Artikel-Schlagworte: „Julia Schramm“
Mittlerweile läuft die Facebook-Aktie besser.
@leitmedium schreibt über die Chronik eines angekündigten Parteiaustritts bei der Piratenpartei.
Die 11freunde lehren uns, wie man vergleichbare Abschiede im Profifussball erkennt:
„Es gab weder Gespräche noch ein konkretes Angebot” Wenn einer sowas sagt, trocknet doch gerade schon die Tinte auf dem Vertrag. #allofs
— 11 Freunde Redaktion (@11Freunde_Red) November 8, 2012
Und während ich mir die Frage stelle: Ist Offenheit heute schon ein Gesichtsverlust? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Ulrich Horn schreibt darüber, dass der ehemalige Chef der Bildzeitung, Kai Diekmann, in der Wulff-Affäre nicht nur den damaligen Bundespräsidenten zu Fall gemacht hat, sondern auch sich selbst. Und das wird mächtigen Menschen klar gewesen sein.
Was braut sich denn bloß in Frankreich mit der Génération Identitaire zusammen?
Eine Piratin regt sich auf, dass die Presse nicht über das Refugeecamp in Berlin schreibt, und bekommt von einem Blödzeitungsredakteur gesteckt, er käme, wenn sie blank zöge. Zum Schein gehen Piratinnen darauf ein, thematisieren dann aber den darin liegenden Sexismus und leiten die Aufmerksamkeit auf die Flüchtlinge.
Und während ich mir die Frage stelle: Wenn die Politik die Blödzeitung deckeln kann, was ist an ihr noch journalistisch unabhängig? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Böse Zungen werden behaupten, es klänge barschelesk, wenn Politiker Abschiedsbriefe mit Schweizerischen Übernachtungsmöglichkeiten betiteln. Wieso Julia Schramm das gemacht hat? Wer weiß? Hat wohl niemand gegengelesen. So wenig wie ihren Abgangstext:
Dass jedoch jeden Tag mehr die Anpassung meines Denkens und Handelns an eine alte Politikervorstellung notwendig zu werden scheint, die ich ablehne und nicht bereit bin zu vollziehen, ist ein Umstand, dem ich mich nicht länger aussetzen möchte.
Meine Güte, was haben die Piraten nur von ihr verlangt? Sich in ein Thema einzuarbeiten? Die eigene Unfähigkeit als Diskriminierung fremder Mächte darzustellen, darauf muss man erst einmal kommen.
Da in Bochum über die Frage wann der nächste Bundesvorstand gewählt werden soll, ist es notwendig mit offenen Karten zu spielen.
Über eine Frage wählen? Hat den Text irgendwer zweimal durchgelesen? Da wird einerseits ein Publikum angesprochen, dass ihr die Flucht aus der Verantwortung als heroischen Widerstand gegen Anpassung abnimmt. Andererseits liest das Dokument niemand gegen, der den letzten kaputten Satz vervollständigen könnte. Das wirkt wie die Eingeigeltheit einer Kritikunerfahrenen.
Konstantin Wecker trauert um Schriftsteller Herbert Rosendorfer.
Anhänger der CDU schauen lieber fern, als das sie das Internet verwenden.
Der niedersächsische Piratenparteivorstand fordert von Julia Schramm, sich derart zu ihrem Buch zu positionieren, dass sie dafür eintritt, dass es kostenlos zur Verfügung gestellt wird, oder dass sie zurücktritt.
Thomas Knüwer macht den Fefe und glaubt an eine mediale Verschwörungstheorie, die besagt, dass die Piratenpartei versenken werden soll.
Und während ich mir die Frage stelle: Geht die Piratenpartei unter, kaum dass sie einmal inhaltlich greifbar ist? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Halb zog sie ihn, halb sank er hin: Stefan Niggemeier schwingt sich zur Verteidigung Julia Schramms auf. Woraufhin ich behaupte:
Ich glaube, man kann sinnvoll zwei Sachen unterscheiden: Die schlampige Art, wie das, was Julia Schramm im Podcast gesagt hat, zu einer reißerischen Spiegel-Online(u.a.)-Polemik wurde, die die Leser aufgrund des “guten” Namens des gelesenen Mediums unhinterfragt weitergetrascht haben. Hier ist es schon bemerkenswert, wie zu Gunsten von Klickzahlen des eigenen Artikels die Wahrheit so schnell geopfert wird.
