Lesezeichen vom 31. Januar 2012

Die Nachtgeschichten von heute

  • hei­se online | Musik­in­dus­trie schei­tert mit Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen Heise-Urteil — Der BGH hat­te im Okto­ber 2010 ent­schie­den, dass hei­se online im Rah­men der Bericht­erstat­tung einen Link zur Home­page eines Software-Herstellers set­zen darf, der ein Pro­gramm zur Umge­hung des DVD-Kopierschutzes anbie­tet. Kon­kret ging es um die Fir­ma Sly­soft und deren Pro­dukt AnyDVD.
  • Deus ex Machi­na | FAZ Blogs — Mit sei­ner Kriegs­er­klä­rung an das Web 2.0 hat der CDU-Abgeordnete Ans­gar Heve­ling ordent­lich Sturm gesät im Netz. Ver­such einer geo­gra­phi­schen Annä­he­rung an einen Anti­hel­den des Inter­nets
  • Wohin der Staub­sauger rollt | Graphitti-Blog
  • Das Han­dels­blatt — der Boulevard-Troll — Es ist legi­tim, die CDU für unwähl­bar zu erklä­ren ange­sichts sol­cher Figu­ren wie Heve­ling. Aber: Der Abge­ord­ne­te aus Kor­schen­broich ist gleich­zei­tig eine arme, vom Han­dels­blatt miss­brauch­te Sau. […]es war ja abseh­bar, was pas­sie­ren wür­de, gin­ge der Arti­kel online: Das deutsch­spra­chi­ge Inter­net wür­de vor Wut plat­zen. Das bringt vie­le Klicks und vie­le Kom­men­ta­re, über 100 sind es schon auf HB.com – das ist für die­se Sei­te wahr­schein­lich jetzt schon Ganz­jah­res­re­kord. Außer­dem sam­melt die Sei­te gera­de Links ein, wie nix gutes, gene­ri­sche Links, noch dazu – also so rich­tig wert­vol­le in Sachen Goog­le. Und ich behaup­te: Genau das war so kal­ku­liert.
  • a to the mazing: CDU, ihr wer­det den Kampf ver­lie­ren! — Erstaun­lich, was pas­siert, wenn man ein paar Wor­te aus­tauscht.
  • Geschäf­te mit Agrar­roh­stof­fen: “Acker­mann bricht sein Ver­spre­chen” — SPIEGEL ONLINE — Kei­ne Zocke­rei mehr mit Lebens­mit­teln? Die Deut­sche Bank hat­te Erwar­tun­gen geweckt, sie kön­ne kurz­fris­tig aus dem umstrit­te­nen Geschäft mit Agrar­roh­stof­fen aus­stei­gen. Jetzt will sie davon nichts mehr wis­sen.
  • A 5 Year Old Descri­bes Dif­fe­rent Brand Logos — Brown­day — You know you have a gre­at logo when a 5 year old can accu­ra­te­ly iden­ti­fy with your brand from loo­king at it for a few seconds.
  • Ans­gar Heve­ling – Geschich­te mit Anlauf « … Kaf­fee bei mir? — Der Handelsblatt-Gastkommentar wirft nicht nur die Fra­ge auf, wie­so eigent­lich aus­ge­rech­net Ans­gar Heve­ling und Ber­ti Vogts aus Kor­schen­broich kom­men. Vor allem fragt sich der Leser, wie es ein Mensch des Jahr­gangs 1972 schafft, eine so per­fek­te Kriegs­rhe­to­rik hin­zu­krie­gen. Sie ist deut­lich, klar und kraft­voll und ori­en­tiert sich sicher nicht an dem im Text genann­ten Wei­ma­rer Geheim­rat. Den hät­ten auch in den vier­zi­ger Jah­ren die Wenigs­ten ver­stan­den. Er ori­en­tiert sich an einem Sprach­ge­brauch, der einst zur Auf­wie­ge­lung der Mas­sen dien­te, an einer Rede­kunst, die Lin­gu­is­ten nur noch in beson­ders dunk­len Ecken ver­mu­ten dürf­ten.
  • Time­li­ne Movie Maker: eure Facebook-Timeline im Kurz­film
  • Jüdi­sche Karot­ten­crè­me — Vor ei­ni­gen Tagen ent­deck­te ich beim Mit­tag­es­sen fol­gen­des auf der Spei­se­kar­te: “jü­di­sche Ka­rot­ten­crème”?
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Sherlock 2 (BBC)

