Guten Morgen

Morgenkaffee

Zeit­gle­ich starteten hier vor mehr als 3 Jahren die Guten-Mor­gen-Kolumne und die Leseze­ichen. Die Guten-Mor­gen-Kolumne war angelehnt an die — dann doch sehr kur­zlebige -Kolumne eines nieder­ländis­chen Blogs und die Leseze­ichen sicher­lich auch an die links bei Felix Schwen­zel. Es sind halt deli­cious-book­marks, die ein­fach in Word­Press gespe­ichert wer­den. Das macht Felix Schwen­zel seit 10 Jahren — inzwis­chen nicht mehr bei deli­cious, wobei höch­stin­ter­es­sant ist, wen er heutzu­tage im Gegen­satz zu früher nicht mehr linkt -, das macht John­ny Haeusler seit weni­gen Tagen und witziger­weise sieht es dort genau­so dahinge­book­markt aus wie bei Felix Schwen­zel vor 10 Jahren. Der Bild­blog macht eine der­ar­tige kom­men­tierte Linksamm­lung auch schon seit 7 Jahren, wo ich mich ger­ade fra­gen wollte, ob dort die Linksamm­lung nicht die nor­malen Texte inzwis­chen begräbt.

Gün­ter Jauch hat bei der Frau der Woche eine Gegen­darstel­lung zu ein­er Frage auf dem Cov­er erre­icht. Beim Topfvoll­Go­ld zweifelt man, dass das grund­sät­zlich etwas geän­dert hätte — mit ein­er entsprechend rhetorisch fra­gen­den Über­schrift.

Und wäh­rend ich mir die Frage stel­le: Wieso fil­tern die Blog­ger so sel­ten Region­allinks? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Haeusler, Tanja & Johnny – Netzgemüse

Wei­h­nacht­en ste­ht vor der Tür und vielerorts wer­den nun die Buch­lä­den durch­stöbert, um inter­es­sante lit­er­arische Sachen aus­find­ig zu machen. Ich habe mir mal Net­zgemüse von Tan­ja und John­ny Haeusler, der auch unter spreeblick.de blog­gt, angeschaut. In diesem Fall ist es vielle­icht hil­fre­ich, die bei­den erst selb­st zu Wort kom­men zu lassen:

Jet­zt kann man zunächst ein­mal fest­stellen, dass es hier eine dicke Mark­tlücke gibt. Das Inter­net ist in vie­len Facetten nicht leicht zu ver­ste­hen. Das macht beson­ders dann Prob­leme, wenn Eltern darüber nach­denken, wie sie ihre Kinder im Inter­net begleit­en. Und das tut Not, denn im Inter­net lauern rechtliche und per­sön­liche Gefahren. Ander­er­seits bewe­gen sich Inter­net­nutzer ziem­lich frei und unge­bun­den durch das Netz. Worauf sollen sich Eltern daher ein­stellen?

Das ist in etwa die Frage, der das Ehep­aar Haeusler nachge­ht. Sicher­lich ist das Buch so geschrieben und wird so präsen­tiert, dass es sich irgend­wie ren­tiert. Insofern ist dieser Ein­trag auch schon wieder eine Form von Wer­bung. Aber ander­er­seits bin ich davon überzeugt, dass das Buch die Auf­gabe, Eltern für ihre Auf­gabe, Kinder im Umgang mit dem Inter­net ver­ant­wor­tungsvoll zu begleit­en, gut erfüllt.

Jet­zt kön­nte ich auch am Buch rum­mosern über manchen gram­ma­tisch nicht ganz so per­fek­ten Satzbau, verkürzte und somit falsch wirk­ende Darstel­lun­gen oder den Begriff Net­zgemüse, der mich das ganze Buch gestört hat. Da mein Fokus aber darauf gerichtet ist, her­auszufind­en, ob dieses Buch Eltern eine Hil­fe sein kann, schiebe ich das mal ganz bei­seite.

