Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Nig­ge­mei­er bilan­ziert wenig Posi­ti­ves beim heu­ti­gen Fern­seh­an­ge­bot.

War­um nicht mal was ande­res occu­p­y­en? Zum Bei­spiel die FDP. Oder braucht die noch wer?

Sehr schön: John­ny Häus­ler prä­sen­tiert einen alten Fern­seh­aus­schnitt sei­ner Band Plan B in einer Sen­dung, in der auch Ange­la Mer­kel zu Gast war.

Chris­toph Süß wun­dert sich, wie es über­haupt zu sol­chen Begrif­fen wie Döner­mor­de oder Soko Bos­po­rus kommt:

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Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wenn die Mer­kel jetzt groß bei You­Tube ein­steigt, ver­liert die Poli­tik dann noch mehr an Niveau? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Dorin Popa merkt an, dass das ZDF anläss­lich eines Franka-Potente-Films Ein­zel­hei­ten in der Bio­gra­phie Bea­te Uhses etwas beschö­ni­gen.

Fefe berich­tet, dass man in Tope­ka, Kan­sas, aus finan­zi­el­len Grün­den erwägt, häus­li­che Gewalt wie­der und ent­kri­mi­na­li­sie­ren. Land of the free.

Frédé­ric Valin führt sei­ne bei Spree­blick begon­ne­ne Fuss­ball­ko­lumm­ne nun unter Zum blon­den Engel.

Wo wir gera­de bei neu­en Blogs sind: Mal­te Wel­ding ist für die Ber­li­ner Zei­tung unter die Lie­bes­kaf­fee­satz­le­ser gegan­gen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Hat das gro­ße Zurück-zu-den-Wurzel-Bloggen ange­fan­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 06.10.2011

