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  • Beein­dru­cken­des Debüt : Text­ar­chiv : Ber­li­ner Zei­tung Archiv — Da hat­te eine Kolum­bia­ne­rin mal eben aus rund 30 Metern ver­geb­lich aufs Tor geschos­sen, und die Kom­men­ta­to­rin sag­te: “Ist natür­lich eine Rie­sen­di­stanz für … eine Frau.”
  • Poli­tik­be­ra­ter Spreng: “Die Kanz­le­rin führt nicht” | tagesschau.de — tagesschau.de: Und Stein­brück wäre eine Gefahr für Mer­kel? — Spreng: Die größ­te. Stein­brück steht für Posi­tio­nen, die vie­le Unter­neh­mer Mer­kel nicht mehr zuschrei­ben. Also wirtschafts- und finanz­po­li­ti­sche Kom­pe­tenz, ein kla­res Urteil, Ent­schei­dungs­fin­dung und -durch­set­zung.
  • «Nie­mand beim WWF will ein Fei­gen­blatt sein» (Wirt­schaft, Aktu­ell, NZZ Online) — Wenn der Film also behaup­tet, der WWF koope­rie­re mit die­sen Fir­men und legi­ti­mie­re damit deren Tun, dann ist das gleich dop­pelt unwahr. Ers­tens weil wir nur eine von ganz vie­len Stim­men in die­sem Pro­zess sind, und zwei­tens, weil wir weder mit Mon­s­an­to noch mit Wil­mar eine direk­te Koope­ra­ti­on haben.
  • Kirch­hof, quan­ti­ta­tiv | RELATIV EINFACH — der Haupt­vor­teil wird in dem Dia­gramm ja gar nicht sicht­bar. Es geht nicht vor­nehm­lich ums Umver­tei­len, son­dern dar­um, dass so gut wie jeder Bür­ger ver­ste­hen kann, war­um er an Steu­ern zahlt, was er zahlt, und war­um ande­re Bür­ger ande­re Beträ­ge zah­len. Kei­ne Aus­nah­men, kei­ne Schlupf­lö­cher für die­je­ni­gen, deren Ein­künf­te kom­pli­zier­te Spar­mo­del­le recht­fer­ti­gen. Die Regeln sind ein­fach, und sie sind für alle die glei­chen.
  • Kom­men­tar: Regie­ren geht anders | tagesschau.de — “Die Regie­rung regiert, und wenn Sie etwas ande­res lesen, dann glau­ben Sie es nicht!”, rief Innen­mi­nis­ter Fried­rich heu­te den ungläu­bi­gen Jour­na­lis­ten zu. Die näm­lich konn­ten es fast nicht fas­sen, dass die schwarz­gel­be Koali­ti­on es doch tat­säch­lich kurz vor der Som­mer­pau­se noch geschafft hat­te, ein hef­tig umstrit­te­nes Geset­zes­pa­ket zu ver­län­gern. Aber bedeu­tet es wirk­lich schon zu regie­ren, wenn man im Prin­zip ein­fach alles so wei­ter­lau­fen lässt wie bis­her?
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Beim Blick nach drau­ßen fragt man sich heu­te ja zwangs­läu­fig, was das da für ein Wet­ter ist: Es ist bedeckt, qua­si ganz­tä­gig, für den Wes­ten Deutsch­lands mit Son­ne, für den Osten, inkl. Bay­ern reg­ne­risch.

In Tauf­kir­chen ist eine Freundlichkeits-Aktion unter­bun­den wor­den: Der Bür­ger­meis­ter möch­te dort mit But­tons für mehr Freund­lich­keit wer­ben.

Rupert Mur­dock hat beim Ver­kauf von MyS­pace mehr als 500 Mio. $ Mie­se gemacht. Respekt!

