Lesezeichen vom 03.01.2018

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Jennifer — Sehnsucht nach was Besseres

Harald Weh­mei­er und Andre­as Alten­burgs NDR-Fernsehserie Jen­ni­fer — Sehn­sucht nach was Bes­se­res gehen gera­de mit eben die­ser in die zwei­te Staf­fel. Und zur Freu­de der Zuschau­er ist dies kein lau­er Auf­guss der ers­ten: Mit Container-Ingo, gespielt von Klaas Heufer-Umlauf, wird erfolg­reich eine in die Geschich­te pas­sen­de Figur prä­sen­tiert.

Man­fred Schweers (groß­ar­tig fies-schmierig dar­ge­stellt von Ulrich Bähnk) über­nimmt halb­le­gal den Friseur-Salon, in dem Jen­ni­fer arbei­tet, und stellt den abge­half­ter­ten C-Promi Container-Ingo ein, der den Laden zum Lau­fen brin­gen soll.

Ging die ers­te Staf­fel noch dar­um, dass der Kapi­ta­lis­mus genau die Träu­me uner­reich­bar macht, die er anpreist, haben wir nun eine Figur, die an genau die­ser Stel­le geschei­tert ist und zurück­kommt. Das alles ver­leiht der Comedy-Serie eine gewis­se bit­te­re Note und ist inso­fern von den bei­den Auto­ren Weh­mei­er und Alten­burg ein gelun­ge­ner Sprung ins Unbe­kann­te, waren doch bis­her ihre Radio-Figuren bloß lus­ti­ge Ver­tre­ter des Prä­ka­ri­ats.

Trotz die­ser Wen­dung wer­den die Rand­fi­gu­ren lie­be­voll dar­ge­stellt: Jen­ni­fers Oma (herz­er­wär­mend lebens­er­fah­ren gespielt von Doris Kunst­mann), deren Freund, ihr Ex-Chef, ihr Ex-Freund, sogar sich selbst als Fans von Container-Ingo legen sie ein an ihr Fan­ob­jekt gerich­te­tes ent­lar­ven­des “Du kennst auch kei­ne Leu­te mehr” in den Mund, weil es auch den Fans nicht um die ange­him­mel­ten Per­so­nen selbst geht. Zwei Fol­gen ist die Haupt­fi­gur fast nur Staf­fa­ge, wäre sie nicht von der zau­ber­haf­ten Kat­rin Ingend­oh gespielt. Ein Serien-Juwel, lei­der ver­steckt. Die Fol­gen sind in der Media­thek anseh­bar.

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Jasper — Kids der 90er

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Guten Morgen

Tilo Jung inter­viewt Fefe zum neu­en Jahr, der den Schein­wer­fer auf opti­mis­ti­sche Gedan­ken wer­fen wür­de.

Ein Frau­en­bob­team aus Nige­ria star­tet bei den Win­ter­spie­len. Nigi­ria, we have a bobs­led team!

Emi­ly Chang hat sich für ihr Buch Bro­to­pia mit der Lebens­ein­stel­lung der Tech­ni­kaf­fi­nen aus Sili­con Val­ley aus­ein­an­der­ge­setzt: Je mehr man sich unter­bre­chen lässt, des­to gleich­för­mi­ger das Leben, so ihr Fazit.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Soll­te man sich einen han­dy­frei­en Tag pro Woche auf­er­le­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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