Großes Kopfschütteln ist heute Morgen mal wieder:
Noch-mindestens-bis-zum-Finale-Bayern-Präsident Uli Hoeneß gibt so eine Art Beichte in DIE ZEIT ab. Ulrich Horn zweifelt an der Aufrichtigkeit dieses öffentlichen Bedauerns, denn:
Er sorgte sich, man könne ihm auf die Spur kommen.
Thomas Walde vom ZDF hat da auch eine interessante Interpretation:
Sieht so aus, als würde #Gauck die deutlichen Worte zum Fall #Hoeness und darüberhinaus finden, die #Merkel vermeiden wollte
— ThomasWalde (@ThomasWalde) 1. Mai 2013
Und Seehofer natürlich auch. Grandios aber auch:
Auch gradios in dem Zusammenhang, dass Merkel von Uli Hoeneß enttäuscht ist, aber Schäuble zum Finanzminister gemacht hat.
— Felix Deutschland (@F_Deutschland) 26. April 2013
Jürgen Habermas meint auch schon wieder was zur Lage Europas:
What is required is solidarity instead, a cooperative effort from a shared political perspective to promote growth and competitiveness in the euro zone as a whole. Such an effort would require Germany and several other countries to accept short- and medium-term negative redistribution effects in its own longer-term self-interest.
Europa ist also gerettet, wenn einfach nur irgendwer irgendwas mal akzeptiert.
Der Fefe des Tages: Bänker erklären, weswegen 1 Mio. £ Jahresgehalt unterm Strich wenig Geld sind. Muss man auch nur akzeptieren, um nicht die Kopf zu schütteln.
Und während ich mir die Frage stelle: Wenn man den Hoeneß bisher schon akzeptiert hatte, muss man dann das Akzeptieren einfach erweitern? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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In Bangladesch wurde ein 8 jähriges Mädchen beim rauchen erwischt. Sie wurde fristlos gekündigt.
— Fabiozzo (@Fabiozzo) 24. April 2013
In Hotellobbies lese ich immer den Wirtschaftsteil der FAZ und murmle: „Dafür mache ich ihn fertig“, damit mich alle für mächtig halten.
— Gebbi Gibson (@GebbiGibson) 23. April 2013
Tochter (3) zeigt mir ihre selbstgebastelte Raupe Nimmersatt. Ich zeige ihr mein iPad: “Das basteln 5-Jährige in Asien.” Anfeuern kann ich.
— Buettscher (@Buettscher) 18. April 2013
Was sitzt auf’m Baum und winkt??Ein huhu
— Devil inside (@devilinside1404) 18. April 2013
Ein Bassist und ein Musiker kommen in eine Bar.
— Sebastian Baumer (@infinsternis) 17. April 2013
Gerade den Streit meiner Töchter um das glitzernde Filly-Pferd geschlichtet, bevor er eskalierte. Ab nach Nordkorea. Die Welt braucht mich!
— Thomas (@sechsdreinuller) 14. April 2013
Die Pochers sind doch auch nur eine Erfindung der Gala.
— chérie (@madame_tongtong) 11. April 2013
Seit ich den Montag freundschaftlich “Moni” nenne, kommen wir supi miteinander aus. Total entspannte Atmo.
— Für Sie immer noch (@Goganzeli) 8. April 2013
Am Flughafen München wurde ein Affe vom Zoll dabei erwischt, wie er versucht hat, Justin Bieber ins Land zu schmuggeln.
— Marie von den Benken (@Regendelfin) 3. April 2013
Aufgewacht. Knopfleiste der Bettdecke war oben. Jetzt war die ganze Nacht umsonst.
— sandratorium (@Saendy_Mental) 1. April 2013
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Flusskiesel bespricht Kronsberg. Prost!
Durch den Regen und den Wind, werde ich neben dir stehen bleiben.
Wer sich auf die heutige Kroning van de koning vorbereiten möchte, kann das mit einer Apptun.
Einen schönen Dank auch an den STERN für die Textpassage über das erste Coming-Out eines US-amerikanischen Basketballers:
Kobe Bryant und Ex-Präsident Bill Clinton loben Collins für seinen Schritt.
Forscher untersuchen, ob man künftig doch eine Pille gegen Übergewicht einsetzen kann.
WuV über die Medienplatzvergabe beim NSU-Prozess.
Und während ich mir die Frage stelle: Ob man es in unserer Zeit wohl nochmal erlebt, dass ein König abgesetzt wird? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Was liegt näher, als jemandem wie mir, der eine Freundin mit sowjetischem Hintergrund hat und der gerne liest, ein Buch wie Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen zu schenken? Scheinbar nicht viel.
Kurz und gut: Es ist ein ärgerlich dämliches Buch. Es kommen so blöde Sätze vor wie “Sehr gern dachte ich und spürte dem Klang seiner Stimme nach, die durch meinen Körper rauschte”. Der müsste es heißen. Nur noch getoppt von
Wenn ich ihn sah, musste ich unwillkürlich an eine Szene aus dem Film “Ein Fisch namens Wanda” denken: John Cleese bringt Jamie Lee Curtis fast um den Verstand, indem er während des Liebesspiels auf Russisch rezitiert.
Geschenkt, dass es nicht um die Schauspieler, sondern um die Rollen geht. Aber im Film ist ziemlich klar, dass ein Phantasierussisch gesprochen wird, kein Echtes.
Das Buch handelt von russischen Klischees: Russen sind halt vereinnahmende, stumpfe, trinkfreudige Chaoten und die Gestaltung des Buches macht klar, das sowas typisch sein soll. Leider gewinnt das Buch kein tiefergehendes Niveau, weder sprachlich noch inhaltlich. Gaby Hauptmann im Fahrwasser von Maria, ihm schmeckt’s nicht für Leute, die über osteuropäische Stereotype kichern wollen.
Tipp: Besser Alina Bronsky lesen.
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