Und wenn das erst­mal bei­seite geschoben ist fällt zunächst die große Band­bre­ite auf, die das Buch umfasst: Es han­delt den Umgang mit Com­put­er­spie­len, ille­gale Down­loads, Inter­net­di­en­sten, Blogs, Mob­bing, Pseu­do­ny­men, sozialen Kom­pe­ten­zen, Taschen­geld, Smart­phones und und und ab. Ich habe auf Anhieb nichts gefun­den, was ich ver­misse. Alle The­men wer­den zwar nur angeris­sen und Beispiele und Lösungsan­sätze von wirk­lich schwieri­gen Prob­le­men kom­men nicht vor. Das ist aber für ein Eis­ntiegs­buch in die Materie nicht weit­er schlimm. Die Frage wäre eh, ob man ein solch­es Buch nicht über­frachtete, wenn man zu viele Lösun­gen anbi­eten wollte.

Was ich sehr überzeu­gend finde, ist, dass die Autoren heik­le The­men wie Pornografie im Inter­net, die von Jugendlichen kon­sum­iert wer­den kann, nicht umschif­f­en.

Das Buch braucht zwar etwa 100 Seit­en um richtig in Schwung zu kom­men, trifft aber dann den richti­gen Ton. Wer also Eltern ken­nt oder sel­ber erze­hungs­berechtigt ist, dem lege ich dieses Buch wärm­stens ans Herz.

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Guten Morgen

Morgenkaffee So, kurz vor der Mit­tagszeit noch einen kurzen Anriss: Drüben empfehle ich das Buch Net­zgemüse von Tan­ja und John­ny Haeusler aka Spree­blick für alle, die mit Jugendlichen zu tun haben.

Leo Gutsch empört sich über das massen­hafte Tatort-Gegucke.

Friedrich Küp­pers­busch inter­essiert sich für die Herkule­sauf­gabe:

Und während ich mir die Frage stelle: Beschw­ert sich nie­mand bei der CDU, dass See­hofer der CDU-Tit­ulierung “Kan­zler­wahlvere­in” unter Beibelas­sung der neg­a­tiv­en Kon­no­ta­tion etwas Pos­i­tives abgewin­nen will? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Wel­ding, Malte — Ver­siebt, ver­kackt, ver­hei­ra­tet | Das Liebesleben der anderen

Malte Weld­ing, Ver­siebt, verkackt, ver­heiratet: Vom Leben nach dem Hap­py End, 204 Seit­en, Piper Taschen­buch (9,99€) und eBook (8,49€), 2012

Der Flieger startet mor­gen früh nach Berlin. Wir kom­men zum Früh­stück an, das ist wichtig. Dann arbeit­et der gemeine Berlin­er und die Touris­ten sind noch nicht aus­geschwärmt. Aber es ist echt früh, der Flieger geht um Sech­suhrir­gend­was. Ich beende den Tag vorm Lap­top am Schreibtisch, da kommt mir Malte Weld­ings neues Buch zu. Das let­zte war nicht ganz mein Fall. Aber vielle­icht das. Vielle­icht sollte man es in Berlin lesen. Vielle­icht hil­ft das. Abgemacht. Weld­in­gle­sen in Berlin. Der Authen­tiz­ität wegen. (Vielle­icht meint nun der andere oder eine, dass das nicht fair ist: Sein eigenes Empfind­en und das Besprechen eines Buch­es zu ver­mis­chen. Wer das auseinan­der­hal­ten möchte, lese im Fol­gen­den ein­fach nur den eingerück­ten Text.)

Um zunächst etwas zum Autor ver­lieren: Malte Weld­ing ist Kolum­nist der Berlin­er Zeitung und in Inter­netkreisen als Blog­ger bekan­nt gewor­den. Er hat schöne Artikel zu Spree­blick beige­tra­gen, solche die man jet­zt dem Blog wieder wün­scht. Daneben hat er für die Blogs Fooli­gan, Neue Boden­ständigkeit und Deus ex machi­na geschrieben. 2010 erschien sein erstes Buch Frauen und Män­ner passen nicht zusam­men — auch nicht in der Mitte.

Der Flieger erhebt sich am fol­gen­den Tag pünk­tlich um 6.40 Uhr in die Lüfte. Die Stew­ardessen set­zen zu ihrer Mor­gengym­nas­tik an und ich schlage die ersten Seit­en auf.

