Hach, ist das Internet nicht herrlich? Jetzt gibt es ein Nachschlagewerk zu Stellen aus der Doktorarbeit von Karl-Theodor Guttenberg. Man nennt es GuttenPlag. Das Suchen hat sich wohl gerade in eine Art Sport entwickelt, und stündlich kommen da Leute mit neuen Stellen an. Vielleicht sollte Diethelm Klippel erst noch mit seiner Durchsicht warten, bis die Jungs aus dem Internet mit dem Werk fertig sind.
Was für ein Aufstand über die Arbeit von Guttenberg. Kopiert oder nicht, was solls. Was mich an der Geschichte am Meisten aufregt ist, dass darüber mehr Aufstand gemacht wird und ein größeres Echo in den Medien findet, als die armen Bundeswehrsoldaten in Afghanistan.
Das “Was soll’s?” ist ziemlich schnell erklärt: Doktorgrade werden heutzutage nicht umsonst Doktortitel genannt, weil mit ihnen eine öffentliche Reputation einhergeht wie einst mit Adelstiteln. Daher ist eine öffentliche Infragestellung und Skandalisierung durchaus angebracht.
Das entschuldigt nicht ein fahrlässiges Nichtbeachten anderer schwieriger Lebenssituationen – soll es aber auch gar nicht. Daher finde ich es unangebracht, das eine mit dem anderen zu verrechnen.
Ich finde es ja voll cool das der Plagiator aufgeflogen ist, möchte nicht wissen wie viele von diesen Betrügern noch im deutschen Bundestag sitzen die es Gutti gleich getan haben. Würde mich mal echt interessieren ob die alte Merkerl die ja in der ehem. DDR studiert hat, nicht auch bei Ihrem Studienabschluss beschissen hat,oder ob Sie den Abschluss von Honecker für Spionagetätigkeiten geschenkt bekommen hat.
Unser Einer wäre beim abschreiben in der Schule durch die Prüfung gerasselt und hätte diese dann wiederholen müssen und diese Betrüger können tun und lassen was sie wollen und kommen wie immer mit einem blauen Auge davon.
Pfui, da muss man sich ja schämen “Deutscher” zu sein.
viel Spass noch mit dem Plagiator