Besinnlichkeit

Sehr geehr­te Damen und Her­ren,

mit den bes­ten Wün­schen zu einem besinn­li­chen Jah­res­aus­klang und alles Gute für das neue Jahr!

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von der Lippe, Jürgen — Beim Dehnen singe ich Balladen

Jür­gen von der Lip­pes Schmö­ker haben nicht sel­ten die Eigen­schaft, dass sie in der eige­nen Wie­der­ga­be nicht so lus­tig sind, als wenn der Autor selbst sein Werk wie­der­gibt. Dahin­ge­hend scheint auch der etwas brä­si­ge Titel die­ses Schin­kens zu ver­wei­sen. Aller­dings soll­te man sich in die­sem Fall nicht täu­schen las­sen: Der Enter­tai­ner unter­hält den geneig­ten Leser durch­aus gut mit absur­der Situa­ti­ons­ko­mik — wenn auch die Geschichts­en­den, von denen er anfangs schreibt, dass sie gut sein müs­sen, reih­nen­wei­se ent­täu­schen.

Auch wenn die Geschich­ten in vor­ge­tra­ge­ner Form erst ihren eigent­li­chen Reiz ent­fal­ten — das Hör­buch mit Caro­lin Kebe­kus und Jochen Malms­hei­mer sei an die­ser Stel­le wärms­tens empfohlen-, gibt es für die­sen gelun­ge­nen, kurz­wei­igen Schmö­ker von fünf mög­li­chen Klo­rol­len:

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Lesezeichen vom 30. Dezember 2015

Lesezeichen von heute
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Using medium.com as a feed reader

I like it when I do under­stand some­thing. Well who doesn’t? But actual­ly I tend to think that things that I don’t under­stand on the inter­net keep on get­ting more and more.

When Dave Winer wro­te that medium.com could be usead as a feed reader I got the idea in an instant, alt­hough I had an account for month without using it.

I can’t see that it could be as important as the Goog­le Reader and I don’t see me using medium.com more inten­si­ve­ly. But who knows what will be in 2016? So meet me the­re.

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Die Top10-Alben 2015

2015 war das Jahr, in dem gleich zwei Ibben­bü­re­ner Musik­dar­bie­ter in die Top-5 der deut­schen Album-Charts stie­ßen, bei­de Alben haben aber in den Top-10 des Jah­res nichts ver­lo­ren und damit Büh­ne frei:

10. Death Cab For Cutie — Kint­su­gi
Das vor­erst letz­te Album mit Song­schrei­ber Chris Wal­la kommt ange­nehm unauf­ge­regt daher:

9. Mum­ford & Sons — Wil­der mind
Die Bri­ten las­sen mehr elek­tro­ni­sche Musik­in­stru­men­te zum Zuge kom­men, was viel­leicht nicht ganz die Vor­gän­ger erreicht, aber den­noch gut hör­bar ist:

8. Ade­le — 25
Man kommt nicht an ihr vor­bei, wenn auch das drit­te Album hin­ter den Erwar­tun­gen und dem Niveau der Vor­gän­ger zurück bleibt:

7. Ellie Goul­ding — Deli­ri­um
Flot­ter Pop, bei dem man von der Über­kan­di­de­lie­rung mal abse­hen soll­te:


6. Eric Church — Mr. Misun­ders­tood

Der Ame­ri­ka­ner über­zeugt aber­mals mit sei­nem 8. Album und rocki­gem Country-Sound:

5. Blur — The magic whip
Blur sind wie­der da, klin­gen wie immer, und das ist auch gut so:

4. Mylè­ne Far­mer — Inter­stel­lai­res
Die gran­de dame der fran­zö­si­chen Pop­mu­sik über­zeugt ein wei­te­res Mal mit einem fast schon rou­ti­nier­tem Album:

3. John Grant — Grey Tick­les Black Pres­su­re
Wun­der­ba­rer, wenn auch düs­te­rer Elektro-Sound des mul­ti­lin­gua­len Bri­ten, den man unbe­dingt mal live gese­hen haben muss:

2. Chris­ti­an Steif­fen — Feri­en vom Rock’n’Roll
Platz 63 der deut­schen Album Charts drückt etwas aus, wie unter­schätzt Chris­ti­an Steif­fen noch ist. Denn hin­ter der Schla­ger­fas­sa­de ver­birgt sich nichts weni­ger als die Erwei­te­rung der deut­schen Musik um die gefei­er­te, befrei­en­de Besin­nung auf die eige­ne, aus­rei­chen­de Sub­jek­ti­vi­tät ange­sichts gesell­schaft­li­cher und zwi­schen­mensch­li­cher Ansprü­che, die das deut­sche Spie­ßer­tum aus­ma­chen. Oder wie es eine Dame ver­ständ­li­cher auf den Punkt gebracht hat: “Man wür­de es nicht so sagen, aber man denkt das­sel­be.” Jetzt schon ein Klas­si­ker, des­sen Aro­men man sich lang­sam nähern muss wie denen eines guten Whis­keys.

1. Elle King — Love Stuff
Platz 1 belegt eine New­co­me­rin, die ein abwechls­ungs­rei­ches, nie lang­wei­li­ges Album vor­legt, des­sen ers­te Sin­gle auch in spä­te­ren Jah­ren noch ange­spielt wer­den kann:

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