Guten Morgen allerseits!

Guten Morgen

Morgenkaffee

Bald kommt wie­der die fuß­bal­lose Zeit, das gest­rige Fußball-WM-Halbfinale war ja da fast schon eine Ein­stim­mung. Das ein­zig Span­nende waren nach dem Spiel die Kom­men­tare von Meh­met Scholl zu Louis van Gaal.

Oli­ver Gehrs hat für den flu­ter den in Bra­si­lien leben­den Jour­na­lis­ten Ruedi Leut­hold zur Lage vor Ort inter­viewt.

Wolf­gang Schäu­ble könnte bei der Über­wa­chung durch die Ame­ri­ka­ner wegen deren Dumm­heit wei­nen. Wie das wohl nun schon wie­der gemeint ist.

Anke Engelke hat Julian Ass­ange inter­viewt. [ via ]

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Ob Löw auch bleibt, wenn er Welt­meis­ter wird? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Lesezeichen vom 9. Juli 2014
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Das Fußball-WM-Halbfinale ges­tern eig­nete sich end­lich dazu, mal etwas Fuß­ball­fie­ber zu ent­wi­ckeln, auch wenn ein 7:1 Deutsch­lands gegen Bra­si­lien von den Toren her nicht nach Span­nung aus­sah. Aber die Tra­gik und die Lust, den Unter­gang Bra­si­li­ens zu erklä­ren, steckt dann schon an. Die inter­na­tio­na­len Pres­se­stim­men sind da aber wenig erklä­rend. Ver­stan­den habe ich Oli­ver Kahn, der meinte, das die Gastgeber-Elf unter dem immen­sen gesell­schaft­li­chen Druck, der auf den Fuß­ball pro­ji­ziert wurde, implo­diert wäre.

Michael Spreng hält die geplante PKW-Maut für Aus­län­der in Deutsch­land schlicht­weg für Irr­sinn, wäh­rend man beim Ver­fas­sungs­blog über­haupt die Recht­mä­ßig­keit einer sol­chen Maut anzwei­felt.

Die­ser Qua­li­täts­jour­na­lis­mus, von dem ja so oft die Rede ist, hat her­aus­ge­fun­den, dass Gerühte von irgend­wel­chen Leu­ten besa­gen, dass der SPD-Politiker Michael Hart­mann Crys­tal Meth genom­men habe, was man zunächst als Geständ­nis des Poli­ti­kers dar­ge­stellt hat.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Braucht man wirk­lich noch die­sen Jour­na­lis­mus, der in ope­ra­ti­ver Hek­tik stän­dig Müll zu Seriö­si­tät erklärte ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Lesezeichen vom 8. Juli 2014
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Das ist aber mal eine schöne Sicher­heits­panne: Arbei­ter haben beim schwei­ze­ri­schen AKW Leib­stadt Löcher in die Sicher­heits­hülle des AKW gebohrt, um Feu­er­lö­scher anzu­brin­gen.

Bei der ZDF-Sendung Unsere Bes­ten ist eigent­lich ganz unklar, wer defi­ni­tiv bei der Abstim­mung betei­ligt war und wer nicht und warum nicht.

Die trau­rige Nach­richt am Tag mei­nes Geburts­tags: Hans-Ulrich Weh­ler ist gestor­ben.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Wen inter­es­siert eigent­lich wirk­lich das tumbe Abfei­ern mas­sen­haft Bes­ter? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ulrike Herr­mann lie­fert in der taz den Rück­blick – man könnte fast von einem Ver­riss reden – auf Frank Schirr­ma­cher, den ich ver­misst habe. Er sei kein Intel­lek­tu­el­ler gewe­sen, son­dern unter Kon­ser­va­ti­ven der Raf­fi­nier­teste:

Wird die Welt falsch beschrie­ben, lässt sie sich garan­tiert nicht ver­än­dern.

Kur­zer Rück­blick in eige­ner Sache: Auf mei­nem Geburts­tag spielte Chris­tian Steif­fen. Gran­dios.

Ein Urlau­ber erfährt wäh­rend sei­ner Unter­brin­gung, dass das Hotel, in dem er wohnt, frü­her als Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger genutzt wurde und bewer­tet dies ent­spre­chend. Booking.com ver­hin­dert aber die Frei­schal­tung des Kom­men­tars.

Michael Spreng ist ernüch­tert dar­über, wie die Bun­des­re­gie­rung gerade Bür­ger­rechte ver­ramscht.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Was dürf­ten sich die USA aus Sicht der Bun­des­re­gie­rung eigent­lich spio­na­ge­tech­nisch nicht erlau­ben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Lesezeichen vom 3. Juli 2014
Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Nigg­meier hält fest, wie aktu­ell über die VG Media in die Irre füh­ren­der Lob­by­is­mus betrie­ben wird.

TOR-Nut­zer sind für die NSA Extre­mis­ten und wer­den ent­spre­chend über­wacht.

Robert Musik beschäf­tigt die Frage, wes­we­gen Jür­gen Haber­mas so bedeu­tend sei und kann sie nicht ganz klä­ren.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Wieso ist das Inter­net noch nicht die Bühne der Intel­lek­tu­el­len? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Plauderpäusken

Ein Kon­zert im eige­nen Gar­ten, wer macht sowas schon? Ich mach das. Und das ohne all zu viel Ahnung zu haben. Per­fek­tio­nis­mus war eh noch nie so mein Ding.

Die Tech­nik haben wir bei­sam­men, die Bühne, das Licht, die Getränke, das Wet­ter sieht eini­ger­ma­ßen gut aus und die Künst­ler sind ein­ge­weiht. Man könnte zufrie­den sein. Nur hat man dau­ernd jeman­den an der Backe, der irgend­ei­nen Senf dazu geben muss: Das Bier ist nicht das rich­tige, die Hel­fer sind nicht genug, viele Gäste wer­den absprin­gen, weil Fußball-WM ist. Irgend­wer kauft unge­fragt irgend­et­was ein – auch ne schöne Begleit­mu­sik. Jemand möchte am Sams­tag­abend lie­ber WOW spie­len als zu kom­men oder zu sagen, was er eigent­lich hat – sei’s drum. Dau­ernd möchte jemand direkt und alleine auf den aktu­el­len Stand gebracht wer­den. Wozu gibt es eigent­lich das Inter­net?

Beim Wet­ter kann ich es ja noch ver­ste­hen, dass da geunkt wird. Genaue­res wird man aber eh erst mor­gen wis­sen. Der Rest wird sich erge­ben und was nicht ist, ist nicht. Alles könnte so ent­spannt ablau­fen, wenn die Leute nicht wären.

Und bevor ich noch den letz­ten Gäs­ten Bescheid gebe, hole ich mir noch einen schö­nen Tee.

Lesezeichen vom 2. Juli 2014
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