Artikel-Schlagworte: „Malte Welding“
Vea Kaiser, Autorin des Romans Blasmusikpop, hat ihrem Ärger darüber, dass ihr Buch auf einer Internetseite, auf der Links zu illegal online stehenden Buchern, vorkommt, Luft gemacht. Malte Welding stellte den Text zur Diskussion auf seine Seite, worauf ich kritisierte, dass es wohl nicht funktioniert, den sich selbst so nennenden Buchbefreiern ins Gewissen zu reden:
Niemand kauft ein Buch, um die Leistung des Autors zu belohnen oder um fair zu sein. Der Schaden bzgl. dieses Buches kann so groß nicht sein, gemessen daran, dass er in keiner mir bekannten Angebotsseite auftaucht. Aber immerhin habe ich von diesem Buch jetzt überhaupt einmal gehört – und das ist wessen Verdienst? Irgendwo in diesem Gestrüpp wird sich eine Lösung entwickeln.
Gehört habe ich davon, aber eben auch gelesen, dass es seicht und naiv sei oder wie Sigrid Löffler schreibt
Nur durch ihre alles überrumpelnde Erzählfreude kann Vea Kaiser die fundamentale Unglaubwürdigkeit ihrer Dorfgeschichte in Schach halten. Wer sich nicht willig auf ihren treuherzigen Erzählton einstimmen mag oder kann, dem wird so viel ostentative Naivität bald auf die Nerven gehen.
Ja, ich glaube, da ist genau getroffen worden, was mich am Lesen solcher Literatur hindert. Aber gut, darum geht’s gar nicht.
Nein, nörgeln wird nichts nutzen, und so lange das Werk nur auf einer kleineren Seite auftaucht, denke ich nicht, dass sonderlich viele Internetnutzer auf einen Kauf des Buches verzichten, nur weil ein E-Book dort kostenlos rumschwirrt. Knapp 500 Seiten am E-Book-Reader durchzuklicken ist auch nicht gerade ein Vergnügen, aber das mag nur meine Erfahrung sein.
Währenddessen unkt man in der Szene, 2013 werde das Jahr, in dem die Bücher in die großen Anbieterportale illegal zur Verfügung gestellter Musik und Filme auftauchen, sprich: zu diesem Mainstream aufschließen. Das würde mich wundern, denn einerseits dauert der Konsum von Literatur länger als der eines Films, andererseits kommen so viele Must-haves an Büchern im Jahr auch nicht auf den Markt.
Der Flieger startet morgen früh nach Berlin. Wir kommen zum Frühstück an, das ist wichtig. Dann arbeitet der gemeine Berliner und die Touristen sind noch nicht ausgeschwärmt. Aber es ist echt früh, der Flieger geht um Sechsuhrirgendwas. Ich beende den Tag vorm Laptop am Schreibtisch, da kommt mir Malte Weldings neues Buch zu. Das letzte war nicht ganz mein Fall. Aber vielleicht das. Vielleicht sollte man es in Berlin lesen. Vielleicht hilft das. Abgemacht. Weldinglesen in Berlin. Der Authentizität wegen. (Vielleicht meint nun der andere oder eine, dass das nicht fair ist: Sein eigenes Empfinden und das Besprechen eines Buches zu vermischen. Wer das auseinanderhalten möchte, lese im Folgenden einfach nur den eingerückten Text.)
Der Flieger erhebt sich am folgenden Tag pünktlich um 6.40 Uhr in die Lüfte. Die Stewardessen setzen zu ihrer Morgengymnastik an und ich schlage die ersten Seiten auf.
Als wir wieder festen Boden unter den Füßen haben, bemerke ich, dass in Berlin ja noch Winter ist. Mindestens 7 Grad weniger als in Düsseldorf. Es herrscht interkontinentales Klima, wie ich mich aus dem Sachunterricht zu erinnern glaube. Der war aber auch vor der Wende. Ich habe Durst und ziehe mir was am Automaten. Meine Freundin fängt lauthals an zu lachen, als sie die Büchse sieht und berlinert:
Ditt kennwa im Westen ja schon janich mehr: Dosen ohne Pfand!

