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  • Bernd Althus­mann: Trübe Quellen | Studi­um | ZEIT ONLINE — Aus­gerech­net der nieder­säch­sis­che Bil­dungsmin­is­ter Bernd Althus­mann bedi­ente sich in sein­er Dok­torar­beit frem­den geisti­gen Eigen­tums. Für den Rechtswis­senschaftler Volk­er Rieble han­delt es sich bei den dargestell­ten Beispie­len aus Althus­man­ns Dis­ser­ta­tion um klare Pla­giate: »Der Leser wird getäuscht: Und zwar über das Aus­maß der Frem­durhe­ber­schaft.« Bei den kopierten Abbil­dun­gen sieht Wolf­gang Löw­er, Ombuds­mann der Deutschen Forschungs­ge­mein­schaft für Fra­gen wis­senschaftlichen Fehlver­hal­tens, sog­ar das Urhe­ber­recht tang­iert. »Das kön­nte man als Pla­giat im rechtlichen Sinn werten«, sagt der Bon­ner Jurapro­fes­sor. Auch die Recht­sprechung ver­tritt einen strik­ten Pla­giats­be­griff. So urteilte das baden-würt­tem­ber­gis­che Ver­wal­tungs­gericht in einem ähn­lichen Fall: Selb­st »soweit sich in den von der Beklagten benan­nten Pla­giatspas­sagen Hin­weise auf die Orig­i­nal­stellen find­en lassen, beseit­i­gen diese nicht den Über­nah­mevor­wurf«.
  • BBC News — Inter­net trea­sure hunt caus­es bomb scare
  • Bar­bara Salesch « Ste­fan Nigge­meier — hat bekan­nt­gegeben, dass sie zum Ende des Jahres aufhören will. Sie will sich mehr der Malerei wid­men. Ich hätte angenom­men, dass sich das auch während der Show machen ließ, hin­ter dem Richter­tisch, zwis­chen zwei Nichtverei­di­gun­gen von Zeu­gen. Irgend­was hat sie da immer schon vor sich hingekritzelt. Akten­no­ti­zen wer­den es ja nicht gewe­sen sein.
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Die FDP befind­et sich weit­er­hin in ein­er Bil­dungskrise: Nach­dem FDP-EU-Par­la­men­tari­er Jor­go Chatz­i­markakis in der ARD-Sendung die an seine Dok­torar­beit gerichteten Pla­giatsvor­würfe mit ein­er ange­blichen Arbeitsweise, wie sie in Oxford betrieben wird, recht­fer­ti­gen wollte, läuft man in Oxford Sturm gegen diese Behaup­tung.

Malte Weld­ing ver­weist zum aktuellen Jour­nal­is­ten­streik auf einen sein­er Artikel zur Abwick­lung der Net­zeitung.

Fefe kri­tisiert die Inter­net-Enquete, hier­bei ins­beson­dere den Biele­felder Inter­ne­tak­tivis­ten padelu­un, und im Zuge dessen kommt raus, dass die Inter­net-Enquete-Mit­glieder eine Knapp-700€-Aufwandsentschädigung bekom­men. Ganz schön viel für eine Schmierenkomödie.

Christoph Süß beschäftigt diese Woche die “Fla­trate-Steuer”:

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Und während ich mir die Frage stelle: Wo hört Aufwand­sentschädi­gung auf und fängt inter­essens­beziehbare Bezahlung an? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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