Christoph Kappes’ Abgang bei Carta.info

Tja, viel­leicht liegt es an mir, aber irgend­wie hört sich ein freund­li­cher Abgang doch anders an, als wenn bei Carta.info jemand die Bro­cken hin­wirft. Die­ses Mal hat Chris­toph Kap­pes sel­bi­ges getan. Das ist nach Mat­thi­as Schwenk der zwei­te Mit­her­aus­ge­ber von ehe­mals vier, den Carta.info in den letz­ten zwei Mona­ten ver­liert.

Kap­pes begrün­det sei­nen Abgang u.a damit, dass er

kei­ne Rol­le als „Her­aus­ge­ber“ bei einer publi­zis­ti­schen Akti­vi­tät, die an ande­re höchs­te Ansprü­che stellt, selbst aber kei­ne per­so­nel­le oder zumin­dest irgend­wie gear­te­te struk­tu­rel­le Tren­nung von inhalt­li­cher Ebe­ne und der Finan­zie­rung der betei­lig­ten Per­so­nen vor­nimmt

haben möch­te.

Was immer das genau hei­ßen mag. Carta.info ist wohl nicht das sich ent­wi­ckeln­de, für betei­lig­te Per­so­nen finan­zi­ell ren­ta­ble Pro­jekt, als das es anfangs aus­ge­ru­fen wur­de. Was Kap­pes da schreibt, klingt auch nicht voll­kom­men anders als die Kri­tik von Mar­kus Becke­dahl an Carta-info-Herausgeber Robin Meyer-Lucht, dass sich bei die­sem Inhal­te und E-Plus-Lobbyisten-Tätigkeit nicht genau zu tren­nen schei­nen.

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