Die S-Bahn verspätet sich, ich krame meine Lektüre raus:
Wir checken bei meinem Freund am Ostkreuz ein und lernen Maren kennen, die auch dort wohnt. Sie hat Medizin studiert, aber nicht zu ende, ist Mitte 30 und sattelt nun zur Immobilienmaklerin um. Die letzte Prüfung hat sie in Berlin verpasst, kann sie aber, was sie heute erfahren hat, in Rostock ablegen. Und hinterher vielleicht noch etwas studieren – was man in Berlin eben so macht. Über die Brücke am Ostkreuz verschlägt es uns in das Datscha. Es gibt schweres russisches Frühstück…
… und Zeit zum lesen:
Als wir nachmittags so durch den Osten schlendern, fallen mir die traditionellen Berlinerisms auf. In der Straßenbahn hat gefühlt jeder Zweite eine Bierflasche dabei, im Osten flanieren Hundeköttel die Gehwege, es herrscht distanzierte Humorlosigkeit, hektisches Gehen, Gedrängel, und man sieht, was Frauen in Berlin für Mode halten: Knallenge Leggins zu dunkelwattierten Rettungswesten. Oder wie meine Freundin sich ausdrückt:
Hier laufen selbst die ganz hübschen Mädchen auf hässlich getrimmt rum.
Als irgendwo waschechte Düsseldorferin zieht es sie in eine der 111 Sehenswürdigkeiten des Sehenswürdigkeitenbuches, das in Berlin die Touristen erkennbar macht: Das ganzjährige Verkleidungsgeschäft.
Während sie den Laden auseinandernimmt und sich schließlich für eine überdimensionierte Geburtstagsbrille, sowie 30er Absperrband und Warnschilder für ihren Geburtstag entscheidet, lese ich…
Am nächsten Morgen hole ich Brötchen, Saft und Milch. Die B.Z. titelt “ENDLICH! Sauf Verbot in der BVG”. Kritik wird hier ja schnell umgesetzt, denke ich. Ubringens: Die schmierigen Graffiti sind auch scheiße! Ich gelange zur Brötchentheke, an der ich mich nicht entsinnen kann, wie Berliner noch mal in Berlin heißen, lerne dagegen: “Good Cookies go to heaven, bad cookies go to…”
Als ich mit den Frühstückssachen wieder in die Wohnung komme, erzählt Maren, dass sie nun eine Wohnung in Rostock hat. Dafür die Prüfung aber nicht machen kann. Ist nicht immer alles Einbahnstraße. Zum Mittagessen zieht es meine Freundin und mich wieder in den Osten. Hinter den Hackeschen Höfen ist Sushi angesagt. Das Sushi kann es mit den Düsseldorfern aufnehmen. Da ich weniger Teller verputze als meine Begleitung…
… und mir die dortigen Kleidungsfachgeschäfte nicht so zusagen wie meiner Freundin, blättere ich etwas.
Als wir den Rückweg antreten – Rotfront tritt abends für lau im So36 auf-, kommt uns in Form dreier Personen Mia. entgegen. Sagt zumindest meine Freundin. Ich habe nur Augen für die schulterbepolsterten Lilaanzüge, die mir einen Tick zu metrosexuell vorkommen. Die blonde Begleitung ist zu klein, um mir aufzufallen. Kann sein, dass das Mietze war. Oder auch nicht.
Auf dem Rückweg kommen wir am St. Oberholz vorbei, uns verschlägt es aber in Unser Haus am Meer. Meine Freundin klagt seit 2 Tagen über Seitenstechen. Blinddarm, eventuell. Kann sein, meinte Maren. Ich lasse mir das Wlan-Passwort geben und google die 5 typischen Kennzeichen einer Blinddarmentzündung. Ihre Wehwehchen qualifizieren nicht für was mit Blinddarm.
