Jumping the shark: Castle

Jumping the shark

Irgend­wie muss ich die Serie, die Frei­tag­abends auf Kabel 1 gezeigt wird wohl mal als ganz ansehn­li­che Vari­an­te von Mord ist ihr Hob­by akzep­tiert haben: Erfolg­rei­cher, stink­rei­cher Schrift­stel­ler geht mit attrak­ti­ver Poli­zis­tin auf Mör­der­jagd.

Aller­dings ist das The­ma in die­ser Serie schon nach 2, 3 Staf­feln gänz­lich aus­ge­lutscht und es wird ver­sucht, das schon anfangs ein­ge­läu­te­te Zarte-Bande-Knüpfen von Ihm und Ihr wie­der­holt zur Neben­ge­schich­te auf­zu­bau­schen. Das nimmt dann in Staf­fel 5, wo die Serie end­lich kippt, sei­nen gewoll­ten Höhe­punkt: Bei­de kom­men zusam­men. Und der Zuschau­er, der das Anban­deln immer lang­wei­li­ger fand, merkt plötz­lich: Hey, so super pas­sen die bei­den ja gar nicht zuein­an­der.

Zu die­sem Zeit­punkt ist die Serie schon gar kei­ne Kri­mi­rei­he mehr. Zwar gibt es noch Tote, aber die Mör­der wer­den auf nicht genau ver­ständ­li­che Wei­se mit dem Zuschau­er nicht bekann­ten Indi­zi­en über­führt.

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