Guten Morgen allerseits!

Artikel-Schlagworte: „Google“

Guten Morgen

Morgenkaffee Fefe emp­fiehlt die Lek­türe des Arti­kels von Evgeny Moro­zov über Tim O’Reilly, der davon han­delt, wie Spra­che und poli­ti­sche Debat­ten von weg­wei­sen­den Fir­men mani­pu­liert wer­den.

Der­weil bespricht Ste­fan Schulz in der FAZ einen Film auf ARTE über Google, der auf­ruft, Google zu ent­mach­ten.

Die Aus­schlach­tung der West­fä­li­schen Rund­schau hat zumin­dest schon mal den Erfolg, dass vier- bis fünf­tau­send Abon­nen­ten gekün­digt haben.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Wieso hat die WR über­haupt noch Abon­nen­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

The Gmail-Man

Micro­soft haut auf Google drauf. Es ist ja schon einige Zeit her, dass Micro­soft die böseste Firma über­haupt gewe­sen ist. Damals ging es um, ääh, es ging wohl um die Vor­herr­schaft von Win­dows und dass Office so teuer ist oder sowas. Es ging zumin­dest nicht um die Bewah­rung von Pri­vat­sphäre. Jetzt ver­sucht sich also Micro­soft das “Wir sind die Guten”-Schild von Google zu holen. Mal sehen, wie gut das funk­tio­niert.

Deut­sche Anwe­der kön­nen aber bes­ser zu Werb.de oder GMX gehen oder noch bes­ser: Eine eigene Domain für wenig Geld kau­fen und auto­ma­tisch ange­zeigte Wer­bung ganz aus­sper­ren.

Wie Google Plus fremde Mailadressen anspamt

Ich besitze eine Mail­adresse der Form Vorname@Nachname.TLD. Für andere Zwe­cke habe ich mal Google Mail ver­wen­det, dort aber diese Adresse nicht ange­ge­ben. Inter­es­san­ter­weise wird aber dem Google-Konto die VN-Adresse als Google-Plus-Kontakt ange­bo­ten. Ohne dass ich mich dort unter die­ser Adresse ange­mel­det hätte und ohne dass ich sel­ber diese Adresse in Google Mail ein­ge­speist hätte, will sagen: Sie kommt nicht aus mei­nem Adress­buch. Mag sein dass jemand anders mir ein­mal eine Mail geschickt hat aus Google Mail her­aus.

Dem Google-Plus-Nutzer X wird also ange­bo­ten, sich mit mir unter der Mail­adresse VN zu ver­bin­den. Erst dann merkt er, dass gar kein Google-Plus-Account unter die­ser Adresse besteht. Ich kriege den­noch eine Mail, dass X mich zu Google Plus ein­la­den würde, was X gar nicht beab­sich­tigt hat, son­dern nur gedacht hat, ich wäre schon da.

Ich habe kein Pro­blem damit, dass Leute meine Mail­adres­sen irgendwo spei­chern. Ich möchte sie ledig­lich etwas vor Spam schüt­zen. Der Umgang von Google mit der­ar­ti­gen Mail­adres­sen befrem­det mich daher etwas.

In drei Schritten zurück zum alten Google Reader

Zumin­dest optisch: Die Zei­len ver­klei­nern, die Leer­räume ver­schwin­den las­sen, die Links wie­der blau sein las­sen und Inhalte wie­der mit ande­ren tei­len – all das ist über diese drei Schritte mög­lich.
Feedly bewährt sich zwar optisch, basiert aber wei­ter­hin auf dem Google Rea­der. Auf diese Weise kommt man nicht so ganz los.

Meine aufgeflogene Anonymität bei Google Plus

Die Über­schrift ist etwas irre­füh­rend, denn nie­mand hat mei­nen Klar­na­men mit mei­nem Pseud­onym iden­ti­fi­ziert. Sei’s drum: Jemand muss mich denun­ziert haben. Google lässt mich nicht mehr Google Plus als Too much infor­ma­tion (und Varia­tio­nen davon) ver­wen­den. Die Fürung eines Pseud­onyms bei Google Plus ist bei mir gerade mal 4 Tage lang gut gegan­gen, jetzt heißt mein Google Plus-Name nicht mehr Too much infor­ma­tion (ähn­li­che Benut­zer­na­men wie too much bun­nies gibt es wei­ter­hin), son­dern Ste­fan Anders. Das ist genauso falsch, aber soll Google doch mal seine Müh­len anschmei­ßen und genau das raus­fin­den, wozu haben die so viele Daten?
Google wüßte, so schrei­ben sie extra bei dem Hin­weis auf ange­drohte Kom­plett­sper­rung, d.i. aller Google-Dienste, wenn man den Namen nicht in einen für Google akzep­ta­blen ändert, das einige diese Ansicht zu Pseud­ony­men anders sehen, aber bla bla. Mit ande­ren meint man wohl den deut­schen Gesetz­ge­ber.
Dabei geht es mir gar nicht im ers­ten Sinne um Anony­mi­tät, ich habe mir nur die Frage gestellt, ob ich not­wen­di­ger­weise über­all, d.i. auch wenn ich den Google Rea­der ver­wende, bei Google mei­nen Klar­na­men ste­hen haben muss. Nein, muss ich nicht. Meine Sätze sind auch ohne mei­nen Namen ver­ständ­lich. Es rea­gie­ren auch ohne mei­nen Klar­na­men intel­li­gente Leute auf meine Gedan­ken. Nie­mand erfährt durch mei­nen Klar­na­men einen wesent­li­chen Infor­ma­ti­ons­ge­winn, den er mit dem ande­ren Pseud­onym nicht gewinnt. Und gerade das fand ich wit­zig, das kann wei­ter gehen. Den Klar­na­men erfährt man eh, wenn man 1 und 1 zusam­men­zäh­len kann.
Außer­dem kann man mich auch über das Icon iden­ti­fi­zie­ren, nicht bloß über den Namen. Also ein­fach mal auf Google pfeif­fen, wenn die der­art auf die Rechte ihrer Nut­zer pfeif­fen.

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Buugle – was Google kann, können wir schon lange

Guten Morgen

morgenkaffee

Ich weiss ja nicht ganz, was ich von die­sen dau­ern­den Fern­seh­kri­ti­ken hal­ten soll, die den­je­ni­gen, die das Pro­gramm gese­hen haben maxi­mal eine kleine Erin­ne­rung brin­gen, aber nichts an neuen Ein­sich­ten und den­je­ni­gen, die gar nicht geschaut haben, so gut wie gar nichts. Den­noch: Der STERN befasst sich heute mit der Harald-Schmidt-Show von ges­tern Abend, nach­dem Schmidt in der ZEIT Klar­text gere­det hat.

Anne Roth berich­tet dar­über, dass Google-Techniker dabei erwischt wor­den sind, wie sie in frem­den Goolge-Mail-Accounts rumsur­fen und die dort gefun­de­nen Infos ver­wen­den.

Dorin Popa meint, der neue Roman von Sascha Lobo cha­rak­te­ri­siere sich selbst: Nicht schlecht, aber scheisse.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Warum ist es so ‘in’, Kri­ti­ker von Google zu dis­sen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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