“Wanderschmerz”, lese ich vor. “Ja, jetzt, wo du’s sagst: im Rücken zieht was!” – “Nee, das soll heißen, der Schmerz wandert zum Blinddarm hin, nicht quer durch den Körper.” – “Ach, so.”
Ihr geht es schlagartig besser. Und während sie herauszufinden versucht, wer die überbotoxte Frau im roten Kleid auf der anderen Seite ist, und ob sie ihren Begleiter aus dem Fernsehen kennt, lese ich das Buch zu ende.
Was rate ich nun einem potentiellen Leser? Vielleicht das, was man einem zu Berlin auch empfehlen würde: Man sollte es selbst erkunden. Ich halte mich nicht für sonderlich repräsentativ, um dieses Buch geschmacklich genau einzuordnen. Dazu hat man, gerade was Liebe als Thema angeht, doch viel Gepäck immer mit dabei.
Ob dieses Buch was für Sie ist, mein geneigter Leser, müssen sie selbst herauskriegen. Vielleicht haben Sie durch die vorangegangen Zeilen etwas Appetit bekommen.
Heute ist also der Tag, an dem Conny Kramer starb Christian Wulff als Bundespräsident kündigt – wenn man den ZDF-Informationen glaubt, ist das in etwa einer halben Stunde der Fall. Dann schauen wir also alle mal intensiv auf www.istChristianWulffnochimAmt.de [oder hier im ZDF-Livestream]. Bis dahin schauen wir Kalkofes letzte Wulff-Parodie von heute – quasi dem gemeinsamen Abschluss.
Malte Welding meint, Wulff wäre halt mit seiner trotzigen Haltung ein Kind seiner Generation – mit Betonung auf Kind.
Wo wir gerade bei Wohnungswechsel sind: Sascha Lobo räumt auch seine Butze.
Und während ich mir die Frage stelle: Wird jetzt eine Frau Bundespräsidentin? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Dorin Popa merkt an, dass das ZDF anlässlich eines Franka-Potente-Films Einzelheiten in der Biographie Beate Uhses etwas beschönigen.
Fefe berichtet, dass man in Topeka, Kansas, aus finanziellen Gründen erwägt, häusliche Gewalt wieder und entkriminalisieren. Land of the free.
Frédéric Valin führt seine bei Spreeblick begonnene Fussballkolummne nun unter Zum blonden Engel.
Wo wir gerade bei neuen Blogs sind: Malte Welding ist für die Berliner Zeitung unter die Liebeskaffeesatzleser gegangen.
Und während ich mir die Frage stelle: Hat das große Zurück-zu-den-Wurzel-Bloggen angefangen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
- Malte Welding über Apple Produkte – Als ich vor fünf Jahren zum ersten Mal in der Spreeblick-Konzernzentrale war, redeten wir über Beamte, Drogen, Beamtendrogen und dass ich ja mal was für Spreeblick schreiben könne. Als ich nach 24 Minuten wieder ging, sagte Johnny, zum ersten Mal von seinem Rechner aufblickend: „Kauf dir doch noch ein MacBook.“
- Südwest: Urteil: Staatsgerichtshof: EnBW-Kauf war verfassungswidrig – badische-zeitung.de – Die frühere schwarz-gelbe Landesregierung hat mit dem Einstieg beim Energieversorger EnBW gegen die Verfassung verstoßen. Das hat der Staatsgerichtshof in Stuttgart entschieden. Was wird jetzt aus Ex-Finanzminister Willi Stächele?
- Klimaretter.info – Stuttgart 21: Bauarbeiten gestoppt – Klimaretter.info – Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat der Bahn in einem Eilbeschluss untersagt, die Bauarbeiten am Grundwassermanagement für Stuttgart 21 weiter zu betreiben. Die Bahn hatte ihre Baupläne in einem vereinfachten Verfahren geändert, das keine Beteiligung der Öffentlichkeit und der Umweltverbände vorsieht. Nach Ansicht des BUND ist eine derartige Planänderung nicht mit einem vereinfachten Verfahren möglich und benötigt einen erneuten Planfeststellungsbeschluss.