Das Buch han­delt von den drei Brüdern Roman, Ben, Paul sowie Pauls Fre­und Jimo, deren Bekan­ntschaft Weld­ing hat und die es nach dem Abitur von Aachen nach Berlin verzieht. Alle­samt steck­en sie in Beziehun­gen, die ins Stock­en ger­at­en. Weld­ing scheint sie pri­vat zu ken­nen. Wird das jet­zt eine Fre­un­de­sanalyse? Oder ein Roman und mehr als man meint ist fik­tiv? Alles bleibt etwas dunkel für den Leser, der ins kalte Wass­er gewor­fen wird. Warum sind die Geschicht­en der vier so inter­es­sant? Ich füh­le mich an Mar­cel Reich-Ran­ic­ki erin­nert, der mal meinte, er wolle nur noch Prob­lem­schilderun­gen von Intellek­tuellen lesen. Ich kann das gut ver­ste­hen, auch wenn ich sel­ber ein­fache Lit­er­atur zu schätzen weiß. Es muss nicht immer Kaviar sein. Aber weil ich eben Liebe­sprob­lema­tisierun­gen in der Pop­kul­tur von David Bad­diel bis Ver­rückt nach dir inhaltlich durch­wa­t­en habe, fragt sich doch: Was bietet dieses Buch neues? Außer dass es ein Friends aus Berlin zu sein scheint? Der Blick in Beziehun­gen “nach dem Hap­py End”? Vielle­icht ist das Buch eher für Leute, die nur Liebesfilme ken­nen.

Als wir wieder fes­ten Boden unter den Füßen haben, bemerke ich, dass in Berlin ja noch Win­ter ist. Min­destens 7 Grad weniger als in Düs­sel­dorf. Es herrscht interkon­ti­nen­tales Kli­ma, wie ich mich aus dem Sachunter­richt zu erin­nern glaube. Der war aber auch vor der Wende. Ich habe Durst und ziehe mir was am Auto­mat­en. Meine Fre­undin fängt lau­thals an zu lachen, als sie die Büchse sieht und berlin­ert:

Ditt ken­nwa im West­en ja schon janich mehr: Dosen ohne Pfand!

Die S-Bahn ver­spätet sich, ich krame meine Lek­türe raus:

Weld­ing stellt jedem Kapi­tel Zitate voran. Sowas mag ich ja gar nicht. Die Zitate sind nicht son­der­lich vomhock­er­hauend, haben mit dem was fol­gt auch nicht direkt zu tun. Ich über­lese sie kon­se­quent. Die drei Brüder steck­en in Beziehun­gen: Roman hat Mia geheiratet, Mia tren­nt sich ger­ade von Paul und Ben ist mit Juila Mia zusam­men. Was sind das nun also für Leute?

Wir check­en bei meinem Fre­und am Ostkreuz ein und ler­nen Maren ken­nen, die auch dort wohnt. Sie hat Medi­zin studiert, aber nicht zu ende, ist Mitte 30 und sat­telt nun zur Immo­bilien­mak­lerin um. Die let­zte Prü­fung hat sie in Berlin ver­passt, kann sie aber, was sie heute erfahren hat, in Ros­tock able­gen. Und hin­ter­her vielle­icht noch etwas studieren — was man in Berlin eben so macht. Über die Brücke am Ostkreuz ver­schlägt es uns in das Datscha. Es gibt schw­eres rus­sis­ches Früh­stück…

… und Zeit zum lesen:

Zunächst ler­nen wir Roman und Paul ken­nen, nach­dem Gre­ta Paul, der sich ger­ade auf einem LSD-Trip befind­et, den Lauf­pass gegeben hat. Von Roman und Gre­ta erfahren wir, dass bei­de ein Kind bekom­men wollen, aber etwas kon­trapro­duk­tiver­weise das mit dem Sex ger­ade so gar nicht läuft. Von Ben wis­sen wir, dass er Architek­tur studiert oder studiert hat und Paul ist ehrgei­zlos­er Recht­san­walt. Die Berufe spie­len aber im Fol­gen­den keine son­der­liche Rolle. Mia hängt an Roman, vielle­icht etwas lei­den­schaftlich­er als umgekehrt, Gre­ta scheint eine gutausse­hende, wil­lensstarke Frau zu sein. Generell bleibt es aber bei Typ­isierun­gen der Charak­tere, ein eigenes Bild will sich kaum ein­stellen. Die Ker­le kom­men mir vor wie phan­tasielose, unlustige Tunichtguts. Wenig inspiri­erend — wed­er zum Inter­esse an den Charak­teren, noch zum Weit­er­lesen.