Die BBC-Reihe Sher­lock ist andert­halb Jah­re nach der ers­ten wie­der mit der zwei­ten Staf­fel à drei Fol­gen ange­lau­fen. Die Zusam­men­fas­sun­gen kann ich mir erspa­ren, denn die gibt es schon auf Wiki­pe­dia nach­zu­le­sen: A Scan­dal in Bel­gra­via, The Hounds of Bas­ker­vil­le und The Rei­chen­bach Fall basie­ren auf den Geschich­ten Arthur Con­an Doyles, wei­chen aber davon letz­ten Endes deut­lich ab. Die Ver­set­zung der alten Figur in die heu­ti­ge Zeit funk­tio­niert aber­mals wun­der­präch­tig, die ers­te Fol­ge hal­te ich für die bes­te, wäh­rend die ande­ren zwei zumin­dest gute Fern­seh­un­ter­hal­tung bie­ten.

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Lesezeichen von heute

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ges­tern konn­te man sich ja wun­dern, wie stein­zeit­al­ter­lich und feind­se­lig immer noch das Ver­hält­nis eini­ger Men­schen in der CDU zum Inter­net ist, es gibt aber immer­hin auch Men­schen in der CDU, die ver­su­chen, die Stand­punk­te der CDU fit für die heu­ti­ge Zeit zu machen, wie z.B. Hen­rik Brö­ckel­mann.

In den USA kriegt man heut­zu­ta­ge schon wegen miss­ver­ständ­li­cher Tweets Pro­ble­me mit der Poli­zei.

Mar­kus Söder schämt sich für sei­nen Gene­ral­se­kre­tär.

Bei Hei­se ver­mu­tet man, dass das FBI das Hoch­ge­hen­las­sen von Mega­u­pload instru­men­ta­li­sie­ren woll­te.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wann kommt Mega­u­pload wohl wie­der? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 30. Januar 2012

Die Nachtgeschichten von heute

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Ansgar Heveling allein gegen Windmühlen

Nee, die­ser Text von Ans­gar Heve­ling, der für die CDU im Bun­des­tag sitzt (Was zum Teu­fel sit­zen da für Leu­te?), ist vom Inhalt her und der Wort­wahl so strunz­däm­lich, dar­auf kann man nicht ernst­haft ant­wor­ten. Wen immer er bekämp­fen woll­te (Goog­le? Wiki­pe­dia?), es sind Geg­ner, die ihn nie­mals ernst neh­men wür­den. Zitat:

Die media­le Schlacht­ord­nung der letz­ten Tage erweckt den Ein­druck, wir sei­en im drit­ten Teil von „Der Herr der digi­ta­len Rin­ge“ ange­kom­men, und der End­kampf um Mit­tel­er­de ste­he bevor. Das ist die Gele­gen­heit, schon jetzt einen vor­ge­zo­ge­nen Nach­ruf auf die Hel­den von Bits und Bytes, die Kämp­fer für 0 und 1 zu for­mu­lie­ren. Denn, lie­be „Netz­ge­mein­de“: Ihr wer­det den Kampf ver­lie­ren. Und das ist nicht die Offen­ba­rung eines ein­sa­men Apo­ka­lyp­ti­kers, es ist die Per­spek­ti­ve eines geschichts­be­wuss­ten Poli­ti­kers. Auch die digi­ta­le Revo­lu­ti­on wird ihre Kin­der ent­las­sen. Und das Web 2.0 wird bald Geschich­te sein. Es stellt sich nur die Fra­ge, wie viel digi­ta­les Blut bis dahin ver­gos­sen wird.

Um dann mal auf Wiki­pe­dia zurück zu kom­men, dort wird fest­ge­hal­ten:

Am 30.01.2012 äußer­te sich der Poli­ti­ker im Han­dels­blatt kri­tisch gegen­über dem Inter­net. In der Fol­ge wur­de sei­ne Web­prä­senz zunächst mit einer Art Rick­roll gehackt, dann durch eine Deni­al of Ser­vice (DoS) vor­über­ge­hend lahm gelegt und anschlie­ßend ganz gelöscht. Der Hash­tag #heve­ling schoss auf Platz 1 der Twitter-Trends für Deutsch­land und auch der von Spie­gel Online genutz­te Begriff CDU-Hinterbänkler schaff­te es in die Top 10.

Heve­ling hat­te vor weni­gen Tagen auf den Sei­ten der Bun­des­tags­frak­ti­on von CDU/CSU einen Text mit Gün­ter Krings ver­öf­fent­licht, in dem gemeint wird, die Vor­la­ge des SOPA (Stop-Online-Piracy-Act) sei weg­wei­send. Hier­von hat­ten sich ande­re CDU-MdBs distan­ziert.

