Guten Morgen

Eini­ge Jour­na­lis­tin­nen und Künst­le­rin­nen in Frank­reich, dar­un­ter Cathe­ri­ne Deneuve, haben sich gegen die #MeToo-Kampagne gestellt und krie­gen dafür jetzt Gegen­wind. Wobei es hier­bei im Grun­de nur um Miss­ver­ste­hen geht: Die #MeToo-Kampange wid­met sich gegen sexu­el­le Über­grif­fe, soweit ich sehe nicht um Rem­pe­lei­en oder sowas, über die man auf unge­schick­te Wei­se Auf­merk­sam­keit erhei­schen will. Wenn jemand am Tag 20 Mal ange­rem­pelt wird, ist das wider­um auch kei­ne Klei­nig­keit mehr. Es geht also um Han­dun­gen in unter­schied­li­chen Situa­tio­nen, die unter­schied­lich bewer­tet wer­den müs­sen, mög­lichst ohne unnö­ti­gen Flur­scha­den her­bei zu füh­ren, wenn die Sach­la­ge nicht ein­deu­tig ist. Die Fra­ge ist, zieht jemand mit bei einer inten­dier­ten Hand­lung oder drän­ge ich ihn oder sie dazu etwas zu tun, was sie nicht tun möch­te oder zu einer Hand­lung, von der ich weiß, dass mein Adres­sat sie nicht wol­len kann? Ani­mie­re ich einen Freund, die Sor­gen Sor­gen sein zu las­sen und einen zur Ent­span­nung mit­zu­trin­ken, oder drän­ge ich einen Alko­ho­li­ker mir beim Alko­hol­kon­sum bei zu ste­hen? Da gibt es Grau­zo­nen, in denen jeder selbst gefragt ist und objek­ti­ve Ent­schei­dun­gen nicht zu tref­fen sind. Es gibt aber auch ein­deu­ti­ge Situa­tio­nen und zwar nicht zu knapp. Wir müs­sen wohl damit leben, dass es Per­so­nen auf der einen wie auf der ande­ren Sei­te geben wird, die einen Scha­den ohne Wie­der­gut­ma­chung haben. Müs­sen wir jetzt Angst haben, dass sich Leu­te nicht mehr trau­en, ihren Schwarm anzu­spre­chen, weil das auch schon eine Grenz­über­schrei­tung ist? Nach Jah­ren zu star­ken Grenz­über­tre­tens, kann doch etwas Vor­sicht nicht scha­den. Und ein­fa­ches, nicht bloß sexu­ell inten­dier­tes Geschwätz kann einen auch weit brin­gen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Brau­chen wir einen neu­en Flirt-Knigge? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Laut einer Umfra­ge wol­len 89% der Bri­ten eine zwei­te Staats­bür­ger­schaft. Dafür wür­den sie auch finan­zi­ell was in Kauf neh­men.

Bei der BBC fragt man sich, ob Donald Trump den Text der eige­nen Natio­nal­hym­ne über­haupt kann.

Es gibt einen offe­nen Brief gegen AMP.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist die­ses bri­ti­sche Rosi­nen­pi­cken eine Ent­spre­chung zum deut­schen Hand­tuch­aus­rol­len? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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My next guest needs no introduction

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Guten Morgen

Micha­el Spreng sieht gera­de nur Mar­ke­tings­prü­che kern­lo­ser Alt­par­tei­en.

Ste­phen Col­bert hat sei­ne ers­te Arbeits­wo­che auch schon hin­ter sich.
Der neue ARD-Chef möch­te den Rund­funk­bei­trag erhö­hen oder im Pro­gramm strei­chen, z.B. den Tatort-Wiederhol-Kanal One, der bei mir gar nicht auf dem Schirm ist.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: War­um hat die Öffi-Mediathek noch kei­nen Fern­seh­ka­nal erüb­rigt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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R.i.p. France Gall (1947–2018)

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The cover

I didn’t wri­te any­thing into this cate­go­ry for almost 2½ years. In a way I thought the inter­net and the soci­al net­works would grow up and pos­tings that fit into this cate­go­ry would vanish. I was wrong. What actual­ly chan­ges is that peop­le aren’t asha­med of their utte­rings no mat­ter how ridi­cu­lus they are as open state­ments.

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Bookmarks on Januar 6th, 2018

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