Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst

Ich has­se keine Büch­er. Der Kaiser von Chi­na von Tilman Ramm­st­edt allerd­ings war zunächst nur für seine ersten 80 Seit­en bekan­nt, wurde dafür prämiert, danach erst zuende geschrieben und ent­täuscht beim Rest der Geschichte. Anfang und Gesamtein­druck wirken beim Leser schlicht gegen­sät­zlich.

1. Das Buch, das du zurzeit liest
2. Das Buch, das du als näch­stes liest/lesen willst
3. Dein Lieblings­buch
4. Dein Has­s­buch
5. Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen kön­ntest
6. Ein Buch, das du nur ein­mal lesen kannst (egal, ob du es has­st oder nicht)
7. Ein Buch, das dich an jeman­den erin­nert
8. Ein Buch, das dich an einen Ort erin­nert
9. Das erste Buch, das du je gele­sen hast
10. Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/deiner Lieblingsautorin
11. Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jet­zt has­st
12. Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… emp­fohlen bekom­men hast
13. Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
14. Ein Buch aus dein­er Kind­heit
15. Das 4. Buch in deinem Regal von links
16. Das 9. Buch in deinem Regal von rechts
17. Augen zu und irgen­dein Buch aus dem Regal nehmen
18. Das Buch mit dem schön­sten Cov­er, das du besitzt
19. Ein Buch, das du schon immer lesen woll­test
20. Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lek­türe gele­sen hast
21. Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lek­türe gele­sen hast
22. Das Buch in deinem Regal, das die meis­ten Seit­en hat
23. Das Buch in deinem Regal, das die wenig­sten Seit­en hat
24. Ein Buch, von dem nie­mand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast
25. Ein Buch, bei dem die Haupt­per­son dich ziem­lich gut beschreibt
26. Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vor­lesen würdest
27. Ein Buch, dessen Haupt­per­son dein „Ide­al“ ist
28. Zum Glück wurde dieses Buch ver­filmt!
29. Warum zur Hölle wurde dieses Buch ver­filmt?
30. Warum zur Hölle wurde dieses Buch noch nicht ver­filmt?
31. Das Buch, das du am häu­fig­sten ver­schenkt hast

Weiterlesen

Guten Morgen

morgenkaffee

In der SPD hat sich eine Gruppe, die sich SPD Laizisten nen­nt, gefun­den, die eine stärkere Tren­nung von Reli­gion und Staat in Deutsch­land fordert. Dazu haben sie einen Kat­a­log von Forderun­gen, u.a. die Beendi­gung des Geld­sam­melns des Staates für Reli­gion­s­ge­mein­schaften, aufgeschrieben. Katholis­che Kirche und SPD-Vor­sitzen­der Gabriel reagieren ablehnend darauf.

Die kon­ser­v­a­tive FAZ hat mit Thomas Löf­fel­holz einen Stuttgart 21-Befür­worter gefun­den und lässt diesen argu­men­tieren,

dass in ein­er hochkom­plex­en Gesellschaft “Anlieger” nicht das let­zte Wort über Pro­jek­te haben dür­fen, die das ganze Land betr­e­f­fen. Das zeigt sich ger­ade bei “Stuttgart 21” ein­drucksvoll.

Wo sich da was zeigt, schreibt er nicht. Es geht ja auch nicht darum, dass “Anlieger” das let­zte Wort haben sollen, nur darum, dass alle Fak­ten seit­ens der Poli­tik offen­gelegt wer­den.

Bei liq­uid cen­ter macht man sich Gedanken, ob man in Stuttgart was ver­passt, wenn man nicht demon­stri­ert.

Und während ich mir die Frage stelle: Seit wann ist man in der SPD so kri­tisch gegen aufk­lärerische Forderun­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

Weiterlesen

E-Petition zur Begrenzung der Wirkungsweise von Wasserwerfern

Mir erscheint diese E-Peti­tion ziem­lich sin­nvoll, sofern da tech­nisch was verän­der­bar ist:

Der Deutsche Bun­destag möge beschließen, dass Wasser­w­er­fer auf das gebotene Maß abgerüstet wer­den müssen. Diese Abrüs­tung ist so auszuführen, dass Wasser­w­er­fer nicht mit chemis­chen Wirkungsver­stärk­ern einge­set­zt wer­den kön­nen, sowie was Druck und Wasser­vol­u­men ange­ht tech­nisch der­art zu begren­zen sind, dass gesund­heitliche Schä­den bei auch direk­ter Anwen­dung auf den men­schlichen Kör­p­er oder Kopf mit an Sicher­heit gren­zen­der Wahrschein­lichkeit aus­geschlossen wer­den kön­nen.

Begrün­dung

Die tech­nis­che Entwick­lung der Wasser­w­er­fer führte zu ein­er steti­gen Aufrüs­tung. Hochdruck­wasser­w­er­fer sind mit­tler­weile von ihrer Wirkung her ein­er Geschoss­waffe ver­gle­ich­bar, im Geset­zes­text sind Wasser­w­er­fer jedoch nur als Hil­f­s­mit­tel definiert. Durch diese Def­i­n­i­tion liegt die Entschei­dung über den Ein­satz auf den unteren Führungsebe­nen sie ist auch nicht in der Art und Weise bericht­spflichtig wie ein möglich­er Schuss­waf­fenge­brauch vorste­hen­des trägt dazu bei dass die Schwelle eines möglichen Ein­satzes eher niedrig ist.

Der übliche Ein­satz und die Ein­satzsi­t­u­a­tion erlauben nur sehr eingeschränkt eine stetige Abwä­gung der Ver­hält­nis­mäßigkeit, schnell ist -wie in der jün­geren Ver­gan­gen­heit geschehen- eine größere Anzahl von Per­so­n­en ver­let­zt, auch schw­er und mit bleiben­den Schä­den. Wieder­holt waren auch Unbeteiligte und Per­so­n­en die den Anweisun­gen der Polizei fol­gten betrof­fen, wenn sie die Gefährlichkeit mod­ern­er Wasser­w­er­fer unter­schätzten oder ein­fach nur über weite Ent­fer­nung in den mit Wirkungsver­stärk­ern ver­set­zten Sprüh­nebel geri­eten.

Eine Entschär­fung dieser mit­tler­weile schar­fen Waffe, führt Wasser­w­er­fer zurück in die Kat­e­gorie der Hil­f­s­mit­tel, nur als solch­es darf ein Wasser­w­er­fer im Rah­men der Ver­hält­nis­mäßigkeit in einem Rechtsstaat einge­set­zt wer­den.

Weiterlesen

Lesezeichen

Weiterlesen