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Blogakzeptanz

Es rap­pelt wie­der im Kar­ton: Der­zeit ist es en vogue, sich auf die Kunst des Blog­gens zu besin­nen. Damit hat Cem mit der Trend.meiner-Rei­he en mal ange­fan­gen, wobei er statt auf Blogs auf sozia­le Netz­wer­ke kom­mer­zi­el­ler Natur bau­en woll­te, wäh­rend Ben die genau ent­ge­gen gesetz­te Rich­tung befür­wor­tet. Der­zeit ist John­ny bei Spree­blick auf die­ser Wel­le unter­wegs, sein Blog soll kon­zen­trier­ter, d.h. weni­ger Mehr­au­to­ren­blog wer­den. Felix Schwen­zel sieht dar­in den Kon­flikt zwi­schen Mehr­au­to­ren­blog und rein pri­va­tem Blog, wobei Schwen­zel selbst gera­de sein Blog optisch für die heu­ti­ge Zeit fit zu machen ver­sucht. Und damit sind wir bei schwupps von der inhalt­li­chen bei der opti­schen Blo­g­ak­zep­tanz gelan­det.

Es ist ganz nett zu sehen, dass auch gestan­de­ne Blog­ger ab und an durch­ein­an­der kom­men bei der Fra­ge, wie ihr Blog eigent­lich funk­tio­nie­ren soll. Wenn man das erst ein­mal auf dem Schirm hat, stol­pert man eigent­lich nicht mehr dar­über. Ich für mei­nen Teil blog­ge qua­si einer­seits pri­vat in mei­nem Log­buch, und ande­rer­seits hier auf der Sei­te, wenn nicht bloß mein spe­zi­el­les Erle­ben einer Situa­ti­on im Mit­tel­punkt eines Tex­tes ste­hen soll. Da stellt sich dann noch die Fra­ge, wie­so man bei­de nicht zusam­men­schmeißt, aber ich sehe da noch einen fei­nen Unter­schied. Dane­ben könn­ten wegen mir hier ande­re Leu­te blog­gen — was der­zeit gar nicht geschieht — ohne dass der Sinn die­ses Blogs damit kon­ter­ka­riert wür­de. Mit dem einen Blog hal­te ich Kon­takt zur Blog­go­sphä­re, mit dem ande­ren pfeif­fe ich drauf — es gibt genü­gend Leu­te im Inter­net, die eh nichts mit der Blog­go­sphä­re anfan­gen kön­nen.

Bei Spree­blick krie­sel­te es mei­nes Erach­tens nicht des­we­gen, weil es ein Mehr­au­to­ren­blog war, son­dern weil es the­ma­tisch gar kei­ne Ord­nung mehr gab. Da gab es einer bestimm­ten Musik­lieb­ha­be­rei ver­ord­ne­te Arti­kel neben Gedich­ten, Gewinn­spie­len, Inter­netthe­men­dis­kus­sio­nen und Fuss­ball­be­richt­erstat­tung. Das war irgend­wann für den Leser nicht mehr über­schau­bar oder viel­leicht bes­ser: einord­bar. Zwangs­läu­fig dämmt man das Pro­blem ein, wenn man fort­an nur noch allei­ne bloggt — es gin­ge bei bes­se­rer Leit­li­ni­en­ge­bung sicher aber auch mit diver­sen Auto­ren.

Was die opti­sche Blo­g­ak­zep­tanz angeht: Soweit ich weiß ist mei­ne Sei­te auf allen Gerä­ten les­bar, auf einem iPho­ne viel­leicht nur mit Hil­fe des Hin-und-Herschubssens der Sei­te. Wenn ich Felix Schwen­zel recht ver­stan­den habe, wurm­te es ihn im Spe­zi­el­len, dass sei­ne Sei­te auf dem iPho­ne gar nicht ange­zeigt wer­den konn­te. Da ich nur ein wenig ein­ge­setz­tes Smart­pho­ne habe und dies kein iPho­ne ist, fuchst mich die Dar­stel­lung die­ses Blogs auf Smart­pho­nen wenig. Mich wurmt eher die Les­bar­keit an Com­pu­ter­bild­schir­men, wofür mein Blog im ers­ten Sin­ne kon­zi­piert war. Hier­bei beson­ders Schrift­ar­ten und die Worte-pro-Zeile-Einschätzung, die sich bei mir gera­de auf eine bestimm­te Fre­quenz ein­ge­pen­delt hat. Auf Felix Schwen­zels Blog scheint mir das gera­de Gedan­ken unnö­tig oft zu unter­bre­chen — sieht aber auf dem iPho­ne gut aus ;-).

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