Warum die Medienschelte von Guttenberg abstrus ist

kannitverstan

Ein Teil der Dolch­stoß­le­gen­de von Karl-Theodor Gut­ten­berg, aka Rück­tritts­er­klä­rung, ist ja die Medi­en­schel­te. Die­se besagt, dass in den letz­ten Wochen im Ver­gleich der Bericht­erstat­tung von toten Sol­da­ten in Afgha­ni­stan und der Bericht­erstat­tung über das Gut­ten­berg­sche Pla­gi­at zu wenig über die toten Sol­da­ten und zu viel über Gut­ten­berg berich­tet wor­den sei. Das bedeu­tet, dass es für Gut­ten­berg eine sinn­vol­le Ver­gleichs­ba­sis zwi­schen der einen und der ande­ren Bericht­erstat­tung geben müss­te.

Die­ser zu Grun­de lie­gen­de Gedan­ke ist aller­dings Mum­pitz.

Denn wäre dem so, dann müss­te Gut­ten­berg den­ken kön­nen, dass es einen Bericht­erstat­tungs­zu­stand gibt, der so ist, dass er sinn­voll der Mei­nung sein könn­te, dass die Medi­en ver­gleichs­wei­se zu wenig über sein Dok­tor­ar­beits­pla­gi­at und zu viel über tote Bun­des­wehr­sol­da­ten berich­ten. Vom Stand­punkt Gut­ten­bergs aus ist aber über­haupt kei­ne Bericht­erstat­tung über sein Pla­gi­at sinn­voll.

Daher ist die Medi­en­schel­te sei­tens Gut­ten­berg abstrus.

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