Guten Morgen

morgenkaffee

Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker Fefe befür­wor­tet die pau­schal auf alle Haus­hal­te erho­ben sol­len­de Fern­seh­ge­bühr mit Rück­griff auf die Auf­klä­rung. Mein lie­ber Fefe, Kant wür­de im Gra­be rotie­ren, wenn er hören wür­de, dass Auf­klä­rung nur mit dem Fern­se­hen mög­lich sei.

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt ver­han­delt heu­te den Fall der Kas­sie­re­rin, die nach 30 Jah­ren Arbeit wegen zwei Kas­sen­bons im Wert von 1,30€ gefeu­ert wur­de.

Das Argu­ment von Kris­ti­na Köh­ler, das Eltern­geld für Hartz-IV-Empfänger sol­le aus Gerech­tig­keits­grün­den gegen­über der arbei­ten­den Bevöl­ke­rung gestri­chen wer­den, hat wohl bei Hart aber Fair eine neue Note bekom­men: Mil­lio­närs­gat­tin­nen arbei­ten auch nicht, krie­gen aber Eltern­geld. Ja, so ist das aber nicht gemeint, meint Nor­bert Rött­gen, man mei­ne ja nur die arbei­ten­de Nied­rig­lohn­be­völ­ke­rung. Pech, Herr Rött­gen, das Argu­ment zieht aber.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Möch­te mir die CDU ernst­haft sagen, dass sie unter Gerech­tig­keit nur dis­tri­bu­ti­ve Gerech­tig­keit bis zu einer bestimm­ten Ein­kom­men­hö­he zählt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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