- Klimaretter.info – E-Books können Klima schützen – Klimaretter.info – Die Herstellung von zehn Büchern mit durchschnittlich 200 A5-Seiten verursache etwa elf Kilogramm Kohlendioxid. Wenn Recyclingpapier zum Einsatz kommt, verbessert sich die Bilanz auf neun Kilogramm. Demnach müsste man auf einem Lesegerät – während seiner durchschnittlichen Lebensdauer – etwa 25 Bücher lesen, um auf eine positive Klimabilanz zu kommen.
- Altkanzler Helmut Schmidt: Verstehen Sie das, Herr Schmidt? | Politik | ZEIT ONLINE – Schmidt: Wenn dieser Staat vorübergehend zahlungsunfähig würde, dann wäre das für die Griechen und für alle anderen Europäer ein großes Unglück, aber kein existenziell gefährdendes Unglück. Das gilt sowohl für die wirtschaftlichen als auch die politischen Folgen eines solchen Bankrotts. Die politischen Folgen würden möglicherweise noch schwerer wiegen, denn es könnte der Eindruck entstehen, dass es um die Solidarität unter den Europäern noch viel schlechter bestellt ist, als wir uns das in den letzten Jahren vorgestellt haben. Das Vertrauen in die Gemeinschaft der 27 Mitglieder würde weiter schwinden. Dieser politische Preis wäre zu hoch. Deshalb müssen die Staaten der Europäischen Union Griechenland helfen.
- Text of Steve Jobs’ Commencement address (2005) – ‘You’ve got to find what you love’ – This is a prepared text of the Commencement address delivered by Steve Jobs, CEO of Apple Computer and of Pixar Animation Studios, on June 12, 2005.
- Steve Jobs, 1955 – 2011 | Epicenter | Wired.com – It had taken a while for the world to realize what an amazing treasure Steve Jobs was. But Jobs knew it all along. That was part of what was so unusual about him. From at least the time he was a teenager, Jobs had a freakish chutzpah. At age 13, he called up the head of HP and cajoled him into giving Jobs free computer chips. It was part of a lifelong pattern of setting and fulfilling astronomical standards. Throughout his career, he was fearless in his demands. He kicked aside the hoops that everyone else had to negotiate and straightforwardly and brazenly pursued what he wanted. When he got what he wanted — something that occurred with astonishing frequency — he accepted it as his birthright.
- Piratenpartei: "Sie erreichen nicht die breite Gesellschaft" | ZEIT ONLINE – bei den Piraten dominieren junge, besser gebildete Männer. Vergleichbar ist auch die urbane Struktur im alternativen Milieu. Aber die Grünen hatten von Beginn an eine gefestigtere ideologische und politische Position und deckten mit der Ökologie einen breiteren politischen Bereich ab als die Piraten es jetzt tun. Mit ihrem Sammelsurium von allgemeinen politischen Positionen und der sehr starken Fokussierung auf das Web erreichen sie die Breite der Gesellschaft grundsätzlich nicht.
- Diese Lieder sind in deinem Land verfügbar 2 « Malte Welding –
- Staatsanwaltschaft ermittelt schlampig – Kunde verprügelt und fast verurteilt – sueddeutsche.de – Weil sie ihn für einen Dieb halten, schlagen Mitarbeiter eines Münchner Supermarkts einen Kunden krankenhausreif und zeigen ihn dann auch noch an. Die Staatsanwaltschaft glaubt den Tätern – und beinahe wird Abdul M. auch noch zum Opfer schlampiger Ermittlungen.
- Pofalla und die große Welle | Post von Horn – Vor dieser Welle von Kritik erscheint der CDU-Abgeordnete Bosbach als netter Mensch, dem übel mitgespielt wurde. Dabei sollte sich Bosbach über Pofalla Attacke nicht wundern. Ein wenig hat er sie schon herausgefordert. Er beschränkte sich nämlich nicht darauf, seine ablehnende Haltung zur Ausweitung des Euro-Rettungsschirms zu Protokoll zu geben.
