Kritischer Journalismus am Beispiel der Münchener Abendzeitung

Die Mün­che­ner Abend­zei­tung legt das Niveau sei­ner unpar­tei­ischen Poli­ti­kana­ly­se wie­der sehr tief:

Fast 550000 Men­schen haben sich inzwi­schen dar­an betei­ligt – stell­ver­tre­tend für die Mil­lio­nen Deut­schen, die sich auch in Umfra­gen Gut­ten­berg zurück­wünsch­ten.

Mal abge­se­hen, dass man den Facebook-Gefällt-mir-Knopf zum unge­woll­ten Kli­cken über­all ein­bau­en kann, dass die­se Grup­pen stark mit Fake-Accounts bestückt wer­den und kei­nes­wegs Mil­lio­nen befragt wur­den, stimmt der Satz.

Oder um es mal mit Vol­ker Pis­pers zu sagen:

Das Ein­zi­ge, was an die­sem Jour­na­lis­mus noch kri­tisch ist, ist sein Geis­tes­zu­stand.

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