Guten Morgen

Morgenkaffee

Mar­kus Becke­dahl fei­ert den Erhalt der Netz­neu­tra­li­tät.

Minh Thu Tran inter­viewt Zaher Sahl­oul, der seit 2013 mehr­mals in Syri­en als frei­wil­li­ger Arzt gear­bei­tet hat:

Sahl­oul es gibt vie­le Bil­der wie die von Omran. Und ich wer­de inzwi­schen wirk­lich zynisch — denn es gab auch schon ande­re Bil­der von syri­schen Kin­dern, die viral wur­den. Das Bild vom toten Flücht­lings­jun­gen Aylan Kur­di, die Bil­der der ver­hun­gern­den Kin­der in Mada­ya, die Opfer des Sarin-Massakers in Ghou­ta, die Bil­der der Flücht­lings­kin­der in Grie­chen­land. Die­se Bil­der erre­gen für ein paar Tage Auf­merk­sam­keit, aber sie bewe­gen die Men­schen nicht dazu, ihre Regie­run­gen und Ent­schei­dungs­trä­ger dazu zu drän­gen, Hil­fe zu leis­ten. Was bringt die­ser Aus­bruch an Mit­leid, wenn dann kei­ne Taten fol­gen?

Rico Grimm woll­te poli­ti­sche Uto­pi­en in einem Camp fin­den, wur­de aber eigent­lich nur betrun­ken.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was ist eigent­lich aus den Mit­leids­shows im Fern­se­hen gewor­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 29.08.2016

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Sünder, Thomas: Wer Ja sagt, darf auch Tante Käthe ausladen

Wer zu hei­ra­ten beab­sich­tigt, darf auch mal ein Buch zur Hand neh­men, wie eine Hoch­zeits­fei­er denn ablau­fen soll. Und da griff ich zu die­sem Schmö­ker von Tho­mas Sün­der, einem Ham­bur­ger DJ.

Der Autor beschreibt ganz tref­fend, dass man sich klar­ma­chen soll­te, dass es sich bei die­ser Fei­er wohl um die teu­ers­te Ver­an­stal­tung han­deln wird, die man pri­vat in sei­nem Leben aus­rich­ten wird. Und zur Unter­maue­rung, dass man es sich allein aus die­sem Grun­de bei den diver­sen Ein­zel­ent­schei­dun­gen nicht zu leicht machen soll, fügt er diver­se unter­hal­ten­de Bei­spie­le an.

Die­se Bei­spie­le wir­ken zwar auf den ers­ten Blick etwas weit weg, weil nicht jeder Vor­fall so bei einem selbst ein­tre­ten wird, aber dafür tre­ten ande­re ein, die die Hei­rats­wil­li­gen vor ver­gleich­ba­re Pro­ble­me stel­len.

Als DJ ist er bei der Fra­ge nach der Musik auf einer Hoch­zeit natür­lich ganz in sei­nem Metier: Man soll­te gera­de auf die Musik­dar­bie­tung ach­ten, da sie einen ganz gro­ßen Teil der Hoch­zeit aus­macht. Sün­der spricht in der Fol­ge von über­teu­er­ten und zu bil­li­gen DJs, von typi­schen Anmach­sprü­chen an DJs und von untaug­li­chen Bewer­bungs­sprü­chen der Musi­kan­ten.

Uns hat die Lek­tü­re nach Durch­schau­en des Inter­net und Infor­ma­tio­nen über das Kön­nen loka­ler DJs dazu bewo­gen, eine Band zu enga­gie­ren. So unge­fähr funk­tio­niert der Schmö­ker und inso­fern ist er nütz­lich.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Das FBI sucht jetzt Drohnen-Killer in der Gamer-Szene.

Amy Sharp wird in Aus­tra­li­en gesucht und, weil ihr das Such­fo­to nicht gefällt, schickt sie ein bes­se­res.

Bar­ce­lo­nas Bür­ger­meis­te­rin Ada Colau hat einen Beschä­mungs­zäh­ler über die Anzahl auf dem See­weg gestor­be­ner Flücht­lin­ge instal­liert.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: War­um gibt es noch kei­ne Spen­den­ak­ti­on für siche­re See­we­ge? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Olym­pi­schen Spie­le sind zuen­de, an mir ziem­lich vor­bei gegan­gen. Für Chris­toph Wolf ist “The dri­ver wron­ged the way” der sinn­bild­lichs­te Satz der Ver­an­stal­tung.

Chris­tof Sie­mes unkt, durch die hohen Kos­ten könn­ten die Paralym­pics zusam­men­ge­sti­chen wer­den.

Gert Möbi­us hat ein Buch über Rio Rei­ser, sei­nen Bru­der, ver­öf­fent­licht.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Will jetzt wirk­lich jemand den Schluss aus den Olym­pi­schen Spie­len in Rio zie­hen, man soll­te sie nicht in ärme­ren Gegen­den statt­fin­den las­sen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Schon vor ein paar Tagen hat Cle­mens J. Setz über das Ver­schwin­den von Den­nis Coo­pers Blog geschrie­ben. Man ist ja fast geneigt, was von dem zu lesen.

Wenn über Män­ner so geschrie­ben wür­de wie es über Frau­en getan wird, es läse sich so.

Auf der Krim wird die poli­ti­sche Lage mal wie­der etwas auf­ge­heiz­ter.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wozu hos­tet noch jemand ein ihm wich­ti­ges Blog bei Goog­le? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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