Vielmehr nutzte er über Wochen jede Gelegenheit, seine abweichende Auffassung öffentlich zu propagieren und sich selbst zu profilieren. Das provozierte viele in seiner Fraktion. Nicht wenige nehmen ihm das richtig übel, behalten ihre Kritik aber für sich. Bosbachs Verhalten entschuldigt Pofallas Attacke natürlich nicht.
Die FDP befindet sich weiterhin in einer Bildungskrise: Nachdem FDP-EU-Parlamentarier Jorgo Chatzimarkakis in der ARD-Sendung die an seine Doktorarbeit gerichteten Plagiatsvorwürfe mit einer angeblichen Arbeitsweise, wie sie in Oxford betrieben wird, rechtfertigen wollte, läuft man in Oxford Sturm gegen diese Behauptung.
Malte Welding verweist zum aktuellen Journalistenstreik auf einen seiner Artikel zur Abwicklung der Netzeitung.
Fefe kritisiert die Internet-Enquete, hierbei insbesondere den Bielefelder Internetaktivisten padeluun, und im Zuge dessen kommt raus, dass die Internet-Enquete-Mitglieder eine Knapp-700€-Aufwandsentschädigung bekommen. Ganz schön viel für eine Schmierenkomödie.
Christoph Süß beschäftigt diese Woche die “Flatrate-Steuer”:
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Und während ich mir die Frage stelle: Wo hört Aufwandsentschädigung auf und fängt interessensbeziehbare Bezahlung an? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Miriam Meckel beeindruckt die emotionale Reaktion Hillary Clintons bei Betrachtung der Tötungsaktion zum Nachteil, wie die Juristen so sagen, von bin Laden.
Malte Welding befasst sich mit dem Medienspektakel um den Kachelmannprozess und meint, Kachelmann werde nicht verurteilt werden.
Felix Schwenzel fragt, ob es absurd sei, sich über den SPIEGEL zu beschweren, wenn man dessen Informationslieferungen dank Filtersouveränität (noch so ein Wort) auch einfach ignorieren könnte. Eine ähnliche Idee hat Deef in Ein Herz für Selbstdarsteller verfolgt.
Und während ich mir die Frage stelle: Wird man denn nicht noch den SPIEGEL kritisieren dürfen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

- Jugendmedienschutz ist für’s Arsch « Malte Welding – An mir, dem Autor, soll es hängen, die Entscheidung darüber zu treffen, wer meine Texte verarbeiten kann?
- Özdemirs Wikileaks-Schelte: Mecker vom Meister – taz.de – Grünen-Chef Cem Özdemir sagte im Fernsehen, Wikileaks habe der Demokratie geschadet. Wie bitte? Wenn hier etwas demokratiefeindlich ist, dann diese Reaktion.
- JMStV aktuell – Dieses Blog reagiert – Greifswald wird Grün – Nach dem gestrigen Kommunikationsdesaster „unserer“ Landtagsfraktion im fernen Nordrhein-Westfalen sehen wir uns gezwungen, die Angebote in diesem Blog aus parlamentarischen Gepflogenheiten künftig ein wenig, naja, „anzupassen“. Dazu folgende Hinweise:
- heise online – Blog macht wegen neuem Jugendschutzgesetz dicht [Update] –
- Offline (JMStV) – Die wunderbare Welt von Isotopp – Dieses Blog, mein Webserver und die koehntopp.de-Verteilerseite gehen morgen offline. Der Grund ist der neue Jugendmedienstaatsvertrag, der gerade verabschiedet wird und der Ende des Jahres in Kraft treten wird. Nach diesem Vertrag müßte ich alle meine Inhalte durchgehen und mit einem Alterslabel versehen. Dafür habe ich keine Zeit und es wäre auch nicht produktiv.
- Deutschlands Parteien: unwählbar – eine Wutrede –