Die Nachtgeschichten von heute

  • Mal­te Wel­ding über Apple Pro­duk­te — Als ich vor fünf Jah­ren zum ers­ten Mal in der Spreeblick-Konzernzentrale war, rede­ten wir über Beam­te, Dro­gen, Beam­ten­dro­gen und dass ich ja mal was für Spree­blick schrei­ben kön­ne. Als ich nach 24 Minu­ten wie­der ging, sag­te John­ny, zum ers­ten Mal von sei­nem Rech­ner auf­bli­ckend: „Kauf dir doch noch ein Mac­Book.“
  • Süd­west: Urteil: Staats­ge­richts­hof: EnBW-Kauf war ver­fas­sungs­wid­rig — badische-zeitung.de — Die frü­he­re schwarz-gelbe Lan­des­re­gie­rung hat mit dem Ein­stieg beim Ener­gie­ver­sor­ger EnBW gegen die Ver­fas­sung ver­sto­ßen. Das hat der Staats­ge­richts­hof in Stutt­gart ent­schie­den. Was wird jetzt aus Ex-Finanzminister Wil­li Stä­che­le?
  • Klimaretter.info — Stutt­gart 21: Bau­ar­bei­ten gestoppt — Klimaretter.info — Der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Württemberg hat der Bahn in einem Eil­be­schluss unter­sagt, die Bau­ar­bei­ten am Grund­was­ser­ma­nage­ment für Stutt­gart 21 wei­ter zu betrei­ben. Die Bahn hat­te ihre Bau­plä­ne in einem ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren geän­dert, das kei­ne Betei­li­gung der Öffent­lich­keit und der Umwelt­ver­bän­de vor­sieht. Nach Ansicht des BUND ist eine der­ar­ti­ge Plan­än­de­rung nicht mit einem ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren mög­lich und benö­tigt einen erneu­ten Plan­fest­stel­lungs­be­schluss.
  • Klimaretter.info — E-Books kön­nen Kli­ma schüt­zen — Klimaretter.info — Die Her­stel­lung von zehn Büchern mit durch­schnitt­lich 200 A5-Seiten ver­ur­sa­che etwa elf Kilo­gramm Koh­len­di­oxid. Wenn Recy­cling­pa­pier zum Ein­satz kommt, ver­bes­sert sich die Bilanz auf neun Kilo­gramm. Dem­nach müss­te man auf einem Lese­ge­rät — wäh­rend sei­ner durch­schnitt­li­chen Lebens­dau­er — etwa 25 Bücher lesen, um auf eine posi­ti­ve Kli­ma­bi­lanz zu kom­men.
  • Alt­kanz­ler Hel­mut Schmidt: Ver­ste­hen Sie das, Herr Schmidt? | Poli­tik | ZEIT ONLINE — Schmidt: Wenn die­ser Staat vor­über­ge­hend zah­lungs­un­fä­hig wür­de, dann wäre das für die Grie­chen und für alle ande­ren Euro­pä­er ein gro­ßes Unglück, aber kein exis­ten­zi­ell gefähr­den­des Unglück. Das gilt sowohl für die wirt­schaft­li­chen als auch die poli­ti­schen Fol­gen eines sol­chen Bank­rotts. Die poli­ti­schen Fol­gen wür­den mög­li­cher­wei­se noch schwe­rer wie­gen, denn es könn­te der Ein­druck ent­ste­hen, dass es um die Soli­da­ri­tät unter den Euro­pä­ern noch viel schlech­ter bestellt ist, als wir uns das in den letz­ten Jah­ren vor­ge­stellt haben. Das Ver­trau­en in die Gemein­schaft der 27 Mit­glie­der wür­de wei­ter schwin­den. Die­ser poli­ti­sche Preis wäre zu hoch. Des­halb müs­sen die Staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on Grie­chen­land hel­fen.
  • Text of Ste­ve Jobs’ Com­men­ce­ment address (2005) — ‘You’ve got to find what you love’ — This is a pre­pa­red text of the Com­men­ce­ment address deli­ve­r­ed by Ste­ve Jobs, CEO of Apple Com­pu­ter and of Pixar Ani­ma­ti­on Stu­di­os, on June 12, 2005.
  • Ste­ve Jobs, 1955 – 2011 | Epi­cen­ter | Wired.com — It had taken a while for the world to rea­li­ze what an ama­zing trea­su­re Ste­ve Jobs was. But Jobs knew it all along. That was part of what was so unusu­al about him. From at least the time he was a teen­ager, Jobs had a frea­kish chutz­pah. At age 13, he cal­led up the head of HP and cajo­led him into giving Jobs free com­pu­ter chips. It was part of a lifelong pat­tern of set­ting and ful­fil­ling astro­no­mi­c­al stan­dards. Throug­hout his care­er, he was fearless in his deman­ds. He kicked asi­de the hoops that ever­yo­ne else had to nego­tia­te and strai­ght­for­ward­ly and bra­zen­ly pur­sued what he wan­ted. When he got what he wan­ted — some­thing that occur­red with asto­nis­hing fre­quen­cy — he accep­ted it as his bir­th­right.
  • Pira­ten­par­tei: “Sie errei­chen nicht die brei­te Gesell­schaft” | ZEIT ONLINE — bei den Pira­ten domi­nie­ren jun­ge, bes­ser gebil­de­te Män­ner. Ver­gleich­bar ist auch die urba­ne Struk­tur im alter­na­ti­ven Milieu. Aber die Grü­nen hat­ten von Beginn an eine gefes­tig­te­re ideo­lo­gi­sche und poli­ti­sche Posi­ti­on und deck­ten mit der Öko­lo­gie einen brei­te­ren poli­ti­schen Bereich ab als die Pira­ten es jetzt tun. Mit ihrem Sam­mel­su­ri­um von all­ge­mei­nen poli­ti­schen Posi­tio­nen und der sehr star­ken Fokus­sie­rung auf das Web errei­chen sie die Brei­te der Gesell­schaft grund­sätz­lich nicht.
  • Die­se Lie­der sind in dei­nem Land ver­füg­bar 2 « Mal­te Wel­ding
  • Staats­an­walt­schaft ermit­telt schlam­pig — Kun­de ver­prü­gelt und fast ver­ur­teilt — sueddeutsche.de — Weil sie ihn für einen Dieb hal­ten, schla­gen Mit­ar­bei­ter eines Münch­ner Super­markts einen Kun­den kran­ken­haus­reif und zei­gen ihn dann auch noch an. Die Staats­an­walt­schaft glaubt den Tätern — und bei­na­he wird Abdul M. auch noch zum Opfer schlam­pi­ger Ermitt­lun­gen.
  • Pofal­la und die gro­ße Wel­le | Post von Horn — Vor die­ser Wel­le von Kri­tik erscheint der CDU-Abgeordnete Bos­bach als net­ter Mensch, dem übel mit­ge­spielt wur­de. Dabei soll­te sich Bos­bach über Pofal­la Atta­cke nicht wun­dern. Ein wenig hat er sie schon her­aus­ge­for­dert. Er beschränk­te sich näm­lich nicht dar­auf, sei­ne ableh­nen­de Hal­tung zur Aus­wei­tung des Euro-Rettungsschirms zu Pro­to­koll zu geben.

