
Bei der ERGO-Versicherung legt man Fehlverhalten von Mitarbeitern vor. Da kriegt man ja glatt Bock, in der Versicherungsbranche anzuheuern, so wie die es da krachen lassen.
Herr Paulsen war in Dubrovnik. Müsste ich auch mal wieder hin.
Christoph Süß über Kanzlerfrage und Finanzmarkt:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Und während ich mir die Frage stelle: Können Parteien nicht auch mal solche Listen über die größten Fehlverhalten der letzten 5 Jahre online stellen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Ich war mal süchtig nach putzen. Aber jetzt bin ich clean.
— zehn Bier (@dandyliving) 4. September 2012
Die Schrecksekunde bei Unfollows und die Erleichterung,daß die Guten noch da sind.Als ob die Bremsen versagen,vor dir aber nur ein Fiat ist.
— tidelipom (@jazcblu) 4. September 2012
Ich glaube, der Frau in der Toiletten-Kabine neben mir, ist gerade der Ketchup ausgegangen.
— Königin Victoria (@SpeedleDum) 4. September 2012
Einfach mal bei McDonald’s dem Koch ein Kompliment ausrichten lassen.
— nutellagangbang (@nutellagangbang) 4. September 2012
Glückliche Menschen hören auf die Musik, traurige hören auf die Texte.
— Marco Schreyl (@irgendniemand) 4. September 2012
Mit den Dritten guckt man Zweites.
— Ole Bix (@__ole__) 4. September 2012
Früher hat Wulff für Geld alles gemacht. Und jetzt kommt raus: seine Frau auch.
— Hilarulus (@hilarulus) 8. September 2012
Jesus hatte eine Frau? Süß! Wenn jetzt noch raus kommt, dass Mohamed in seiner Freizeit gern Selbstportraits zeichnete, dann wird alles gut.
— Karsten (@karstenloh) 19. September 2012
James-Bond-Bösewichte sind eine Erfindung der Drehstuhlindustrie.
— Mutter Deinhard (@mogelpony) 20. September 2012
Klingonisch, ist aber so.
— James T. Kirk (@KirksLogbuch) 27. September 2012
Ich schreibe hier schon seit mehr als 2 Jahren morgendlich, was mir so lesend auf den Bildschirm knallt. Und gerne nehme ich dazu Bloggertexte, im möglichen Irrglauben, die seien anderen noch nicht unter die Lupe gekommen. Oftmals findet sich da aber wenig, oder ich habe sie anderweitig schon verbloggt. Dann verweise ich oft auf Verlagstexte, die dieselbe Funktion haben, aber nicht so persönlich verfasst sind. Heute aber, heute erfreuen mich drei Blogger mit guten Texten:
Da ist Denis mit seinem Ratgeber, wie man negativ verlaufenden Rendevous ultimativ den Todesstoß versetzt.
Da ist Dorin Popa mit seiner lesenswerten Antwort auf die Dating-Fragen der jetzt-Redaktion.
Nicht zuletzt ist da Bloggerurgestein Felix Schwenzel, der eine berentnerte Edeka-Ecke in Augenschein nimmt.
So viel Gutes bekommt man sonst in einer ganzen Woche nicht vorgesetzt.
Und während ich mir die Frage stelle: Sind Wetterumschwünge blogbeitragsbefördernd? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Einmal war ich auf einer Beerdigung eines Mannes, den ich kaum gekannt habe. Ich würde sogar sagen, er hätte meinen Namen nicht gewusst, wenn wir uns begegnet wären. Aber sei’s drum. Es war eine Beerdigung mit einem überdurchschnittlich großen Anteil an Akademikern und feinen Leuten. Zum Abschied sprachen Männer aus der Universität und vom Rotary Club. Und sein bester Freund. Jedenfalls nannte er den Verstorbenen so. Das Witzige war, das er den Namen des Verstorbenen konsequent falsch aussprach. So als wenn man die ganze Zeit von “Hans Uphöfer” spricht, die betreffende Person aber “Hans Uphoven” heisst. Beim Beerdigungskaffee meinte ich dann, dass dem Verstorbenen, der Witzen immer zugeneigt war, dieser Dreh durchaus gefallen hätte. “Ich hätte das nicht haben müssen”, blaffte mich hierzu dann aber eine Dame an.
Gestern ist ein großer Fernsehkomiker gestorben und eben dieses Thema brannte wieder auf. Wie passen humorvoll gemeinte Bemerkungen zur Besinnlichkeit anderer Menschen? In einem einzigen Gedanken gar nicht. Man sollte beides schön getrennt halten und niemandem aufzwängen.
Man kann sehr viel Schlechtes verhindern, wenn man sich selbst immer wieder in Frage stellt, über sich selbst Witze macht. Comedy kann unheimlich viel, wenn man keinen schlechten Zweck damit verfolgt.
Dirk Bach
