Lesezeichen vom 9. Januar 2015

Lesezeichen von heute
  • ARD-aktuell zum Anschlag in Paris: Nous sommes Char­lie “Es gehört zu unserem jour­nal­is­tis­chen Selb­stver­ständ­nis, dass wir Mei­n­ung und Bericht klar tren­nen  — oder, um es mit Hanns-Joachim Friedrichs zu sagen: Wir machen uns mit kein­er Sache gemein. Beim Über­fall auf die Redak­tion von “Char­lie Heb­do” weichen wir davon ab.” Tja, lei­der nicht nur da.
  • Wehrhaft gegen Twit­ter, wehr­los gegen Kugeln — Deus ex Machi­na “Eine reflex­hafte Debat­te um die Vor­rats­daten­spe­icherung, wie sie in Deutsch­land ger­ade wieder von der CSU begonnen wird, wird es in Frankre­ich nicht geben. Eben­so wenig wird man über Antiter­ror­dateien sprechen, oder über Inter­netsper­ren für Ter­ror­pro­pa­gan­da ohne richter­lichen Beschluss, ein­fach auf behördliche Anord­nung an Inter­net­provider oder Fir­men. Nicht etwa, weil das möglicher­weise fun­da­men­tal­en Prinzip­i­en des Abend­lan­des wie der Mei­n­ungs­frei­heit und Gewal­tenteilung wider­spräche, son­dern weil Frankre­ich das alles längst hat.” Und geholfen hat es gar nichts.
  • Pierre Bri­ançon on Twit­ter “The cov­er of next week’s Char­lie Heb­do, pub­lished next week by remain­ing staff. “Urgent: hir­ing 6 new car­toon­ists”
  • Free To Learn — Dr. Peter Gray Inter­viewed by Ste­fan Molyneux
  • Kids, the Holo­caust, and “inap­pro­pri­ate” play JAson Kot­tke liest Peter Gray: “It is wrong to think that some­how we can reform the world for the future by con­trol­ling children’s play and con­trol­ling what they learn. If we want to reform the world, we have to reform the world; chil­dren will fol­low suit. ”
  • Max Schrems verk­lagt Face­book
  • Karika­tur­is­ten antworten auf #Char­lieHeb­do: Trauer, Wut und ein Stinkefin­ger
  • Das Beste aus 2014 – Inter­nete­di­tion Herm hat mal die Inter­net-Best-of-2014er gesam­melt.
  • Tim Wolff: Es lebe der Witz! “Reli­gion (und so manch andere Weltan­schau­ung) ist Wahnsinn im Klei­de der Ratio­nal­ität, Satire und Komik Ratio­nal­ität im Klei­de des Wahnsinns. Das eine muß das andere mißver­ste­hen. Deshalb wer­den Vertreter des heili­gen Ern­stes der Komik stets mit Zorn begeg­nen. Und es ist ihr gutes Recht. Solange sie dies mit densel­ben Waf­fen wie Satirik­er tun: mit Wort und Bild. Und nicht mit Maschi­nen­pis­tolen. Seit gestern gilt mehr denn je: Es lebe der Witz. Der kluge. Der plat­te. Jed­er, der genü­gend Men­schen find­et, die über ihn lachen. Und für alle, die ihn nicht mögen, sollte mehr denn je gel­ten: Ertragt ihn oder ignori­ert ihn. Ihr werdet der Komik nicht Herr! ”

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