Dass Julia Schramm eine Haltung der Griffigkeit eines nassen Seifestücks besitzt, ist die andere Sache. Wer meint, heute gäbe es nichts Neues, sondern nur Patchworks vorangegangener Ideen, der patchworkt eben auch selbst nur noch. Daher klingt es durchaus widersprechend, wenn sie im Podcast in Hinblick auf die Verfolgung illegaler Kopien sagt, was sich verkaufen lasse, das verkaufe sich auch – unabhängig von illegaler Kopiererei, dann aber selbst mit dazu beizutragen, dass gegen diese Kopiererei vorgegangen wird. Es ist aber eben seitens des Verlages kein Widerspruch, bestehende Gesetze in Anspruch zu nehmen.
Jesus war wohlmöglich mit Maria Magdalena verheiratet. Woraufhin ich unke:
Oh, Jesus hatte ne Ische. Bald erhältlich: “Jenseits der Bibel.”
— Caasn (@caasn) September 19, 2012
Stephanie Klee in der taz über eine Prostituierte, die Bettina Wulff ins Bordell einlädt, weil deren mediale Inszenierung auf Kosten der Prostituierten geht. Touché!
Und während ich mir die Frage stelle: Ist es nicht auch Haltung, die wir an der Wulff vermissen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Wenn man erst einmal versteht, dass es Julia “Pirat predigen, Random House saufen” Schramm ernst ist mit der Bemerkung, es werde heute nichts Neues erschaffen, sondern nur neu zusammengestellt, dann versteht man, wie intensiv sie Gedanken anderer kopiert und wiedergibt, egal, wie gut sie sie verstanden hat. Und sonderlich tiefgründig ist das nicht, was sie dann noch von sich gibt. Der wesentliche Unterschied u Bettina Wulff ist dann noch, dass es über sie schon ein kleines Liedchen gibt.
Philipp Köster von 11freunde.de zweifelt am Wahrheitsgehalt des Interviews im fluter.de mit einem schwulen Fussballspieler.
Der Smiley wird heute 30.
Volker Pispers versteht Bettina Wullf irgendwie:
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Und während ich mir die Frage stelle: Ist da ein neuer Frauentyp auf dem Vormarsch? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

- Debatte um Verbot des Mohammed-Videos – “Es wäre ein Zeichen der Stärke, den Film zu zeigen” – sueddeutsche.de
- Klaus Stuttmann Karikaturen – Blödes Video -
- Der Ekel oder Wie das Buch von Julia Schramm mich berührte | silenttiffy.de – Mein Kopf entwirft ein Mädchen, das sich aus Mangel an beschissener Kindheit mit rotem Filzstift “ritzt”. Denn Weltschmerz ist “awesome!”, aber es soll nicht weh tun.
- Zum kostenlosen Download: Inhalt des Buchs “Julia Schramm: Klick mich” | Sheng Fui -
… erklärt Julia Schramm, Vorstandsmitglied der Piratenpartei, jetzt mal in aller Kürze:
Wir sind nicht angetreten, um zu sagen: “Wir haben die Antworten.” Wir sind angetreten und sagen: “Wir haben die Fragen und ihr habt die Antworten.”
Aja. Wenn grundsätzlich im Gegensatz zu den Piraten die anderen die Antworten haben, ja, dann wähle ich besser die anderen. Nein, man muss sich nicht wundern, dass intelligente Köpfe über diese Partei ihre selbigen schütteln, wenn derartige Anti-Intellektuelle in den Vorstand gewählt werden. Nur weil andere Parteien zugegebenermaßen mitunter überholte Strukturen und antiquierte Ansichten vertreten, ist das doch noch kein Freibrief, sinnbefreite Flosken zum Politikstandard zu erheben, die lediglich nicht antiquiert sind.
