Guten Morgen

morgenkaffee

Die Sprin­ger­pres­se gehört ja zu den­je­ni­gen, die mei­nen, Qua­li­täts­jour­na­lis­mus sei das ein­zig Wah­re und der Geburts­feh­ler des Inter­nets sei es, kei­ne Bezahl­in­halts­for­ma­te eta­bliert zu haben. Dem wider­spricht der schei­den­de Focus-Online-Chef Jochen Weg­ner: Nie­mand braucht Print, Radio und TV.

Die Qua­li­tät der Sprin­ger­pres­se äußert sich mal wie­der dar­in, dass man einen Bericht ver­öf­fent­licht, in dem the­ma­ti­siert wird, wie ein angeb­li­cher Täter in der RTL2-Sendung Tat­ort Inter­net so beschrie­ben wird, dass er über das Inter­net leicht gefun­den wer­den kann. Und der Bericht ent­hält eben die Infor­ma­tio­nen, durch die er so leicht gefun­den wer­den kann. Dafür soll­te es auch mal einen Däm­lich­keits­preis geben.

Ich sel­ber habe ges­tern mal den nordrhein-westfälischen Land­tag besucht. Auch mal schön.

Eine Künst­le­rin woll­te ver­gam­meln­des Essen über einen län­ge­ren Zeit­raum foto­gra­phie­ren. Das Pro­blem mit dem McDonald’s-Essen: Es ver­gam­melt nicht.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Soll­ten wir jetzt nicht ein­fach mal so ein unver­gam­mel­ba­res McDonald’s-Menü unpre­pa­riert ins Muse­um stel­len als Mahn­mahl für kom­men­de Gene­ra­tio­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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