Als wir nach­mit­tags so durch den Osten schlen­dern, fall­en mir die tra­di­tionellen Berliner­isms auf. In der Straßen­bahn hat gefühlt jed­er Zweite eine Bier­flasche dabei, im Osten flanieren Hun­deköt­tel die Gehwege, es herrscht dis­tanzierte Humor­losigkeit, hek­tis­ches Gehen, Gedrän­gel, und man sieht, was Frauen in Berlin für Mode hal­ten: Knal­lenge Leg­gins zu dunkel­wat­tierten Ret­tungswest­en. Oder wie meine Fre­undin sich aus­drückt:

Hier laufen selb­st die ganz hüb­schen Mäd­chen auf hässlich getrimmt rum.

Als irgend­wo waschechte Düs­sel­dor­ferin zieht es sie in eine der 111 Sehenswürdigkeit­en des Sehenswürdigkeit­en­buch­es, das in Berlin die Touris­ten erkennbar macht: Das ganzjährige Verklei­dungs­geschäft.

Während sie den Laden auseinan­dern­immt und sich schließlich für eine überdi­men­sion­ierte Geburt­stags­brille, sowie 30er Absper­rband und Warn­schilder für ihren Geburt­stag entschei­det, lese ich…

… einen Witz. Tat­säch­lich. Ich lache auf Seite 130. So, dass einige mich schon komisch anschauen. Öffentlich­es, spon­tanes Lachen in Berlin ist so eine Sache. Ich werde aber qua­si mit dieser Stelle etwas wärmer mit dem Buch. Ich denke nicht mehr ans Wegle­gen. Immer­hin so gut muss die Lek­türe sein. Man kann sie weit­er­lesen. Ich habe die Hoff­nung aufgegeben, dass man sich, vielle­icht wie in einem Roman, mit irgen­dein­er Fig­ur der­art anfre­un­det, dass man mit­fiebert. Pustekuchen. Dafür gibt es Name­drop­ping: Dawkins, Pinker und die Inter­ne­taussteck­anek­dote von Franzen. Jaja.

Am näch­sten Mor­gen hole ich Brötchen, Saft und Milch. Die B.Z. titelt “ENDLICH! Sauf Ver­bot in der BVG”. Kri­tik wird hier ja schnell umge­set­zt, denke ich. Ubrin­gens: Die schmieri­gen Graf­fi­ti sind auch scheiße! Ich gelange zur Brötchen­theke, an der ich mich nicht entsin­nen kann, wie Berlin­er noch mal in Berlin heißen, lerne dage­gen: “Good Cook­ies go to heav­en, bad cook­ies go to…”

Als ich mit den Früh­stückssachen wieder in die Woh­nung komme, erzählt Maren, dass sie nun eine Woh­nung in Ros­tock hat. Dafür die Prü­fung aber nicht machen kann. Ist nicht immer alles Ein­bahn­straße. Zum Mit­tagessen zieht es meine Fre­undin und mich wieder in den Osten. Hin­ter den Hack­eschen Höfen ist Sushi ange­sagt. Das Sushi kann es mit den Düs­sel­dor­fern aufnehmen. Da ich weniger Teller ver­putze als meine Begleitung…

… und mir die dor­ti­gen Klei­dungs­fachgeschäfte nicht so zusagen wie mein­er Fre­undin, blät­tere ich etwas.

Die han­del­nden Per­so­n­en im Buch lassen sich offen­bar immer von irgendwelchen Gefühlen treiben. Man erfährt eigentlich zu wenig über wirk­liche Gründe. Alles bleibt Speku­la­tion, alle Verän­derung wirkt wie Ein­bahn­straße. Das Buch ver­leit­et, selb­st über Pärchen nachzu­denken. Ich habe nach mein­er Abizeit selb­st gerne Pärchen analysiert, nach Zie­len gefragt, über das Wohlbefind­en der einzel­nen Part­ner nachgedacht. Ein­mal habe ich das einem Bekan­nten vorgelegt, worauf dieser meinte: “Japp, das klingt alles schlüs­sig. Und ich glaube auch nicht, dass Beziehun­gen immer son­der­lich glück­lich sind unterm Strich. Aber vielle­icht sind die damit zufrieden.” Da habe ich mich ange­fan­gen, mich in Zurück­hal­tung zu üben, was andere Pärchen ange­ht.

