Proimas, James — 12 things to do before you crash and burn

Die­ser Schmö­ker ist eigent­lich ein Jugend­buch, aber wegen sei­nes Wit­zes und der Kür­ze sei­ner Ein­zel­epi­so­den durch­aus auch für Erwach­se­ne Broi­ler inter­es­sant: Hercs Vater ist gestor­ben. Un weil er auf der Beer­di­gung als ein­zi­ger den Mumm hat, zu sagen, das sein Vater ein Arsch­loch war, wird Herc zur Stra­fe zu sei­nem Onkel geschickt, der ihm wie sei­nem Namens­ge­ber für die Zeit sei­nes Auf­ent­halts 12 Tag für Tag abzu­ar­bei­ten­de Auf­ga­ben stellt:

  1. Such dir eine Auf­ga­be.
  2. Fin­de den bes­ten Pizza­la­den der Stadt.
  3. Räum die Gara­ge auf.
  4. Mis­te die Stäl­le auf der River­bend Farm aus.
  5. Setz dich unter einen Baum und lies ein kom­pet­tes Buch.
  6. Begib dich an einen Ort der Hul­di­gung und des Gebets.
  7. Geh zu sie­ben Bewer­bungs­ge­sprä­chen.
  8. Ver­bring den Tag mit gro­ßen Gedan­ken, Schreib sie auf.
  9. Iss eine Mahl­zeit mit einem Uneb­kann­ten.
  10. Mach etwas für mich.
  11. Trag auf der Mit­ter­nachts­ly­rik­le­sung im Blake’s Cof­fee Shop ein Gedicht vor.
  12. Been­de dei­ne Auf­ga­be.

Die Geschich­ten behal­ten dank guter Über­set­zung von Uwe-Michael Gutzsch­hahn den mit­un­ter schrof­fen Stil des Ori­gi­nals und erhei­tern durch wie­der­hol­te Aus­he­be­lung der Erwar­tun­gen des Lesers. Der auf­hei­tern­de Schmö­ker bekommt von fünf mög­li­chen Klo­rol­len:

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Seit ein paar Tagen sin­niert Dave Winer über die Zukunft von Twit­ter und der­zeit meint er, Twit­ter sei der Nach­rich­ten­schau­platz unse­rer Zeit. Oder sowas in der Art. Ändert sich auch mal schnell bei ihm. Weil gera­de der US-Wahlkampf stark auf Twit­ter gras­siert. Nun ja. Ich kom­me gera­de aus den USA und die Leu­te, die ich dort traf, hat­ten alle nichts mit Twit­ter am Hut. Aber in den Bil­lignach­rich­ten wur­den Twit­ter­schnip­sel natür­lich ger­ne ver­wer­tet. Nach der Zukunft sah das aller­dings weni­ger aus.

In Bran­den­burg sind neue Akten zum V-Mann Piat­to auf­ge­taucht. Man hat­te wohl die Namen nicht zuord­nen kön­nen. Ein­mal mit Pro­fis.

Diet­wald Claus, der Bru­der von Ger­wald Claus-Brunner, erhellt des­sen Lebens­ge­schich­te.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Inter­es­siert nie­man­den ein gemein­sa­mer Stan­dard für Sozi­al­me­di­en­diens­te? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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