Artikel-Schlagworte: „Dirk Bach“

- Zum Tod von Dirk Bach: Immer wenn ich traurig bin – FAZ
- Sonja Zietlow an Dirk Bach Kein Lachen kann so mitreißend, kein Herz so tiefgründig und kein Fazit so treffend sein wie Deines. Und keine Hängebrücke kann schöner schaukeln als unter deinem Gewicht.
- Dirk Bach im Interview mit Sandra Maischberger -Video – SPIEGEL ONLINE
- Ex-Deutsche-Bank-Manager angeklagt: Finanzaufsicht sprengt Insiderring – n-tv.de
- »Eine kleine Obsession von mir« – München Seit 1955 lässt sich der Münchner Zahnarzt Victor Mangold fast jedes Jahr am Foto-Schießstand auf dem Oktoberfest ablichten.
- blog | Reviews index The Telegraph is covering Rowling with 14 separate fucking articles. That is one newspaper. And all for a book everyone agrees is pretty eh. I long for a new Jonathan Franzen novel right about now. Just for a little distraction.
- Blog ohne Namen – Missverständnisse zum “geistigen Eigentum” in der Presse Ich selbst habe bis zum August dieses Jahres bei Handelsblatt Online als Technologie-Redakteur gearbeitet, wodurch ich die vom Handelsblatt geführte Kampagne “Mein Kopf gehört mir” aus nächster Nähe mitbekommen habe. Dabei ist mit aufgefallen, dass diejenigen, die im Sinne der Verlage die Kampagne führten die Diskussion und grundsätzliche Kritik am Urheberrecht in der digitalen Welt weder kannten noch nachvollziehen konnten. Den Artikel zu der Kampagne habe ich damals in der Redaktionskonferenz scharf kritisiert, worauf Chefredakteur Gabor Steingart mich bat, die Kritik schriftlich auszuführen. Das habe ich damals getan – ohne jede Reaktion.
- Die Verwandlung – BRIGITTE.de
- Nachruf auf Dirk Bach: Und dann kommt der Tod – SPIEGEL ONLINE
- Können Bots weinen? Trauer im Internet – niemand hat das Recht, die Trauer eines anderen zu verurteilen, ihm zu untersagen, jemanden zu vermissen, obwohl er ihn nicht kannte
- W&V: Kalkofe: “Beim Bratmaxe-Song könnte ich verstehen, wenn jemand zum Mörder wird“
- W&V: Wie die “Zeit” auf dem Geschichts-Boulevard ausrutscht
Einmal war ich auf einer Beerdigung eines Mannes, den ich kaum gekannt habe. Ich würde sogar sagen, er hätte meinen Namen nicht gewusst, wenn wir uns begegnet wären. Aber sei’s drum. Es war eine Beerdigung mit einem überdurchschnittlich großen Anteil an Akademikern und feinen Leuten. Zum Abschied sprachen Männer aus der Universität und vom Rotary Club. Und sein bester Freund. Jedenfalls nannte er den Verstorbenen so. Das Witzige war, das er den Namen des Verstorbenen konsequent falsch aussprach. So als wenn man die ganze Zeit von “Hans Uphöfer” spricht, die betreffende Person aber “Hans Uphoven” heisst. Beim Beerdigungskaffee meinte ich dann, dass dem Verstorbenen, der Witzen immer zugeneigt war, dieser Dreh durchaus gefallen hätte. “Ich hätte das nicht haben müssen”, blaffte mich hierzu dann aber eine Dame an.
Gestern ist ein großer Fernsehkomiker gestorben und eben dieses Thema brannte wieder auf. Wie passen humorvoll gemeinte Bemerkungen zur Besinnlichkeit anderer Menschen? In einem einzigen Gedanken gar nicht. Man sollte beides schön getrennt halten und niemandem aufzwängen.
Man kann sehr viel Schlechtes verhindern, wenn man sich selbst immer wieder in Frage stellt, über sich selbst Witze macht. Comedy kann unheimlich viel, wenn man keinen schlechten Zweck damit verfolgt.
Dirk Bach
Man kommt ja zu nichts mehr dieser Tage. Ich wollte noch erzählen, dass wirim Düsseldorfer Capitol Hape Kerkelings Musical-Version von Kein Pardon angeschaut haben. Wer die Gelegenheit hat, kann sich das ruhig antun.
Denn für ein neues Musical ist das Stück sehr sympathisch. Ich habe mich keine Sekunde während der Vorstellung gelangweilt und das trotz ein paar Nickeligkeiten. Mich hat eigentlich kein Sänger sonderlich begeistert, das hat mich verwundert. Ich habe in wesentlich kleineren Produktionen schon bessere Stimmen gehört. Enrico de Pieri als Hauptdarsteller ragt sogar noch etwas heraus: Er kommt nahe an die im Film von Hape Kerkeling gespielte Hauptrolle ran, weiß daneben stimmlich einen Eindruck zu hinterlassen. Die anderen Stimmen und die Handlung hat man schnell vergessen.
Dirk Bach hat eine unglaubliche Bühnenpräsenz, ihm fliegen die Sympathien des Publikums geradezu entgegen, dabei nimmt man ihm den abgehalfterten Showmaster, wunderbar im Original von Heinz Schenk gespielt, irgendwie nicht ab. Aber so ist das mit allen Rollen: Sie hinken den Darstellungen im Film hinterher, keine kann den Schatten abwerfen. Die Besetzung Wolfgang Treppners als Opa habe ich gar nicht verstanden. Im Musical ist der Opa weder so kautzig wie Dirk Dautzenberg im Original, noch stimmich beeindruckend. Die Frauenrollen spielen leider keine sonderliche Rolle.
Dennoch: Unterhaltung, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Keine Frage.
