­bung von gel­ben Zet­teln abla­sen. Und die Leu­te haben das sogar geguckt, es lief ja nichts ande­res.

Es gibt nur sel­ten Wer­bung, die erhal­ten geblie­ben ist. Ich weiß nicht, ob man das schon Kunst nen­nen soll, aber alte Wer­bung ist schon ein inter­es­san­tes Relikt.

In Düs­sel­dorf fin­det sich an einer Haus­wand noch Wer­bung der Ver­pa­ckungs­fir­ma Züch­ner. Vor dem Haus ste­hend weiß man zunächst gar nicht, wofür die­se Wer­bung sein soll. Kon­ser­ven kau­fen kann man in die­sem Haus nicht. Die Wer­bung steht für die Kon­ser­ve als damals neue Ver­pa­ckungs­form. Und der dazu­ge­hö­ri­gen Gra­fik zufol­ge sind die­se Kon­ser­ven so gut, dass Schwei­ne frei­wil­lig in die­se Kon­ser­ven rein­sprin­gen wür­den.

So eine Aus­sa­ge soll­te heu­ti­ge Wer­be­wirt­schaft sich mal trau­en ;-).

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The make-up correlation

There’s a new mis­si­on for Oil of Olaz & Co.. And may­be again a new func­tion of twit­ter: Sho­wing dai­ly routine’s pro­blems in dai­ly routine’s tweets. Just lis­ten.

So, wake up, dear Make-up spe­cia­lists: Where’s the make up that lets a hate expres­si­on look like a hap­py one?

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Guten Morgen

morgenkaffee

Hans-Ulrich Weh­ler ruft die SPD zur inhalt­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung auf und ver­bin­det dies mit einer Ana­ly­se von Bil­dungs­ka­ta­stro­phen.

Eine Poli­ti­ke­rin der Pira­ten­par­tei hat mit einem Blog­ein­trag zur sati­ri­schen Ent­las­sung der Bun­des­re­gie­rung auf­ge­ru­fen. Immer­hin haben sich für die­se Idee 16.000 Peten­ten gefun­den. Nun ver­langt sie — ver­tre­ten durch ihren Mann — schon für das Ver­lin­ken des Arti­kels eine Gebühr. Das fin­det der Spie­gel­fech­ter aus­ge­spro­chen albern.

Das Bun­des­kar­tell­amt sucht nach Nach­wei­sen für das wie­der­keh­ren­de Stei­gen der Sprit­prei­se zu Feri­en­be­ginn.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was pas­siert wohl nach einem Nach­weis, dass die Sprit­prei­se wirk­lich stra­te­gisch zu Feri­en­be­ginn stei­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Dein Hassbuch

Noch so eine däm­li­che Beti­te­lung. Ich habe kein Buch, dass ich has­se. Man darf ja jedes Buch weg­le­gen, das einem nicht gefällt. Aber gut, ich habe in Büchern geschmö­kert, die viel mit dem Hass des Autors zu tun hat­ten.

Adolf Hit­ler — Mein Kampf. Ich bin ja dafür, die­ses Buch schnell kauf­bar zu machen, damit kei­ne Mys­ti­fi­zie­rung des Inhalts statt­fin­det. Die­ser ist schlicht unglaub­lich dumm: “Ohne Men­schen gibt es kei­ne mensch­li­che Idee auf der Welt.” Ach was!

Mar­tin Wal­ser — Tod eines Kri­ti­kers. Eine gegen Mar­cel Reich-Ranicki pol­tern­de, anti-semitische Kli­schees bedie­nen­de, sehr lang­wei­li­ge Lek­tü­re.

Louis-Ferdinand Céli­ne — Rei­se ans Ende der Nacht. In Lite­ra­tur gebrach­ter Ekel über die Welt. Lesens­wert.

1. Das Buch, das du zur­zeit liest
2. Das Buch, das du als nächs­tes liest/lesen willst
3. Dein Lieb­lings­buch
4. Dein Hass­buch
5. Ein Buch, das du immer und immer wie­der lesen könn­test
6. Ein Buch, das du nur ein­mal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
7. Ein Buch, das dich an jeman­den erin­nert
8. Ein Buch, das dich an einen Ort erin­nert
9. Das ers­te Buch, das du je gele­sen hast
10. Ein Buch von dei­nem Lieblingsautoren/deiner Lieb­lings­au­to­rin
11. Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
12. Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… emp­foh­len bekom­men hast
13. Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
14. Ein Buch aus dei­ner Kind­heit
15. Das 4. Buch in dei­nem Regal von links
16. Das 9. Buch in dei­nem Regal von rechts
17. Augen zu und irgend­ein Buch aus dem Regal neh­men
18. Das Buch mit dem schöns­ten Cover, das du besitzt
19. Ein Buch, das du schon immer lesen woll­test
20. Das bes­te Buch, das du wäh­rend der Schul­zeit als Lek­tü­re gele­sen hast
21. Das blö­des­te Buch, das du wäh­rend der Schul­zeit als Lek­tü­re gele­sen hast
22. Das Buch in dei­nem Regal, das die meis­ten Sei­ten hat
23. Das Buch in dei­nem Regal, das die wenigs­ten Sei­ten hat
24. Ein Buch, von dem nie­mand gedacht hät­te, dass du es liest/gelesen hast
25. Ein Buch, bei dem die Haupt­per­son dich ziem­lich gut beschreibt
26. Ein Buch, aus dem du dei­nen Kin­dern vor­le­sen wür­dest
27. Ein Buch, des­sen Haupt­per­son dein „Ide­al“ ist
28. Zum Glück wur­de die­ses Buch ver­filmt!
29. War­um zur Höl­le wur­de die­ses Buch ver­filmt?
30. War­um zur Höl­le wur­de die­ses Buch noch nicht ver­filmt?
31. Das Buch, das du am häu­figs­ten ver­schenkt hast

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