Als wir den Rück­weg antreten — Rot­front tritt abends für lau im So36 auf-, kommt uns in Form dreier Per­so­n­en Mia. ent­ge­gen. Sagt zumin­d­est meine Fre­undin. Ich habe nur Augen für die schul­ter­be­pol­sterten Lilaanzüge, die mir einen Tick zu met­ro­sex­uell vorkom­men. Die blonde Begleitung ist zu klein, um mir aufz­u­fall­en. Kann sein, dass das Miet­ze war. Oder auch nicht.

Auf dem Rück­weg kom­men wir am St. Ober­holz vor­bei, uns ver­schlägt es aber in Unser Haus am Meer. Meine Fre­undin klagt seit 2 Tagen über Seit­en­stechen. Blind­darm, eventuell. Kann sein, meinte Maren. Ich lasse mir das Wlan-Pass­wort geben und google die 5 typ­is­chen Kennze­ichen ein­er Blind­dar­mentzün­dung. Ihre Wehwe­hchen qual­i­fizieren nicht für was mit Blind­darm.

“Wan­der­schmerz”, lese ich vor. “Ja, jet­zt, wo du’s sagst: im Rück­en zieht was!” — “Nee, das soll heißen, der Schmerz wan­dert zum Blind­darm hin, nicht quer durch den Kör­p­er.” — “Ach, so.”

Ihr geht es schla­gar­tig bess­er. Und während sie her­auszufind­en ver­sucht, wer die über­botoxte Frau im roten Kleid auf der anderen Seite ist, und ob sie ihren Begleit­er aus dem Fernse­hen ken­nt, lese ich das Buch zu ende.

Das Buch ist zu ende gele­sen und ver­han­delt. Das Ende wird nicht ver­rat­en. Wir erfahren mehr über Bens Dreier­erfahrung, Jimos Fam­i­lien­pla­nung und die Eltern der drei Brüder. Soviel sei gesagt.

Was rate ich nun einem poten­tiellen Leser? Vielle­icht das, was man einem zu Berlin auch empfehlen würde: Man sollte es selb­st erkun­den. Ich halte mich nicht für son­der­lich repräsen­ta­tiv, um dieses Buch geschmack­lich genau einzuord­nen. Dazu hat man, ger­ade was Liebe als The­ma ange­ht, doch viel Gepäck immer mit dabei.

Ob dieses Buch was für Sie ist, mein geneigter Leser, müssen sie selb­st her­auskriegen. Vielle­icht haben Sie durch die vor­ange­gan­gen Zeilen etwas Appetit bekom­men.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Regelung über die Weit­er­leitung von Nutzer­dat­en inner­halb der Telekom­mu­nika­tion, was das Inter­net mit ein­schließt, ist teil­weise ver­fas­sungswidrig.

Don Alphon­so beschw­ert sich über das Niveaulim­bo bei der Kri­tik an Fefe.

Max343 und MSPRO reden im Pod­cast Tacheles über das Beiträgezurückschrauben auf spreeblick.com. (Etwas vor­spulen, der Rest ist blabla).

Und während ich mir die Frage stelle: Wie oft wurde in let­zter Zeit der CDU schon um die Ohren gehauen, dass ihre Geset­ze mit der Ver­fas­sung auf Kriegs­fuß ste­hen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Bosch besucht die Prov­inz, namentlich Itze­hoe, wobei etwas unterge­ht, dass jede Stadt irgend­wo trist wirkt, wenn man sozial nicht einge­bun­den ist.

Philip Banse redet mit Wolf­gang Michal (Carta.info) und John­ny Häusler (Spreeblick.com) über das aktuelle Ver­hält­nis von Blog­gosphäre und Print­me­di­en. Etwas lan­gat­mig, wobei ich Häusler gefühlt darin zus­timme, dass Blogs sich auf bes­timmte The­men konzen­tri­eren soll­ten, wenn die Print­me­di­en immer flach­er wer­den und da alles abgrasen.

Julia Smirno­va erk­lärt, wieso rus­sis­che Kün­stler wie Anna Netre­bko die Kan­di­datur Putins unter­stützen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird es angesichts wenig Nachk­om­mender wohl mal ein Blo­gre­vival geben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Nigge­meier bilanziert wenig Pos­i­tives beim heuti­gen Fernse­hange­bot.

