Bürgerliche Notwehr

Zumin­d­est das Urteil ist inter­es­sant: Ein Polizist wird durch einen Bürg­er erschossen, dieser widerum wird wegen Notwehr in Annahme ein­er Gefahren­si­t­u­a­tion freige­sprochen. Ich hat­te gedacht, das wäre im deutschen Recht so nicht vorge­se­hen.

Es erin­nert mich an eine Folge von Pick­et Fences, in der bewaffnete Polizis­ten eine Woh­nung stür­men, der Woh­nungsin­hab­er in Angst eines Über­falls zur Waffe greift und zwei Polizis­ten erschießt. Dort wird er freige­sprochen, weil er berechtigt annehmen muss, dass die Polizis­ten auf ihn schießen, wenn er auf sie eine Waffe richtet, was der Fall war.

Das deutsche Urteil ist ver­gle­ich­sweise noch weit­er­führend, indem es dem Beklagten ein­räumt, unter fälschlich­er Annahme der Iden­tität des Opfers eine rechte Hand­lung aus­ge­führt zu haben. Für eine weit­ere Diskus­sion müsste man mehr Ein­sicht­en in die Umstände haben.

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