    Viel­mehr nutz­te er über Wochen jede Gele­gen­heit, sei­ne abwei­chen­de Auf­fas­sung öffent­lich zu pro­pa­gie­ren und sich selbst zu pro­fi­lie­ren. Das pro­vo­zier­te vie­le in sei­ner Frak­ti­on. Nicht weni­ge neh­men ihm das rich­tig übel, behal­ten ihre Kri­tik aber für sich. Bos­bachs Ver­hal­ten ent­schul­digt Pofal­las Atta­cke natür­lich nicht.

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Lesezeichen vom 21.09.2011

Die Nachtgeschichten von heute

  • Zum Tod des Netz­pu­bli­zis­ten Robin Meyer-Lucht: Meis­ter der Debat­te — Digi­ta­les Den­ken — Feuil­le­ton — FAZ.NET — Auf­ge­weckt waren vie­le sei­ner Tex­te, leb­haft bis streit­lus­tig die Debat­ten, die er mit dem von ihm gegrün­de­ten Blog Car­ta ent­fach­te: Der Medi­en­wis­sen­schaft­ler und Jour­na­list Robin Meyer-Lucht ist im Alter von 38 Jah­ren gestor­ben.
  • pri­ma­call zahlt, Spree­blick nimmt Bei­trag dem Netz − Bus­keis­mus — Wie so oft, die Äuße­rungs­frei­heit bleibt auf der Stre­cke. Gewin­ner sind die bei­den bekann­ten, vor­wie­gend als Abmah­ner bekann­ten Anwäl­te. Die Anwäl­te haben eine zusätz­li­che Ver­hand­lungs­ge­bühr erstrit­ten. Bei einem Streit­wert von 42.000 €, sind das immer­hin für jeden Anwalt ca. 1.500 € (zusam­men 3.000,00 €). 1/3 davon – ca. 1.000,00 € — zahlt Spree­blick. So teu­er ist Spree­blick die­se Sei­te gekom­men.
  • Vizekanzler-Gattin Wieb­ke Rös­ler: „Phil­ipp, viel Spaß mit den Krö­ten“ | RP ONLINE — Ich glau­be, dass Fami­li­en­po­li­tik wenig bringt. Eltern müs­sen begrei­fen, dass nicht nur der Ent­schluss zu Kin­dern und die Ent­ste­hung der Kin­der ein Gemein­schafts­pro­jekt ist. Es soll­te nicht mehr als Nor­mal­fall gel­ten: Der Mann geht arbei­ten, die Frau bekommt Kin­der, und wenn sie dann wie­der arbei­ten geht, hat sie halt Beruf und Kin­der. Nor­mal­fall soll­te sein: Bei­de gehen alles gemein­sam an. Und zwar, weil man das so will — und nicht, weil man das von oben ver­ord­net bekommt oder es finan­zi­el­le Anrei­ze gibt. Das muss von einem selbst kom­men, es ist eine Sache der Ein­stel­lung. Genau­so müs­sen auch Müt­ter abge­ben kön­nen. Ich erle­be oft, dass Müt­ter ganz schlecht Auf­ga­ben an Väter abge­ben. Da sind die Kin­der falsch ange­zo­gen, er hat ‚mor­gens natür­lich den fal­schen Käse auf das Früh­stücks­brot gemacht’, falls es nicht sowie­so ein­fach Kek­se gab. Und dass ‚er die Klei­ne nach dem Mit­tags­schlaf mit dem Mor­gen­gruß weckt — die kommt ja ganz durch­ein­an­der’.
  • Chris­toph Kap­pes zum Tod von Robin Meyer-Lucht — Mit Robin Meyer-Lucht hat uns ein klu­ger Kopf ver­las­sen, der zeit­wei­lig auch die­se Zei­tung beriet. Die Som­mer­pau­se, in die er Car­ta im Juni die­sen Jah­res schick­te, endet nicht mit dem Herbst und sei­nen rei­fen Früch­ten.
  • Neue Pan­ne: Wahl­un­ter­la­gen im Müll gefun­den — Ber­lin — Tages­spie­gel — Einen Tag nach dem Bekannt­wer­den des Zähl­feh­lers in Lich­ten­berg gibt es die nächs­te Wahlpan­ne. In Lich­ter­fel­de wur­den unge­öff­ne­te Brief­wahl­un­ter­la­gen im Müll gefun­den. Die Kri­mi­nal­po­li­zei ermit­telt.
  • die enno­ma­ne » Blog Archi­ve » Die Pira­ten­par­tei vs. Sascha Lobo — so lan­ge Sascha Lobo u.a. von den Ein­nah­men sei­ner Bücher lebt und auf der Gehalts­lis­te diver­ser Medi­en­häu­ser steht, wird er die Pira­ten­par­tei vor allem in der Urhe­ber­rechts­fra­ge immer kri­ti­sie­ren und angrei­fen.
