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  • Über­füll­ter Zug: Bahn zahlt Fahrgästen 25 Euro fürs Aussteigen — SPIEGEL ONLINE — Bares gegen Bahn­steig: Weil ein Inter­ci­ty völ­lig über­füllt war, hat die Bahn Reisende mit einem 25-Euro-Gutschein in Mün­ster zum Ausstieg bewogen. Der Konz­ern wider­sprach aber der Darstel­lung, er habe den Fahrgästen mit einem Polizeiein­satz gedro­ht.
  • Darm­bak­te­rien entschei­den ob dick oder dünn | Gesund bleiben — Ob ein Men­sch dick oder dünn ist, liegt zum einen daran, was und vor allem wie viel er isst. Aber auch die im Darm befind­lichen Bak­te­rien entschei­den mit über Übergewicht.
  • CCC-Sprech­er: Daten­samm­lung ist ein Weck­ruf — sueddeutsche.de — Ein Net­zex­perte beim Chaos Com­put­er Club (CCC) hat die Aufze­ich­nung von Ort­sangaben der iPhone-Nutzer als einen Weck­ruf beze­ich­net. Dies zeige, «wie wenig wir unsere Mobil­tele­fone unter Kon­trolle haben»
  • …und es war doch keine Face­book-Rev­o­lu­tion… – Das Blog zum Buch — Hat Face­book die Rev­o­lu­tio­nen in Tune­sien und Ägypten aus­gelöst? Darauf kann ich guten Gewis­sens fol­gende Antwort geben: Nein. Im Rah­men der Kon­ferenz re:publica in Berlin, aber auch schon davor hat­te ich Gele­gen­heit, mir die Berichte und Erfahrun­gen von ver­schiede­nen Experten anzuhören, die sich mit dem The­ma – auch vor Ort – auseinan­derge­set­zt haben. Warum man ab sofort nicht mehr von ein­er “Face­book-Rev­o­lu­tion” sprechen sollte, habe ich unten­ste­hend zusam­menge­fasst.
  • Nahtzu­gabe: Die neue Gratis-Kul­tur im Inter­net — Wir unbe­darften bloggen­den Basteltan­ten und Bastel­mut­tis kön­nen uns doch glück­lich schätzen, wenn wir so unseren Gel­tungs­drang auf ein­er größeren Plat­tform ausleben dür­fen, dem Frech-Ver­lag zu ein­er zugkräfti­gen Web­seite und guten Geschäften ver­helfen, und dafür sog­ar ab und zu ein Buch geschenkt bekom­men!
  • Ora­cle gives up on OpenOf­fice after com­mu­ni­ty forks the project — The Libre­Of­fice escape from Ora­cle is a pow­er­ful demon­stra­tion of how open source fork­ing can be used to pro­tect com­mu­ni­ty auton­o­my and lock out exploita­tive stake­hold­ers. Sev­er­al oth­er Ora­cle open source projects are also declar­ing inde­pen­dence from the data­base giant.
  • ZDFheute | Nachricht­en — Flirten bei Twit­ter — #hach <3 — Liebe kann so ein­fach sein. Statt epis­ch­er Liebes­briefe, schwül­stiger Gedichte oder stam­mel­nd vor­ge­tra­gen­er Geständ­nisse reicht mit­tler­weile auch ein Tweet — wenn er die richti­gen Codes enthält. Flit­tern nen­nt sich das: Flirten beim Twit­tern.
  • Behör­den ver­suchen Whistle­blow­er mit Urhe­ber­recht einzuschüchtern | ZEIT ONLINE — Attac hat ein geheimes Gutacht­en über die Bay­ernLB-Affäre geleakt und wurde dafür durch­sucht. Nicht wegen Geheimnisver­rats. Ermit­tlern diente das Urhe­ber­recht als Hebel.
  • Hack­er News | The Sad, Beau­ti­ful Fact That We’re All Going To Miss Almost Every­thing — per­cep­tion tends to be affect­ed by one’s age. When I was young (e.g., in my 20s), all the pos­si­bil­i­ties of the world seemed open to me and it was just going to be a ques­tion of what I would do first — I put every­thing else into the cat­e­go­ry “I’ll get to that when I have time.” I had done a lot to devel­op my tal­ents and knowl­edge base, and in a range of areas to boot. But my read­ing of the “great works” trailed off fol­low­ing col­lege. Time was too lim­it­ed to get to most of them. But, some day, yes, I would do so. I had nev­er learned to play an instru­ment. But, when I had time, I would learn piano. I had lim­it­ed time to do non-busi­ness trav­el, but some day I would make it up.
  • Osnabrück — madang: Mis­ra­ta — Es scheint, dass Gaddafis Trup­pen aus dem Zen­trum Mis­ra­ta ver­schwun­den sind. Nach­dem zwei Jour­nal­is­ten und vor kurzem schon wieder ein Neti­zen-Jour­nal­ist in Libyen umgekom­men sind, drehen andere unver­min­dert weit­er und laden uner­müdlich ihre Videos ins Inter­net hoch. Rohfas­sun­gen und wenig über­ar­beit­et.
  • Stu­dien­zeit: Bin ich schon zu alt? | Studi­um | ZEIT ONLINE — Stu­den­ten het­zen durch ihr Studi­um. Dabei ist den meis­ten Unternehmen ziem­lich egal, wie lange sie brauchen. Warum sich alle mal entspan­nen kön­nen.
  • Pla­giatsvor­würfe: Koch-Mehrins Schweigen wird zum Prob­lem | Poli­tik | ZEIT ONLINE — Es hil­ft nichts. Sil­vana Koch-Mehrin geht ein­fach nicht ans Tele­fon. Auch kein­er ihrer Mitar­beit­er ist zu erre­ichen. Dabei hat sie, die Vizepräsi­dentin des Europäis­chen Par­la­ments, gle­ich drei Büros, die ihr zuar­beit­en: Eins in Brüs­sel, eins in Berlin, eins in Karl­sruhe. Aber heute, Grün­don­ner­stag, ist keines beset­zt. So geht das schon seit zwei Wochen: Koch-Mehrin schweigt. Zu den Pla­giatsvor­wür­fen, die gegen ihre Dok­torar­beit erhoben wer­den, ver­weigerte sie bis­lang jede Auskun­ft.
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Jesus und die Juden