Fried­rich Küp­pers­buschs Wort der Woche ist Frauen-WM:

[audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/050811/050811_174969.mp3]

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kann man mit But­tons die Welt ret­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Was ich noch sagen wollte zu… Frauenfußball

Es scheint gera­de etwas hip zu sein, möch­te­gern­lus­ti­ge Kom­men­ta­re und moral­in­ge­säu­er­te Ana­ly­sen über Frau­en­fuß­ball abzu­las­sen. Das wun­dert mich inso­fern etwas, da das bei der letz­ten WM, die die Deut­schen gewon­nen haben, nicht so augen­merk­lich der Fall gewe­sen ist.

Soll man Frauenfußball-WM gucken?
Darf man Frau­en­fuß­ball doof fin­den?
Was kann man(n) vom Frau­en­fuß­ball ler­nen?
War­um ich mich nicht für Frau­en­fuß­ball inter­es­sie­re
Bekommt der Deut­sche Frau­en­fuß­ball zu wenig Beach­tung?
Zeit, dass die Damen über­neh­men

Das ist auch wenig ver­wun­der­lich, da die Prä­sen­ta­ti­on des Frau­en­fuß­bals inten­sivst dar­auf getrimmt ist, weni­ger den sport­li­chen Aspekt der WM als den Frauen-sind-sowas-wie-kleine-Jungs-Aspekt zu bedie­nen:

Na? Haben Sie neben dem Jungs-Klischee noch ein ande­res ent­deckt? Ich mei­ne das mit dem Profi-Fußball. Das ist auch ein Män­ner­wort, was über­nom­men wird. Mit dem Unter­schied, dass Profi-Fußball bei den Män­nern bedeu­tet, dass man davon sehr gut leben kann. Dar­auf baut noch nicht­mal Kers­tin Garefre­kes.

Es ist wirk­lich scha­de, wie wenig das Sport­li­che zum Tra­gen kommt bei der WM in Deutsch­land. Natür­lich wür­de Frau­en­fuß­ball anders aus­se­hen, wenn man dabei so viel ver­die­nen könn­te, wenn man so inten­siv trai­nie­ren wür­de wie im Män­ner­fuß­ball. Die Jungs von den Färöer-Inseln spie­len auch etwas ama­teur­haf­ter, weil sie im All­tag ande­ren Beru­fen nach­ge­hen.

Aber alles Ver­glei­chen­de ent­schul­digt nicht die geschlech­ter­ori­en­tier­te Prä­sen­ta­ti­on, die mora­lin­saure Poli­ti­cal Cor­rect­ness und die feh­len­de sport­fach­li­chen Ana­ly­sen, gera­de bei den Kom­men­ta­to­ren, die immer nur das beschrei­ben, was man als Zuschau­er eh mit­an­sieht. Wür­de man ein Trink­spiel machen, bei dem auf jedes ange­führ­te Kli­schee in der Fern­seh­be­richt­erstat­tung getrun­ken wer­den müss­te, man wäre um 15.30 Uhr hacken­stramm.

Da bleibt nicht die Fra­ge über, ob man das Gan­ze doof fin­den darf, son­dern die, wie­so das Gan­ze so doof rüber­ge­bracht wird.

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Michel Sardou — Les lacs du connemara

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Goog­le ruft die Beta-Phase für sein sozia­les Netz­werk Gool­ge+ aus.

Schrift­stel­ler Andre­as Mai­er schreibt im Zuge der Betrach­tung sei­ner Steu­er­erklä­run­gen über sei­nen Dank an die Steu­er­be­ra­ter.

Dar­um ging’s dann auch wohl am ande­ren Ende der Welt: Chi­na ver­lang von Ai Wei­wei 1,85 Mio. $Steu­er­rück­zah­lung.

Ges­tern hat Süd­ko­rea bei der Frauen-Fußball-WM gegen die USA ver­lo­ren. Und Schuld war ein Blitz­einshlag in Pjöng­jang.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Gibt’s in Chi­na auch die Todes­stra­fe auf Steu­er­hin­ter­zie­hun­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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