  • Ruhe in Müns­ter — Müns­ter ist die lei­ses­te Groß­stadt in ganz Deutsch­land. Unter­sucht haben For­scher des Fraunhofer-Instituts alles, was es an Lärm gibt zwi­schen Autos, Zügen und Indus­trie — und dem­nach ist Müns­ter jetzt nicht mehr nur die lebens­wer­tes­te Stadt son­dern auch Oase der Ruhe.
  • Nach­ruf auf Robin Meyer-Lucht | Netzpiloten.de — das Bes­te aus Blogs, Vide­os, Musik und Web 2.0 — Ich kann­te Robin Meyer-Lucht nicht per­sön­lich. Er hat­te carta.info aus dem Boden gestampft und dort habe ich ihn über­haupt zum ers­ten Mal wahr­ge­nom­men. Ich habe car­ta manch­mal gehasst, manch­mal gemocht. Aber eines muss ich aus Sicht eines Online-Journalisten sagen: Er hat einen Stein in die deut­sche Online-Landschaft gerollt.
  • Robin Meyer-Lucht: Haber­mas, die Medi­en, das Inter­net — Die demo­kra­ti­sche Öffent­lich­keit hängt nicht davon ab, dass ihr von ihren tra­di­tio­nel­len Inha­bern in den eta­blier­ten Medi­en mit­ge­teilt wird, was sie den­ken soll. Anders als Jür­gen Haber­mas glaubt, eman­zi­piert sie sich erst im Inter­net.
  • Wolf­gang Michal » Bur­nout im Netz? - — alles, was bis­her pas­siert ist, war nur das Auf­wärm­trai­ning vor dem Start, das Sich-Ausprobieren, das Üben, das Vor­spiel. Jetzt wird es ernst.
  • Nicht NRW, Ber­lin ent­schei­det — Käme bei einer Neu­wahl 2012 eine rot-grüne Mehr­heits­re­gie­rung zustan­de, könn­te sie gleich zu Beginn der neu­en Legis­la­tur­pe­ri­ode die unver­meid­ba­ren Grau­sam­kei­ten bege­hen, ohne befürch­ten zu müs­sen, sofort abge­straft zu wer­den. Bei der nächs­ten regu­lä­ren Land­tags­wahl 2017 wären die Kür­zun­gen längst ver­ges­sen und ver­ge­ben.
  • Wäh­rungs­re­form for Dum­mys — Dum­my: Kannst nen 10ner wech­seln?<br />
    Tad­di: Was willst Du denn mit dem Wech­sel­geld, ist doch bald eh nix mehr wert. Pass auf wir ma­chen es so, du gibst mir den 10ner, und über­nimmst den nächs­ten Monat die Shakes, und wenn die D-Mark nächs­ten Monat kommt, zah­le ich dir alles zum Wech­sel­kurs zu­rück.<br />
    Dum­my: Cool, ne win win Si­tua­ti­on.
  • Jeder ach­te Jugend­li­che lei­det unter Sozi­al­pho­bie — Ser­vice — sueddeutsche.de — Etwa jeder ach­te Jugend­li­che hat einer Stu­die zufol­ge Angst vor ande­ren Men­schen. «Sozia­le Pho­bi­en sind bei Her­an­wach­sen­den zwi­schen 14 und 20 Jah­ren weit ver­brei­tet», berich­te­ten Frank­fur­ter Psy­cho­lo­gen am Mon­tag.
  • Grünen-Konkurrenz Pira­ten­par­tei: Ups, die sind ja gefähr­lich! — taz.de — Der sen­sa­tio­nel­le Erfolg der Pira­ten alar­miert die Grü­nen: Sie bekom­men im lin­ken Lager Kon­kur­renz, die auf die glei­che Kli­en­tel zielt — aller­dings ohne Frau­en­quo­te.
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Adnation wird fremdvermarktet

Bei sol­chen Nach­rich­ten spürt man ja gleich schon, wie Don Alphon­so die Tipp­fin­ger­chen jucken wer­den: Adna­ti­on, die in gro­ßem Stil Wer­bung in Blogs ver­mark­ten woll­ten, wer­den nun sel­ber ver­mark­tet. Damit hat man die dahin­ter­ste­cken­de Idee wohl ein­fach auf­ge­ge­ben, wie­so sonst soll­te man die eige­ne Beu­te abge­ben?

