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Diskurs

kannitverstan

Ich habe mich vor 5 Jahren mal in einem Fly­er über den Begriff Sachzwänge empört. Dann hat man lieber von alter­na­tiv­los gere­det, da anson­sten doch zu durch­sichtlich ist, dass man den Din­gen Zwänge unter­stellt, die von diesen ein­fach nicht aus­ge­hen. Alter­na­tiv­los ist dann let­ztes Jahr ver­bran­nt, hat ja auch lange gedauert.

Der Begriff der Net­zge­meinde oder ähn­liche Wortkon­struk­te ver­bren­nt ger­ade etwas schneller. Nötig hätte das Ver­bren­nen in der öffentlichen Rede auch das Wort Diskurs.

Schon der Wikipedia-Ein­trag des Begriffes wirkt so unbe­le­sen, dass man sagen muss: Heute wird das Wort oft­mals nur noch so ver­wen­det, dass das eigene Gefasel unab­hängig von seinem Gehalt gead­elt wer­den soll. Und insofern ist die Ver­wen­dung völ­lig über­flüs­sig und ver­schleiert eine Sacherörterung mehr, als dass seine Ver­wen­dung eine sach­liche Verbesserung darstellt.

Im Wis­senschaftlichen bere­ich mag das Wort noch seine Berech­ti­gung haben, aber auch dort ist oft­mals nur von der öffentlichen Mei­n­ung die Rede, wenn hochtra­bend von Diskurs gesprochen wird.

[ Foto: Rachel PaschWhat part of… | CC BY-NC 2.0 ]

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Johannes Boie meldet sich bei der Schaltzen­trale mal wieder zu Wort und ver­an­schaulicht, wie die Jour­nal­is­ten in Sachen Tod von bin Laden mehr Chaos als Klarheit schaf­fen.

Den Ger­man Psy­cho irri­tiert das um sich greifende Ver­hal­ten, dass Män­ner fast nur noch weiße Hem­den anziehen.

Der Abzock­sender 9live wird eingestellt.

Das Wort der Woche für Friedrich Küp­pers­busch ist Tötung: [audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/047518/047518_164167.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Warum über­haupt soviel Anzug­tragerei? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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