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Archiv für den 30. Januar 2012

Guten Morgen

Morgenkaffee

Der CSU-Generalsekretär möchte alle Bundestagsabgeordneten der Linkspartei unter Generalverdacht stellen.

Kleine Selbstreferenz: Eigentlich wollte ich nur ein schönes Foto verbloggen und dann textete ich einfach was drumzu: Schrottiges in Düsseldorf.

Christoph Süß fragt mal aktuell nach den Verfassungfeinden:

Und während ich mir die Frage stelle: Hat der Verfassungsschutz eigentlich auch sich selbst zu schützen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Enter Sandman reloaded

Ja, für die einen hat dieser Typ da unten es einfach drauf. Er geht abber als Schmidts Katze und Nachbars Lumpi es gemeinsam je könnten.
Für die anderen ist es ein Typ, der dringend mal wieder eine Frau bräuchte.

Meine Damen und Herren: Enter the Kazoo Man.


Enter the Kazoo Man – Watch more free videos

Blogakzeptanz

Es rappelt wieder im Karton: Derzeit ist es en vogue, sich auf die Kunst des Bloggens zu besinnen. Damit hat Cem mit der Trend.meiner-Reihe en mal angefangen, wobei er statt auf Blogs auf soziale Netzwerke kommerzieller Natur bauen wollte, während Ben die genau entgegen gesetzte Richtung befürwortet. Derzeit ist Johnny bei Spreeblick auf dieser Welle unterwegs, sein Blog soll konzentrierter, d.h. weniger Mehrautorenblog werden. Felix Schwenzel sieht darin den Konflikt zwischen Mehrautorenblog und rein privatem Blog, wobei Schwenzel selbst gerade sein Blog optisch für die heutige Zeit fit zu machen versucht. Und damit sind wir bei schwupps von der inhaltlichen bei der optischen Blogakzeptanz gelandet.

Es ist ganz nett zu sehen, dass auch gestandene Blogger ab und an durcheinander kommen bei der Frage, wie ihr Blog eigentlich funktionieren soll. Wenn man das erst einmal auf dem Schirm hat, stolpert man eigentlich nicht mehr darüber. Ich für meinen Teil blogge quasi einerseits privat in meinem Logbuch, und andererseits hier auf der Seite, wenn nicht bloß mein spezielles Erleben einer Situation im Mittelpunkt eines Textes stehen soll. Da stellt sich dann noch die Frage, wieso man beide nicht zusammenschmeißt, aber ich sehe da noch einen feinen Unterschied. Daneben könnten wegen mir hier andere Leute bloggen – was derzeit gar nicht geschieht – ohne dass der Sinn dieses Blogs damit konterkariert würde. Mit dem einen Blog halte ich Kontakt zur Bloggosphäre, mit dem anderen pfeiffe ich drauf – es gibt genügend Leute im Internet, die eh nichts mit der Bloggosphäre anfangen können.

Bei Spreeblick krieselte es meines Erachtens nicht deswegen, weil es ein Mehrautorenblog war, sondern weil es thematisch gar keine Ordnung mehr gab. Da gab es einer bestimmten Musikliebhaberei verordnete Artikel neben Gedichten, Gewinnspielen, Internetthemendiskussionen und Fussballberichterstattung. Das war irgendwann für den Leser nicht mehr überschaubar oder vielleicht besser: einordbar. Zwangsläufig dämmt man das Problem ein, wenn man fortan nur noch alleine bloggt – es ginge bei besserer Leitliniengebung sicher aber auch mit diversen Autoren.

Was die optische Blogakzeptanz angeht: Soweit ich weiß ist meine Seite auf allen Geräten lesbar, auf einem iPhone vielleicht nur mit Hilfe des Hin-und-Herschubssens der Seite. Wenn ich Felix Schwenzel recht verstanden habe, wurmte es ihn im Speziellen, dass seine Seite auf dem iPhone gar nicht angezeigt werden konnte. Da ich nur ein wenig eingesetztes Smartphone habe und dies kein iPhone ist, fuchst mich die Darstellung dieses Blogs auf Smartphonen wenig. Mich wurmt eher die Lesbarkeit an Computerbildschirmen, wofür mein Blog im ersten Sinne konzipiert war. Hierbei besonders Schriftarten und die Worte-pro-Zeile-Einschätzung, die sich bei mir gerade auf eine bestimmte Frequenz eingependelt hat. Auf Felix Schwenzels Blog scheint mir das gerade Gedanken unnötig oft zu unterbrechen – sieht aber auf dem iPhone gut aus ;-).

Ansgar Heveling allein gegen Windmühlen

Nee, dieser Text von Ansgar Heveling, der für die CDU im Bundestag sitzt (Was zum Teufel sitzen da für Leute?), ist vom Inhalt her und der Wortwahl so strunzdämlich, darauf kann man nicht ernsthaft antworten. Wen immer er bekämpfen wollte (Google? Wikipedia?), es sind Gegner, die ihn niemals ernst nehmen würden. Zitat:

Die mediale Schlachtordnung der letzten Tage erweckt den Eindruck, wir seien im dritten Teil von „Der Herr der digitalen Ringe“ angekommen, und der Endkampf um Mittelerde stehe bevor. Das ist die Gelegenheit, schon jetzt einen vorgezogenen Nachruf auf die Helden von Bits und Bytes, die Kämpfer für 0 und 1 zu formulieren. Denn, liebe „Netzgemeinde“: Ihr werdet den Kampf verlieren. Und das ist nicht die Offenbarung eines einsamen Apokalyptikers, es ist die Perspektive eines geschichtsbewussten Politikers. Auch die digitale Revolution wird ihre Kinder entlassen. Und das Web 2.0 wird bald Geschichte sein. Es stellt sich nur die Frage, wie viel digitales Blut bis dahin vergossen wird.

Um dann mal auf Wikipedia zurück zu kommen, dort wird festgehalten:

Am 30.01.2012 äußerte sich der Politiker im Handelsblatt kritisch gegenüber dem Internet. In der Folge wurde seine Webpräsenz zunächst mit einer Art Rickroll gehackt, dann durch eine Denial of Service (DoS) vorübergehend lahm gelegt und anschließend ganz gelöscht. Der Hashtag #heveling schoss auf Platz 1 der Twitter-Trends für Deutschland und auch der von Spiegel Online genutzte Begriff CDU-Hinterbänkler schaffte es in die Top 10.

Heveling hatte vor wenigen Tagen auf den Seiten der Bundestagsfraktion von CDU/CSU einen Text mit Günter Krings veröffentlicht, in dem gemeint wird, die Vorlage des SOPA (Stop-Online-Piracy-Act) sei wegweisend. Hiervon hatten sich andere CDU-MdBs distanziert.

Hugh Laurie – America

Nachtgeschichten vom 30. Januar 2012

Die Nachtgeschichten von heute

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