Durch den Zusam­men­schluss mit moko­no wer­den die adnation-Blogs Teil eines euro­pa­wei­ten Netz­werks und damit für Wer­be­trei­ben­de noch inter­es­san­ter.

meint John­ny Haeus­ler in einer Art Wer­be­sprech. Und der klang auch schon mal deut­lich über­zeu­gen­der, wenn er etwas erklä­ren woll­te. Denn dass die Adnation-Blogs, von denen vie­le gar nicht mehr Wer­bung schal­ten oder gar nicht mehr aktiv sind, in der Mas­se der­art inter­es­sant sind, darf bezwei­felt wer­den. Auf den weni­gen Blogs, die da erfolg­reich lau­fen, wird die Wer­be­vermak­tung nun halt abge­ge­ben. Neue Blogs wer­den sich Adna­ti­on wohl kaum anschlie­ßen. So wenig wie zusätz­lich über Adna­ti­on Kun­den aqui­riert wer­den.

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kress.de
Moko­no ver­mark­tet Adna­ti­on. John­ny Haeus­ler: “Konn­ten das nicht mehr leis­ten”

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  • Pseud­ony­mi­tät: Ein offe­ner Brief an Goog­le | Spree­blick — Die immer wei­ter vor­an­schrei­ten­de „Über­nah­me“, die schlei­chen­de Zen­tra­li­sie­rung wei­ter Tei­le des Net­zes durch Goog­le, Face­book, Apple und vie­le ande­re schmeckt mir nicht. Nicht etwa, weil ich einer ner­di­gen Netz­re­li­gi­on ange­hö­re oder weil frü­her alles bes­ser war, son­dern aus ganz per­sön­li­chen Beweg­grün­den. Ich möch­te ganz ein­fach nicht, dass Unter­neh­men mein Kommunikations-, Kauf-, Arbeits- und Lebens­pro­fil so gezielt aus­wer­ten kön­nen, wie es zur Zeit der Fall ist. Und ich möch­te nicht, dass aus der Uto­pie Inter­net ein Kontroll- und Über­wa­chungs­alb­traum wird.
  • Streit um US-Blog: Tech­Crunch gegen AOL — taz.de — Micha­el Arring­ton, Grün­der des popu­lä­ren Web­logs Tech­Crunch, hat sei­ne Fir­ma 2010 an das Online-Portal AOL ver­kauft. Nun wür­de er den Deal ger­ne rück­gän­gig machen.
  • TV-Kritik: Annes Wills Freakshow-Desaster — Han­dels­blatt — Anne Will hat für Gün­ther Jauch, der am kom­men­den Sonn­tag als ihr Sonntagsshow-Nachfolger los­legt, die Mess­lat­te auf den Fuß­bo­den gelegt.
  • Rama – Der blu­ti­ge Auf­strich von Uni­le­ver — Ret­tet den Regen­wald e.V. — Für Ramas Palm­öl wer­den Men­schen ver­trie­ben und Wäl­der ver­nich­tet
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re:publica Tag 3

Morgenkaffee

So, letz­ter Tag der re:publica. Es wäre mir irgend­wie ganz neu, dass ein drit­ter Tag die vor­he­ri­gen ver­ges­sen macht.