Der Papst hat ja neulich für einiges Kopfkratzen gesorgt, als er meinte, klarstellen zu müssen, dass die Juden nicht Schuld am Tode Jesu hät­ten. Die Kom­mu­nika­tion­sprob­leme zwis­chen der einen und der anderen Gemein­schaft sind aber auch schon Prob­lem von Jesus selb­st gewe­sen:

Ein ander­mal sagte Jesus zu ihnen:

Ich gehe fort und ihr werdet mich suchen und ihr werdet in eur­er Sünde ster­ben. Wohin ich gehe, dor­thin kön­nt ihr nicht gelan­gen.

Da sagten die Juden:

Will er sich etwa umbrin­gen? Warum sagt er son­st: Wohin ich gehe, dor­thin kön­nt ihr nicht gelan­gen?

Er sagte zu ihnen:

Ihr stammt von unten, ich stamme von oben; ihr seid aus dieser Welt, ich bin nicht aus dieser Welt. Ich habe euch gesagt: Ihr werdet in euren Sün­den ster­ben; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sün­den ster­ben.

Da fragten sie ihn:

Wer bist du denn?

Jesus antwortete:

Warum rede ich über­haupt noch mit euch?

(aus dem heili­gen Evan­geli­um nach Johannes — Joh 8,21ff.)

Ver­ständi­gung­sprob­leme seit 2000 Jahren. Auch mal was.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

So, da ste­ht ja schon wieder Ostern vor der Tür. Dann räu­men wir mal eben die The­men ab:

Thi­lo Sar­razin ist gestern nicht aus der SPD ver­ban­nt wor­den. Veit Medick fragt sich nun, was der ganze Tam­tam soll.

Blog­ger-Urgestein Don Dahlmann nimmt Stel­lung zur Lage der deutschen Blogs in Zeit­en von Twit­ter und Face­book.

Till­mann Allmer fragt sich im Nachk­lapp der re:publica, ob die diejeni­gen, die im Inter­net Töne angeben wollen, nicht überse­hen haben, dass der Zug längst ohne sie abge­fahren ist.

Robin Mey­er-Lucht beobachtet bei der Blödzeitung, dass Anspruch und Real­ität auseinan­der­driften. Aber was will man auch erwarten bei ein­er Pub­lika­tion, die kein Jour­nal­is­mus ist.

Sven K. philoso­phiert über eingeschlafene Arme.

Nach­dem das Bun­desver­fas­sungs­gericht eine Klage der PARTEI auf Wahlwieder­hol­ung aus for­malen Grün­den hat, meint diese, es han­dle sich um einen schwarzen Tag für die Demokratie. Soso.

Für alle, denen der Kar­fre­itag zu unspan­nend ist: Eine neue Online-Tatort-Folge ist draußen: Kon­trollTotalver­lust

[audio:http://mp3-download.ard.de/radio/radiotatort/2011_podcast_totalverlust.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Blogle­sen out? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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