Warum nicht mal was anderes occu­pyen? Zum Beispiel die FDP. Oder braucht die noch wer?

Sehr schön: John­ny Häusler präsen­tiert einen alten Fernse­hauss­chnitt sein­er Band Plan B in ein­er Sendung, in der auch Angela Merkel zu Gast war.

Christoph Süß wun­dert sich, wie es über­haupt zu solchen Begrif­f­en wie Dön­er­morde oder Soko Bosporus kommt:

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Und während ich mir die Frage stelle: Wenn die Merkel jet­zt groß bei YouTube ein­steigt, ver­liert die Poli­tik dann noch mehr an Niveau? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Dorin Popa merkt an, dass das ZDF anlässlich eines Fran­ka-Potente-Films Einzel­heit­en in der Biogra­phie Beate Uhses etwas beschöni­gen.

Fefe berichtet, dass man in Tope­ka, Kansas, aus finanziellen Grün­den erwägt, häus­liche Gewalt wieder und entkrim­i­nal­isieren. Land of the free.

Frédéric Valin führt seine bei Spree­blick begonnene Fuss­bal­lkolummne nun unter Zum blonden Engel.

Wo wir ger­ade bei neuen Blogs sind: Malte Weld­ing ist für die Berlin­er Zeitung unter die Liebeskaf­feesat­zleser gegan­gen.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat das große Zurück-zu-den-Wurzel-Bloggen ange­fan­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 06.10.2011