10.00 Uhr Fünf Jah­re Infor­ma­ti­ons­frei­heit
Nach vor­ne und umge­zo­ge­ne Dis­kus­si­on, die unge­wöh­lich infor­ma­tiv ist. Man merkt: Unter­hal­tun­gen auf der Büh­ne funk­tio­nie­ren ver­gleichs­wei­se wesent­lich schlech­ter in der Kalk­scheu­ne.
12.00 Uhr Der Wider­stand gegen S21 im Netz
Was sich zunächst wie ein sehr gewoll­tes, abge­stan­de­nes The­ma anhört, ent­puppt sich als inter­es­san­ter Blick in die Geburts­stun­de des Schwa­ben­pro­tests. Fra­ge aus dem Publi­kum: Wie habt ihr es hin­be­kom­men, dass die Aktio­nen gewalt­frei blie­ben? Ant­wort: Wir hat­ten über­haupt kei­ne Ahnung, wie man pro­tes­tiert. Und so erzähl­ten sie, wie sie sitz­blo­cka­den geübt haben und wie es unter­schied­li­che Pro­tes­tie­ren­den­for­men gab.
14.00 Uhr Wie wird man zum local hero?
Fra­gen wir das die­je­ni­gen, die außer regenbsburg-digital.de eben genau kei­ne local heros sind: Fud­der, die schlich­te Zei­tungs­sei­te RP-Online.de und die wohl immer noch die Tex­ter nicht bezah­len­den Prenz­lau­er Berg Nach­rich­ten. Fra­gen wir nicht tat­säch­li­che local heros wie Rou­ven von Bie­le­felds Wes­ten, den Duesseldorf-Blog.de oder die Rai­ner­sche Post.
15.00 Uhr Die Zukunft des Inter­nets, der Welt und des gan­zen Rests
End­lich schö­nes Wet­ter in Ber­lin.
16.00 Uhr 10 Jah­re Blogs in Deutsch­land
Selbst­re­fe­ren­zie­ren für Fort­ge­schrit­te­ne fort­ge­schrit­te­nen Alters
17.00 Uhr Icons
Kaf­fee­satz­le­se­rei­en mit (Über­ra­schung!) Icons.
18.00 Uhr Was hat das Inter­net je für uns getan?
Spree­blick­ku­scheln.

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  • Unwort des Jah­res: Der schlimms­te Aus­druck ist „alter­na­tiv­los“ — FOCUS Online — Den zunächst von Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel für die Grie­chen­land­hil­fe, spä­ter aber auch von ande­ren Poli­ti­kern etwa beim Pro­jekt Stutt­gart 21 ver­wen­de­ten Begriff wähl­te eine unab­hän­gi­ge Jury aus 1123 ein­ge­reich­ten Vor­schlä­gen aus. Der eme­ri­tier­te Germanistik-Professor Horst-Dieter Schlos­ser kri­ti­sier­te den Aus­druck am Diens­tag in Frank­furt am Main als sach­lich unan­ge­mes­sen. Er sug­ge­rie­re, dass es bei einem Ent­schei­dungs­pro­zess von vorn­her­ein kei­ne Alter­na­ti­ven und damit auch kei­ne Not­wen­dig­keit der Dis­kus­si­on und Argu­men­ta­ti­on gebe
  • Jetzt mit moderns­ter Tech­no­lo­gie gezielt an mir vor­bei wer­ben! | Spree­blick — Wer­bung im Netz, das behaup­ten die Anbie­ter von Werbe-Technologien, ist so effek­tiv, weil der Kun­de so trans­pa­rent ist. Wir wis­sen, was die Kun­den wol­len, ver­spre­chen sie, denn das Pro­fil eines Internet-Nutzers (auf wel­chen Sei­ten er sich bewegt, wel­che Pro­duk­te er sich ansieht) lässt ein­deu­ti­ge Rück­schlüs­se auf sei­ne Inter­es­sen und Bedürf­nis­se zu – auf wel­che die Wer­be­in­dus­trie dann gezielt ein­ge­hen kann. Das klingt plau­si­bel. Und ist in der Pra­xis nichts als Blöd­sinn.
  • Wor­tis­tik – Gesichts­buch — taz­blogs
  •  Zu Beginn sei­ner Amts­zeit als Wirt­schafts­mi­nis­ter… — BinaryMentalist.com — Zu Beginn sei­ner Amts­zeit als Wirt­schafts­mi­nis­ter zeig­te er sich mit aus­ge­brei­te­ten Armen auf dem New Yor­ker Times Squa­re. „Mir gehört die Welt“, signa­li­sier­te das Bild. Auf einem ande­ren Foto posiert er auf einer Dinosaurier-Nachbildung, sei­ne Frau Ste­pha­nie liegt zu sei­nen Füßen. Das Foto hat Gut­ten­berg inzwi­schen ver­bie­ten las­sen.
  • Spex — Maga­zin für Pop­kul­tur » »Oh how I miss you«
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