Topleveldomainneulingsbestellungen

Ich habe da mal in Auf­trag gege­ben, mir bei den neu­en Top­le­vel­do­mains ibb.town, ten.cars und tmi.blog zu reser­vie­ren. Ich glau­be, dass ich nicht eine davon bekom­me. Ibb.town ist sogar bei 1&1 schon von wem anders vor­be­stellt. Viel­leicht soll­te ich wei­te­re Vor­be­stel­ler­fir­men ein­be­zie­hen. Hat damit eigent­lich irgend­je­mand Erfah­rung?

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Guten Morgen

Morgenkaffee

So an die 5 Jah­re hat es gebraucht, bis ich auf die Idee gekom­men bin, dass Warn­far­ben­rot nicht zu den Grund­far­ben die­ses Blog-Themes gehört. Das habe ich jetzt mal geän­dert, die Warn­far­be ist raus, ersetzt durch eine Far­be, die Scho­ko­la­de heißt. Die Zita­te erschei­nen von nun an in einer Far­be, die Man­del­weiß heißt, isses nicht schön?

Fefe lässt sich heu­te mor­gen mal über die Behaup­tung aus, die Poli­ti­ker im Bun­des­tag hät­ten ihre Diä­ten­er­hö­hung, die Gauck noch prü­fen lässt, ver­dient.

Kriegs­mi­nis­te­rin von der Ley­en will bewaff­ne­te Droh­nen anschaf­fen.

Axel Buss­mer bespricht die DVD-Ausgabe von Ophan Black.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist es Vor­aus­set­zung für deut­sche Kriegs­mi­nis­ter, das Völ­ker­recht als fakul­ta­tiv zu betrach­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Wulff, Christian — Ganz oben, ganz unten

Man muss die ers­ten 100 Sei­ten die­ses Schmö­kers über­le­ben, sowie die unkri­ti­sche Hal­tung zu Par­tei­en­de­mo­kra­tie und der eige­nen Rol­le als Bun­des­prä­si­dent nicht auf die Gold­wa­ge legen, dann geht es bei Chris­ti­an Wulff zur Sache:
  1. Sei­ne Aus­füh­run­gen zum The­ma Inte­gra­ti­on lie­fern den Unter­bau zur Behand­lung des The­mas als Bun­des­prä­si­dent und zei­gen, dass er mit die­sem The­ma bis­lang bes­ser punk­ten konn­te als sein Nach­fol­ger Gauck mit dem The­ma “Frei­heit”.
  2. Sei­ne Aus­füh­run­gen zur christ­li­chen Inter­pre­ta­ti­on vom gesell­schaft­li­chen Mit­ein­an­der sind beach­tens­wert — gera­de in direk­ter Kon­fron­ta­ti­on zu fundamentalistisch-christlichen Stim­men aus Deutsch­land.
  3. Sei­ne Manö­ver­kri­tik vor allem an “Blöd­zei­tung” (Paul Stö­ver), SPIEGEL und FAZ wer­fen die Fra­ge auf, wes­we­gen es bei den ent­spre­chen­den Ver­la­gen nichts, aber auch gar nicht gege­ben hat, um den Qua­li­täts­jour­na­lis­mus nicht an der Nase durch die Mane­ge zu schlei­fen; Gerüch­te wur­den wie Tat­sa­chen behan­delt, Ent­las­ten­des unter den Tisch fal­len gelas­sen, dro­hen­de Nega­tiv­schlag­zei­len als Erpres­sungs­ge­gen­stand genutzt. Man hat ohne Zwang die Hosen run­ter gelas­sen.

Und so schreibt Peer Stein­brück über das Buch:

Mit einem gewis­sen Abstand stel­len sich der ‘Abschuss’ und die Ent­wür­di­gung von Chris­ti­an Wulff als Skan­dal eines gewalt­tä­ti­gen Jour­na­lis­mus im Umgang mit einem Poli­ti­ker dar. […] Die Spiegel-Affäre vor über 50 Jah­ren war schlecht­hin der Skan­dal der Poli­tik im Umgang mit einem kri­ti­schen Jour­na­lis­mus und der Pres­se­frei­heit. Jetzt ist es umge­kehrt.

Bei der FAZ ist Jür­gen Kau­be vom Buch nicht begeis­tert. Wen wundert’s.

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Lesezeichen vom 27. Juni 2014

Lesezeichen von heute
  • Das deut­sche Inter­net, erklärt von Gabor Stein­gart | Mario Six­tus — Wie wirr mit­un­ter wei­ter­hin am Leis­tungs­schutz­recht her­um­lob­by­isiert wird, beschreibt Mario Six­tus: “Leu­te wie Chris­toph Kee­se sind in der letz­ten Legis­la­tur­pe­ri­ode von einem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten zum nächs­ten gelau­fen und haben dabei “Goog­le stiehlt unse­re Inhal­te und wird damit reich” geru­fen. Dass es bei die­ser aben­teu­er­li­chen Behaup­tung a) nur um win­zi­ge Wör­ter­schnip­sel geht, die Goog­le als Anrei­ßer anzeigt, und b) sowohl Goog­le als auch das deut­sche Inter­net picke­pa­cke­voll sind, mit Inhal­ten, mit denen deut­sche Zei­tungs­ver­la­ge über­haupt nichts zu tun haben, stört die­se Räu­ber­pis­to­le natür­lich unge­mein, wes­we­gen die­se bei­den Umstän­de ger­ne unter den Tisch gescho­ben wer­den.”
  • 10 Jah­re BILD­blog — The Euro­pean — Ein von Sprin­ger bezahl­ter Jour­na­list meint, das Bild­blog habe sei­ne bes­ten Zei­ten hin­ter sich und sei über­flüs­sig. NEIN! DOCH! OH!
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Lesezeichen vom 26. Juni 2014

Lesezeichen von heute
  • Fas­sung » Frie­de­mann Karig — “Der Bun­des­tags­prä­si­dent  bekommt Bei­fall und Belus­ti­gung für sei­ne impli­zi­te Aner­ken­nung der Unsou­ve­rä­ni­tät des deut­schen Bun­des­ta­ges gegen­über den Geheim­diens­ten. Der Que­ru­lant Gysi soll sich bit­te beru­hi­gen. Den Zwi­schen­ru­fern, man ver­steht sie zum Glück nicht ganz, fällt dazu etwas wie “…vom rus­si­schen Geheim­dienst oder von wem?” oder “…in der DDR auch nicht anders” ein. “Dann geh doch nach drü­ben” haben sie sich wohl nur gedacht.”
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74-Year-Old channels Frank Sinatra

Pro-Tipp: Ein­fach mal wäh­rend des Fuß­ball­spiels Musik anma­chen.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

ARD und ZDF reagie­ren erbost auf Kri­tik an ihren Fußball-Kommentatoren — und wie­geln ab. Davon wird das unpro­fes­sio­nel­le Gela­ber aller­dings auch nicht bes­ser.

Glumm hat einen alten Schul­ka­e­ra­den getrof­fen.

Frü­her woll­te die SPD das Leis­tungs­schutz­recht noch abschaf­fen — heut­zu­ta­ge will man es ger­ne ver­schär­fen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Hat­te die SPD jemals Rück­grat? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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