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  • Brü­der­le bereit für Frak­ti­ons­vor­sitz: Rös­ler will Wirt­schafts­mi­nis­ter wer­den — FAZ.NET — Vor der Neu­wahl der FDP-Fraktionsspitze steht Rai­ner Brü­der­le offen­bar für eine Kan­di­da­tur bereit, wenn Bir­git Hom­bur­ger ver­zich­tet. Aus der Par­tei hieß es, in die­sem Fall sol­le Phil­ipp Rös­ler neu­er Wirt­schafts­mi­nis­ter wer­den. Dani­el Bahr könn­te das Gesund­heits­res­sort über­neh­men.
  • Online­pro­ble­me: Holtz­brinck knöpft sich Digi­tal­ge­schäft vor, Sei­te 2 | FTD.de — 2010 sei der Umsatz der VZ-Gruppe um 90 Pro­zent auf über 30 Mio. Euro gestie­gen. 2011 wer­de sie pro­fi­ta­bel sein.<br />
    Womög­lich sieht Holtz­brinck nun einen guten Zeit­punkt für den Aus­stieg: “Trotz der ver­stärk­ten Wett­be­werbs­si­tua­ti­on sehen wir uns als VZ gut auf­ge­stellt und prü­fen aus die­ser Situa­ti­on her­aus alle stra­te­gi­schen Optio­nen”, sag­te Schunk. “Zuver­sicht­lich stim­men uns dabei die hohen Bewer­tun­gen, die wir im Markt sehen.” 2008 hat­te der Ver­lags­kon­zern die Chan­ce aus­ge­schla­gen, Stu­di­VZ an Face­book zu ver­kau­fen und im Gegen­zug einen Vier-Prozent-Anteil an dem glo­ba­len Netz­werk zu bekom­men. Solch ein Anteil wäre heu­te bis zu 2,8 Mrd. Dol­lar wert. Die­se Chan­ce dürf­te der deut­sche Kon­zern kaum noch ein­mal bekom­men.
  • Die Wei­ße Rose — “Sophie Scholl hat­te wahn­sin­ni­ge Angst” — Poli­tik — sueddeutsche.de — Heu­te vor 90 Jah­ren kam die NS-Gegnerin Sophie Scholl zur Welt. Zeit­zeu­gin Lilo Fürst-Ramdohr kann­te die Wider­stands­kämp­fe­rin — sie waren in den­sel­ben Mann ver­liebt.
  • SPRENGSATZ _Das Politik-Blog aus Ber­lin» Blog Archi­ve » Wer sagt es Wes­ter­wel­le? — die Enhal­tung im UN-Sicherheitsrat und sein Zick­zack­kurs in der Liby­en­fra­ge bewei­sen ein­dring­lich, wie unge­eig­net er gera­de für die­ses Amt ist. Im Aus­land gilt er als die per­so­ni­fi­zier­te Unzu­ver­läs­sig­keit Deutsch­lands. Das heißt für die FDP, so bru­tal es klingt: Er muss weg, wenn die Par­tei über­haupt noch eine Über­le­bens­chan­ce haben will. Lei­der sind die “jun­gen Wil­den” der FDP so lieb und so mut­los, dass sich kei­ner traut, dies Wes­ter­wel­le offen zu sagen.
  • Internet-Law » Die Volks­zäh­lung — Die Schrift­stel­le­rin und Juris­tin Juli Zeh hat der taz gesagt, dass sie die Aus­kunft ver­wei­gern und lie­ber ein Buß­geld bezah­len wird, soll­te sie zu der Min­der­heit gehö­ren, die tat­säch­lich befragt wird. Viel­leicht soll­te man sich inso­weit aller­dings bewusst machen, dass nicht die unmit­tel­ba­re Befra­gung das Haupt­pro­blem dar­stellt, son­dern die unsicht­ba­re Zusam­men­füh­rung von Daten ohne Befra­gung des Bür­gers. Die Ein­griffs­in­ten­si­tät einer regis­ter­ge­stütz­ten Volks­zäh­lung ist deut­lich höher als bei einer sol­chen mit­tels Fra­ge­bo­gen. Und die­ser regis­ter­ge­stütz­ten Volks­zäh­lung kann sich nie­mand mehr ver­wei­gern, nach­dem das BVerfG sämt­li­che Ver­fas­sungs­be­schwer­den gar nicht erst zur Ent­schei­dung ange­nom­men hat.
  • Ste­pha­nie Nan­nen: Skan­dal beim Henri-Nannen-Preis — Ham­bur­ger Abend­blatt — Die Repor­ta­ge, die bes­te Repor­ta­ge des Jah­res 2010, ist eine Vor­täu­schung fal­scher Tat­sa­chen. Sie ist nicht echt. Weil der Autor nicht das auf­ge­schrie­ben hat, was er gese­hen hat. Eben weil er nichts gese­hen hat.
  • Tötung, geziel­te » Tötung, Not­wehr, Angriff, Men­schen, Mör­der, Denn » neusprech.org — Eigent­lich staat­lich sank­tio­nier­ter Mord, daher Umbrin­gen eines Men­schen ohne gesetz­li­che Recht­fer­ti­gung und inso­fern ein Euphe­mis­mus. Schon die Wort­wahl zeigt, wie klar sich die Betei­lig­ten dar­über sind, dass ihr Ver­hal­ten irgend­wie nicht in Ord­nung ist: gezielt soll nahe legen, dass der oder die Täter a) schon ganz bestimmt den Rich­ti­gen tref­fen wer­den, und dass er oder sie b) wis­sen, was sie tun. Tötung dann ist der Ver­such, das Gan­ze so sach­lich wie nur irgend mög­lich dar­zu­stel­len und gleich­zei­tig Rechts­staat­lich­keit zu simu­lie­ren.
  • Funk­kor­re­spon­denz — Arti­kel — Zum Kul­tur­auf­trag des öffentlich-rechtlichen Fern­se­hens gehört mehr, als sper­ri­ge Kul­tur in Nischenka­nä­le aus­zu­la­gern, die dann bes­ten­falls etwas mehr als ein Pro­zent Markt­an­teil errei­chen (3sat) oder sogar trotz sehr lan­gen Anlaufs knapp unter an der Ein-Prozent-Hürde ver­har­ren (Arte).
  • Sys­te­ma­ti­sie­ren, ein­ord­nen, bewer­ten | evangelisch.de — “Was sol­len, was kön­nen Jour­na­lis­ten?”, fragt der jun­gal­te Marc Felix Ser­rao heu­te in der SZ. Und will es gar nicht wis­sen. [Z.B.] ob es die Auf­ga­be von Jour­na­lis­ten nicht wäre […] kri­ti­sche Distanz zu hal­ten zur Poli­tik, statt sich vom Finanz­mi­nis­ter auf die Rie­sen­schul­tern klop­fen zu las­sen.

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