Die Nachtgeschichten von heute

  • Malte Weld­ing über Apple Pro­duk­te — Als ich vor fünf Jahren zum ersten Mal in der Spree­blick-Konz­ernzen­trale war, rede­ten wir über Beamte, Dro­gen, Beam­ten­dro­gen und dass ich ja mal was für Spree­blick schreiben könne. Als ich nach 24 Minuten wieder ging, sagte John­ny, zum ersten Mal von seinem Rech­n­er auf­blick­end: „Kauf dir doch noch ein Mac­Book.“
  • Süd­west: Urteil: Staats­gericht­shof: EnBW-Kauf war ver­fas­sungswidrig — badische-zeitung.de — Die frühere schwarz-gelbe Lan­desregierung hat mit dem Ein­stieg beim Energiev­er­sorg­er EnBW gegen die Ver­fas­sung ver­stoßen. Das hat der Staats­gericht­shof in Stuttgart entsch­ieden. Was wird jet­zt aus Ex-Finanzmin­is­ter Willi Stächele?
  • Klimaretter.info — Stuttgart 21: Bauar­beit­en gestoppt — Klimaretter.info — Der Ver­wal­tungs­gericht­shof Baden-Würt­tem­berg hat der Bahn in einem Eilbeschluss unter­sagt, die Bauar­beit­en am Grund­wasser­man­age­ment für Stuttgart 21 weit­er zu betreiben. Die Bahn hat­te ihre Bau­pläne in einem vere­in­facht­en Ver­fahren geän­dert, das keine Beteili­gung der Öffentlichkeit und der Umweltver­bände vor­sieht. Nach Ansicht des BUND ist eine der­ar­tige Planän­derung nicht mit einem vere­in­facht­en Ver­fahren möglich und benötigt einen erneuten Plan­fest­stel­lungs­beschluss.
  • Klimaretter.info — E-Books kön­nen Kli­ma schützen — Klimaretter.info — Die Her­stel­lung von zehn Büch­ern mit durch­schnit­tlich 200 A5-Seit­en verur­sache etwa elf Kilo­gramm Kohlen­diox­id. Wenn Recy­cling­pa­pi­er zum Ein­satz kommt, verbessert sich die Bilanz auf neun Kilo­gramm. Dem­nach müsste man auf einem Lesegerät — während sein­er durch­schnit­tlichen Lebens­dauer — etwa 25 Büch­er lesen, um auf eine pos­i­tive Klima­bi­lanz zu kom­men.
  • Altkan­zler Hel­mut Schmidt: Ver­ste­hen Sie das, Herr Schmidt? | Poli­tik | ZEIT ONLINE — Schmidt: Wenn dieser Staat vorüberge­hend zahlung­sun­fähig würde, dann wäre das für die Griechen und für alle anderen Europäer ein großes Unglück, aber kein exis­ten­ziell gefährden­des Unglück. Das gilt sowohl für die wirtschaftlichen als auch die poli­tis­chen Fol­gen eines solchen Bankrotts. Die poli­tis­chen Fol­gen wür­den möglicher­weise noch schw­er­er wiegen, denn es kön­nte der Ein­druck entste­hen, dass es um die Sol­i­dar­ität unter den Europäern noch viel schlechter bestellt ist, als wir uns das in den let­zten Jahren vorgestellt haben. Das Ver­trauen in die Gemein­schaft der 27 Mit­glieder würde weit­er schwinden. Dieser poli­tis­che Preis wäre zu hoch. Deshalb müssen die Staat­en der Europäis­chen Union Griechen­land helfen.
  • Text of Steve Jobs’ Com­mence­ment address (2005) — ‘You’ve got to find what you love’ — This is a pre­pared text of the Com­mence­ment address deliv­ered by Steve Jobs, CEO of Apple Com­put­er and of Pixar Ani­ma­tion Stu­dios, on June 12, 2005.
  • Steve Jobs, 1955 – 2011 | Epi­cen­ter | Wired.com — It had tak­en a while for the world to real­ize what an amaz­ing trea­sure Steve Jobs was. But Jobs knew it all along. That was part of what was so unusu­al about him. From at least the time he was a teenag­er, Jobs had a freak­ish chutz­pah. At age 13, he called up the head of HP and cajoled him into giv­ing Jobs free com­put­er chips. It was part of a life­long pat­tern of set­ting and ful­fill­ing astro­nom­i­cal stan­dards. Through­out his career, he was fear­less in his demands. He kicked aside the hoops that every­one else had to nego­ti­ate and straight­for­ward­ly and brazen­ly pur­sued what he want­ed. When he got what he want­ed — some­thing that occurred with aston­ish­ing fre­quen­cy — he accept­ed it as his birthright.
  • Piraten­partei: “Sie erre­ichen nicht die bre­ite Gesellschaft” | ZEIT ONLINE — bei den Pirat­en dominieren junge, bess­er gebildete Män­ner. Ver­gle­ich­bar ist auch die urbane Struk­tur im alter­na­tiv­en Milieu. Aber die Grü­nen hat­ten von Beginn an eine gefes­tigtere ide­ol­o­gis­che und poli­tis­che Posi­tion und deck­ten mit der Ökolo­gie einen bre­it­eren poli­tis­chen Bere­ich ab als die Pirat­en es jet­zt tun. Mit ihrem Sam­mel­suri­um von all­ge­meinen poli­tis­chen Posi­tio­nen und der sehr starken Fokussierung auf das Web erre­ichen sie die Bre­ite der Gesellschaft grund­sät­zlich nicht.
  • Diese Lieder sind in deinem Land ver­füg­bar 2 « Malte Weld­ing
  • Staat­san­waltschaft ermit­telt schlampig — Kunde ver­prügelt und fast verurteilt — sueddeutsche.de — Weil sie ihn für einen Dieb hal­ten, schla­gen Mitar­beit­er eines Münch­n­er Super­mark­ts einen Kun­den kranken­haus­reif und zeigen ihn dann auch noch an. Die Staat­san­waltschaft glaubt den Tätern — und beina­he wird Abdul M. auch noch zum Opfer schlampiger Ermit­tlun­gen.
  • Pofal­la und die große Welle | Post von Horn — Vor dieser Welle von Kri­tik erscheint der CDU-Abge­ord­nete Bos­bach als net­ter Men­sch, dem übel mit­ge­spielt wurde. Dabei sollte sich Bos­bach über Pofal­la Attacke nicht wun­dern. Ein wenig hat er sie schon her­aus­ge­fordert. Er beschränk­te sich näm­lich nicht darauf, seine ablehnende Hal­tung zur Ausweitung des Euro-Ret­tungss­chirms zu Pro­tokoll zu geben.
    Vielmehr nutzte er über Wochen jede Gele­gen­heit, seine abwe­ichende Auf­fas­sung öffentlich zu propagieren und sich selb­st zu pro­fil­ieren. Das provozierte viele in sein­er Frak­tion. Nicht wenige nehmen ihm das richtig übel, behal­ten ihre Kri­tik aber für sich. Bos­bachs Ver­hal­ten entschuldigt Pofal­las Attacke natür­lich nicht.
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Lesezeichen vom 21.09.2011

