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Agnes Hammer: Ich blogg dich weg!

Ich blogg dic weg!Jule ist ein junges Mädchen, das mit ihrer Band beim Schulfest auftreten soll. Dann erhält sie jedoch anonyme E-Mails, Beschimpfungen und Drohungen. Ein Fake-Profil von ihr taucht im Internet auf und ihr wird nahe gelegt, die Band zu verlassen. In dieser starken Bedrängnis kommt es schließlich zur gewalttätigen Auseinandersetzung.

Das Buch von Agnes Hammer behandelt ein sehr aktuelles Thema: Die Problematik, dass Jugendliche einerseits in der realen und andererseits in der virtuellen Welt unterwegs sind, und es schwierig wird, wenn Probleme der einen Sphäre mit der anderen in Berührung kommen, indem anonymes Mobbing betrieben wird.

Was der Leser schnell merkt, ist, dass es sich hierbei um eine klassische Schullektüre handelt, und das ist auch schon das Manko des Buches, wenn man so will: Die Geschichte ist überraschungsarm, vorhersehbar, das klassische Problem, dass die jugendliche Erzählerin mit mitunter arg verschachtelteln Sätzen alles andere als jugendlich klingt, sowie dass sich die Akteure für Jugendliche doch sehr abgeklärt verhalten. Bei erotischen Situationen wirkt die political correctness dann schon mal belustigend.

Aber als Schullektüre, und für eine kommunikative Behandlung durch Jugendliche ist das Buch, das einen für Jugendliche sehr fairen Preis hat, sicherlich hervorragend geeignet.

Nicht so Zeug fragen und nicht auf die Art

Das Video wurde schon vertwittert, aber ich poste es noch einmal, es ist einfach ein moderner Fernsehmoderationsklassiker, wie Jürgen Klopp da Béla Réthy zusammenfaltet:

Guten Morgen

Morgenkaffee Jürgen Vielmeier empfiehlt 20 Fernseh-Comedy-Sendungen. Einige alte, abgenudelte sind allerdings auch dabei.

Darf man auch mal drüber nachlesen: Ulrich Horn über die vergeigte Bildungspolitik in Deutschland.

Malte Welding schreibt übers Aufhören und findet kein Ende.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie viele gute Fernsehserien braucht der Mensch im Alltag? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 10. November 2013
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Lesezeichen vom 8. November 2013
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Rouven sammelt Annabellas O-Töne.

Ulrich Horn über Ulrich Hoeneß.

Im Zuge der St.-Martins-Umzugs-Benennung jetzt erst gelesen: Das Negerlein in Die kleine Hexe wurde zu der Messerwerfer.

Und während ich mir die Frage stelle: Waren das dieselben Leute, die vor Gewalt in Computerspielen warnen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 7. November 2013
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Zürich im Herbst

Am Wochenende waren wir zu Besuch in der Schweiz. Und wie der Zufall es so will, haben wir auch in der Woche vor diesem Kurzurlaub Kulturzeit angeschaut. Angepriesen wurde die Karl der Große und die Schweiz-Ausstellung. Da wir zeitig ankamen, noch ein paar Minuten übrig hatten und der Eintritt eh in unserer Fahrkarte mit drin war, widmeten wir uns dieser Zusammenstellung im Schweizerischen Landesmuseum:

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Einen Blick auf die Ausstellung darf man schon verschwenden, aber oftmals wurde der Zusammenhang zwischen Karl dem Großen, den Ausstellugnsstücken und der Schweiz nicht deutlich. Irgendwas schien größer gemacht werden zu wollen. Wie auch immer, wir verschwanden wieder und promenierten durch die Innenstadt:

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Man muss sich schon explizit eingrooven auf Zürich. Wenn man sich so wie wir blindlinks ins gemenge stürzt sieht man nur teuere Einkaufsläden und Preise. Und irgendwie denkt man die ganze Zeit, das alles gäbe es daheim eh billiger, wieso also den Blick verweilen lassen, wenn die besonderen Hingucker in den Schaufenstern ausbleiben?

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Aber farblich ist Zürich recht hübsch in diesem Herbst und die sich durch Zürich ziehende Limmat harmoniert dazu ganz vortrefflich:

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Wir waren dann dann auch noch bereit, der Munk-Ausstellung eine Chance zu geben.

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Allerdings waren da wieder diese Eintrittspreise auf Züricher Niveau. Wir verschoben den Besuch einer Munk-Ausstellung für’s Erste.

Tags darauf versuchten wir es noch einmal mit der Kunst. Dieses Mal mit dem Museum Rietberg. Ausgestellt wurden die teuersten, zeitgenössischen asiatischen Künstler, die wir allersamt nicht kannten. Daher wirdmeten wir uns zunächst der bleibenden Ausstellung. Und dort zeigte sich, dass man in der Schweiz wohl doch über so etwas wie Humor verfügen.

Wie bei dieser Zusammenstellung zum Beispiel:

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Unter diesem Schaukasten steht geschrieben, was wir hier sehen. Ganz rechts sehen sie die Maske eines Dämons. In der Mitte, wenn Sie ihren Blick mal dort hin richten, sehen sie die Maske eines Dämons. Das links da ist ein alter Mann.

Stand da so. Muss man glauben. Auch bei diesen eckbusigen Tiere-auf-dem-Kopf-Trägerinnen hatten die Dekorateure sohl ihren Spaß, denke ich.

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Wieso zielt sonst die linkte auf die rechte und die rechte sinkt getroffen in sich?

Verwirrt und belustigt zogen wir wieder von Dannen und namen einen preislich akzeptablen durch Mikrowelle aufgewärmten Snack in der Metzger- und Wursterei Zgraggen zu uns:

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Der gemeine Züricher schaute sich derweil das Aufeinandertreffen von Rudermannschaften der Uni und der Technischen Hochschule an.

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Oder man verspeist mitgebrachte Brotzeiten am Zürisee. Auch ne Möglichkeit.

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Lesezeichen vom 6. November 2013
April 2014
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