Doktorschwund bei der FDP

Am Anfang des heu­te enden­den FDP-Parteitags war neben dem dort inhalt­lich belie­big ver­wen­de­ten Wort Frei­heit auch oft von Neu­an­fang die Rede. Das ist schon des­we­gen nicht so leicht ver­ständ­lich, weil bei der FDP die­sel­ben Gesich­ter ein­fach nur neue Pos­ten beklei­den. In die­sem Zusam­men­hang schrieb ich:

Das ist zuge­ge­ben nicht all­zu hell­se­he­risch, ange­sichts des­sen, dass die Pla­gi­ats­un­ter­su­chungs­platt­form Vro­ni­plag bis­her eine Tref­fer­quo­te von 100% hat. Und da taucht nun ein wei­te­rer Poli­ti­ker auf: Der Euro­pa­par­la­men­ta­ri­er Jor­go Chat­zi­marka­kis von der FDP.

Der mein­te als Reak­ti­on auf die Vor­wür­fe, auf mehr als 20% der Sei­ten der Dok­tor­ar­beit befän­den sich Pla­gia­te, dass er drei Arten zu zitie­ren ange­wen­det habe. Als Erwi­de­rung der Vor­wür­fe ist das, sagen wir mal, unpas­send.

Aber mal ehr­lich: Wenn jemand den aller­ers­ten Satz sei­ner Dis­ser­ta­ti­on schon nicht sel­ber schreibt und unkennt­lich lässt, wo und von wem die­ser eigent­lich stammt: Wol­len Sie in so einem Fall über Pla­gi­at und Nicht­pla­gi­at noch ernst­haft dis­ku­tie­ren?

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