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Artikel-Schlagworte: „Dirk Bach“



Lesezeichen vom 3. Oktober 2012

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Lesezeichen vom 2. Oktober 2012

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Wie ist das eigentlich mit… Witzen über Verstorbene

Einmal war ich auf einer Beerdigung eines Mannes, den ich kaum gekannt habe. Ich würde sogar sagen, er hätte meinen Namen nicht gewusst, wenn wir uns begegnet wären. Aber sei’s drum. Es war eine Beerdigung mit einem überdurchschnittlich großen Anteil an Akademikern und feinen Leuten. Zum Abschied sprachen Männer aus der Universität und vom Rotary Club. Und sein bester Freund. Jedenfalls nannte er den Verstorbenen so. Das Witzige war, das er den Namen des Verstorbenen konsequent falsch aussprach. So als wenn man die ganze Zeit von “Hans Uphöfer” spricht, die betreffende Person aber “Hans Uphoven” heisst. Beim Beerdigungskaffee meinte ich dann, dass dem Verstorbenen, der Witzen immer zugeneigt war, dieser Dreh durchaus gefallen hätte. “Ich hätte das nicht haben müssen”, blaffte mich hierzu dann aber eine Dame an.

Gestern ist ein großer Fernsehkomiker gestorben und eben dieses Thema brannte wieder auf. Wie passen humorvoll gemeinte Bemerkungen zur Besinnlichkeit anderer Menschen? In einem einzigen Gedanken gar nicht. Man sollte beides schön getrennt halten und niemandem aufzwängen.

Man kann sehr viel Schlechtes verhindern, wenn man sich selbst immer wieder in Frage stellt, über sich selbst Witze macht. Comedy kann unheimlich viel, wenn man keinen schlechten Zweck damit verfolgt.

Dirk Bach

Lesezeichen vom 1. Oktober 2012

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R.i.p. Dirk Bach (1961-2012)

Kein Pardon – Das Musical

Man kommt ja zu nichts mehr dieser Tage. Ich wollte noch erzählen, dass wirim Düsseldorfer Capitol Hape Kerkelings Musical-Version von Kein Pardon angeschaut haben. Wer die Gelegenheit hat, kann sich das ruhig antun.
Denn für ein neues Musical ist das Stück sehr sympathisch. Ich habe mich keine Sekunde während der Vorstellung gelangweilt und das trotz ein paar Nickeligkeiten. Mich hat eigentlich kein Sänger sonderlich begeistert, das hat mich verwundert. Ich habe in wesentlich kleineren Produktionen schon bessere Stimmen gehört. Enrico de Pieri als Hauptdarsteller ragt sogar noch etwas heraus: Er kommt nahe an die im Film von Hape Kerkeling gespielte Hauptrolle ran, weiß daneben stimmlich einen Eindruck zu hinterlassen. Die anderen Stimmen und die Handlung hat man schnell vergessen.

Dirk Bach hat eine unglaubliche Bühnenpräsenz, ihm fliegen die Sympathien des Publikums geradezu entgegen, dabei nimmt man ihm den abgehalfterten Showmaster, wunderbar im Original von Heinz Schenk gespielt, irgendwie nicht ab. Aber so ist das mit allen Rollen: Sie hinken den Darstellungen im Film hinterher, keine kann den Schatten abwerfen. Die Besetzung Wolfgang Treppners als Opa habe ich gar nicht verstanden. Im Musical ist der Opa weder so kautzig wie Dirk Dautzenberg im Original, noch stimmich beeindruckend. Die Frauenrollen spielen leider keine sonderliche Rolle.

Dennoch: Unterhaltung, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Keine Frage.

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