Spieglein, Spieglein an der Wand

Micro­soft hat der­einst die Akzep­tanz von unaus­ge­reif­ten Pro­duk­ten durch die Kon­su­men­ten eta­bliert. Bild­blog füll­te der­einst eine Lücke: Die Kri­tik an der täg­lich auf­ma­chen­den Blöd­zei­tung. Spie­gel Online macht sich auf, bei­des bedie­nen zu kön­nen: Unaus­ge­reif­te Mas­sen­pro­duk­te im Print­be­reich. Hier meint man, dass ein Ein­zelt­weet und sei­ne all­ge­mei­ne Auf­nah­me durch Twit­te­rer doku­men­tie­rens­wür­dig sei. Spie­gel Online ist mitt­ler­wei­le für ande­re Medi­en so bedeut­sam, dass Spie­gel Online eine Art Vor­rei­ter in the­ma­ti­schen Auf­ma­chern dar­stel­len — völ­lig unkri­ti­siert.

Natür­lich hat jedes kom­mer­zi­el­le Print­pro­dukt sein gutes Recht, zu publi­zie­ren was es will. Den­noch bleibt fest­zu­hal­ten, dass zuneh­mend Inhal­te des Inhalts­da­seins wegen, nicht wegen der Qua­li­tät des Nach­rich­ten­werts publi­ziert wer­den: Ein Leser eines Arti­kels ohne Nach­rich­ten­werts ist bes­ser als kein Leser kei­nes Arti­kels.

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