Promisenf mit Ralph Caspers

Ich habe mir die aktu­el­le Fol­ge von Ehren­senf — jetzt neu mit Frie­de­mann Karig — ange­se­hen, und da ich die Leh­re befol­ge, dass ich lie­ber nichts sage, wenn mir zu irgend­ei­nem eher künst­le­risch ange­leg­tem Pro­jekt nur Nega­ti­ves ein­fällt, woll­te ich lie­ber nichts ver­blog­gen.

AAAAABER da habe ich noch die Fol­ge Pro­mi­senf mit Ralph Cas­pers gese­hen und durf­te ver­ste­hen: Für sich allei­ne ist Ehren­senf ziem­lich geist­los, unwit­zig und ein­fach nicht auf der Höhe der Zeit, aber das Leit­mo­tiv Wenn du nicht inter­es­sant bist, lade dir Gäs­te ein, die klü­ger sind als du funk­tio­niert abge­wan­delt auch hier:

Ja, und da ist die Abwe­sen­heit von Ver­su­chen, krampf­haft lus­tig zu sein, doch aus­ge­spro­chen ange­nehm. Lobens­wert ist zudem, dass hier end­lich mal unter­halt­sam Link­tipps auf eine ver­ständ­li­che Form gebracht wer­den. Das ist schon wie­der fast 90er.

Du magst vielleicht auch

2 Kommentare

  1. Hm, was hat Dir jetzt nicht gefal­len, das alte Ehren­senf, das neue mit mir, bei­des? Bei bei­dem das glei­che oder jeweils ande­re Kri­tik­punk­te?

    Ralph ist natür­lich ein Super­sym­path, da has­te Recht.

    1. Ich habe Ehren­senf eigent­lich sehr lan­ge nicht geschaut, weil es mich nicht ange­spro­chen hat. Als es in dei­nem Blog ver­linkt war, habe ich es mir dann doch ange­se­hen. Man müss­te mal schau­en, wie sich das noch ein­spielt, daher ist eigent­lich auch die Kri­tik, die ich hier schon ansatz­wei­se hin­ge­schrie­ben habe, etwas unfair. Es hamo­niert halt noch nicht so, dass das Bäl­le hin- und her­schie­ben für den Zuschau­er bei euch inter­es­sant wäre, was ohne vor­ge­schrie­be­ne Tex­te auch schwer ist. So wirkt es aber unent­schie­den zwi­schen Vor­stel­lung von Din­gen und Mode­ra­to­ren­hin­und­her, bei dem der Zuschau­er nicht ganz weiß, was das soll. Es feh­len ein wenig die intel­li­gen­ten Spit­zen. Momen­tan gibt es auch vie­le Rei­be­rei­en in den Blogs wegen die­sem und jenem, die für sich genom­men eine Betrach­tung durch so ein For­mat wert sind. Denn soviel soll­te man ja auch ste­hen las­sen: Dass es ein sol­ches For­mat gibt ist wun­der­bar. Es wirkt nur eben wie eine Bra­vo ohne die Dr. Sommer-Seiten. Bei Inter­views fin­de ich es ganz rich­tig, die­se nicht als Gele­gen­heit zu benut­zen, sich selbst nach vor­ne zu schie­ben, wenn man aber kei­ne Gäs­te hat, muss man das irgend­wie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.