Wer hat’s erfunden?

In den Vere­inigten Staat­en hält sich ja vehe­ment der Spruch, eine Inter­ne­tap­p­lika­tion sei erst dann ein Erfolg, wenn sie von irgendwelchen Deutschen kopiert würde.
Auf seine Weise arbeit­et T-Online nach­haltig am Erhalt dieser Mei­n­ung. Im deutschen Wer­be­fernse­hen war es ja schon ätzend genug, wie der Auftritt Paul Potts für die Wer­bung der eige­nen Marke her­hal­ten musste und nie­mand den Zusam­men­hang ver­standen hat. Aber bess­er etwas erfol­gre­ich­es kopieren als etwas lächer­lich­es selb­st pro­duzieren.
Im britis­chen Wer­be­fernse­hen ver­fol­gt man genau dieselbe Meth­ode und hängt sich nun an die soge­nan­nten Flash­mobs dran. Und wieder ist die Aus­sage doch sehr kramp­fig. Früher wurde einem doch durch Wer­bung sug­geriert: “Wir haben da was, das musst du auch haben, das wird dir helfen.” T-Online scheint zu sagen: “Das, was du sowieso schon machst, ist so trendy, das find­en wir toll. Sind wir darum nicht auch toll?”
Denen war ihr Robert T-Online wohl auch auf Dauer zu pein­lich.

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