Was ich noch sagen wollte zu… Partyfotos

Heute mor­gen hat­te ich kurz das Mor­gen­magazin eingeschal­tet und blieb hän­gen, weil sie über die Face­book-Time­line etwas bericht­en wollen. Gute zwei Wochen, nach dem das The­ma im Inter­net vol­ständig durchgekaut wurde. Aber gut.

Was hat­ten nun die Öff­is und ins­beson­dere ihre “Inter­ne­t­ex­perten” gegen die Time­line? Par­ty­fo­tos. Auf ein­mal kön­nten irgendwelche Leute alte Par­ty­fo­tos anschauen, die man selb­st irgend­wann hochge­laden hätte, die aber eigentlich im Face­bookak­tu­al­itäts­fluss schon unterge­gan­gen seien.

Was haben die Öff­is eigentlich gegen Par­ty­fo­tos? Das scheint ja bei denen die Meta­pher für Angriff auf den Daten­schutz zu sein. Ich hätte ja gerne mal eine Ein­ladung auf so eine Öffi-Par­ty, wenn da dauernd Par­ty­fo­tos entste­hen, die umge­hend die gesellschaftliche Äch­tung nach sich zögen, wenn sie veröf­fentlicht wer­den.

In der Time­line sehen der­ar­tige Fotos ja nur dann Leute, wenn man qua­si erlaubt, dass diese Leute sie sehen kön­nen. Zwar ist vor­eingestellt, dass das alle kön­nen, aber das kann man auch ein­fach in den Ein­stel­lun­gen beheben. Und dann soll mich kehren, dass Leute, die ich als Face­book-Fre­unde akzep­tiert haben(alle anderen kann ich ja aussper­ren), meine Par­ty­fo­tos, die ich selb­st hochege­laden habe (Ver­linkun­gen zu anderen kann ich ja löschen), gegen mich ver­wen­den?

Wie sagte es Sven Regen­er so schön: Fin­ger weg von mein­er Para­noia!

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2 Kommentare

  1. Zumal man ger­ade mit so eine Time­line (die ich mir — offen ges­tanden — noch gar nicht angeguckt habe) leichter seine eige­nen Fotos und Updates mal kon­trol­lieren und ggfs. raus­nehmen kann.

    1. Der Inhalt meines Bloggens erscheint mir ja schon irgend­wie sehr unper­sön­lich und das Mag-ich-Gek­licke und Linkverteilen auf Face­book kommt mir noch willkür­lich­er in sein­er Darstel­lung vor. Ich würde das jet­zt nicht Post-Pri­va­cy nen­nen, weil ich wirk­lich Pri­vates dur­chaus geschützt haben möchte, aber irgend­wie stört mich vieles, was in Verbindung mit mein­er Per­son online ist, weniger als andere.

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