Die Nachtgeschichten von heute

  • Zum Tod des Net­zpub­lizis­ten Robin Mey­er-Lucht: Meis­ter der Debat­te — Dig­i­tales Denken — Feuil­leton — FAZ.NET — Aufgeweckt waren viele sein­er Texte, leb­haft bis stre­itlustig die Debat­ten, die er mit dem von ihm gegrün­de­ten Blog Car­ta ent­fachte: Der Medi­en­wis­senschaftler und Jour­nal­ist Robin Mey­er-Lucht ist im Alter von 38 Jahren gestor­ben.
  • pri­macall zahlt, Spree­blick nimmt Beitrag dem Netz − Buskeis­mus — Wie so oft, die Äußerungs­frei­heit bleibt auf der Strecke. Gewin­ner sind die bei­den bekan­nten, vor­wiegend als Abmah­n­er bekan­nten Anwälte. Die Anwälte haben eine zusät­zliche Ver­hand­lungs­ge­bühr erstrit­ten. Bei einem Stre­itwert von 42.000 €, sind das immer­hin für jeden Anwalt ca. 1.500 € (zusam­men 3.000,00 €). 1/3 davon – ca. 1.000,00 € — zahlt Spree­blick. So teuer ist Spree­blick diese Seite gekom­men.
  • Vizekan­zler-Gat­tin Wiebke Rösler: „Philipp, viel Spaß mit den Kröten“ | RP ONLINE — Ich glaube, dass Fam­i­lien­poli­tik wenig bringt. Eltern müssen begreifen, dass nicht nur der Entschluss zu Kindern und die Entste­hung der Kinder ein Gemein­schaft­spro­jekt ist. Es sollte nicht mehr als Nor­mal­fall gel­ten: Der Mann geht arbeit­en, die Frau bekommt Kinder, und wenn sie dann wieder arbeit­en geht, hat sie halt Beruf und Kinder. Nor­mal­fall sollte sein: Bei­de gehen alles gemein­sam an. Und zwar, weil man das so will — und nicht, weil man das von oben verord­net bekommt oder es finanzielle Anreize gibt. Das muss von einem selb­st kom­men, es ist eine Sache der Ein­stel­lung. Genau­so müssen auch Müt­ter abgeben kön­nen. Ich erlebe oft, dass Müt­ter ganz schlecht Auf­gaben an Väter abgeben. Da sind die Kinder falsch ange­zo­gen, er hat ‚mor­gens natür­lich den falschen Käse auf das Früh­stücks­brot gemacht’, falls es nicht sowieso ein­fach Kekse gab. Und dass ‚er die Kleine nach dem Mit­tagss­chlaf mit dem Mor­gen­gruß weckt — die kommt ja ganz durcheinan­der’.
  • Christoph Kappes zum Tod von Robin Mey­er-Lucht — Mit Robin Mey­er-Lucht hat uns ein kluger Kopf ver­lassen, der zeitweilig auch diese Zeitung beri­et. Die Som­mer­pause, in die er Car­ta im Juni diesen Jahres schick­te, endet nicht mit dem Herb­st und seinen reifen Frücht­en.
  • Neue Panne: Wahlun­ter­la­gen im Müll gefun­den — Berlin — Tagesspiegel — Einen Tag nach dem Bekan­ntwer­den des Zählfehlers in Licht­en­berg gibt es die näch­ste Wahlpanne. In Lichter­felde wur­den ungeöffnete Briefwahlun­ter­la­gen im Müll gefun­den. Die Krim­i­nalpolizei ermit­telt.
  • die enno­mane » Blog Archive » Die Piraten­partei vs. Sascha Lobo — so lange Sascha Lobo u.a. von den Ein­nah­men sein­er Büch­er lebt und auf der Gehalt­sliste divers­er Medi­en­häuser ste­ht, wird er die Piraten­partei vor allem in der Urhe­ber­rechts­frage immer kri­tisieren und angreifen.
  • Ruhe in Mün­ster — Mün­ster ist die leis­es­te Großs­tadt in ganz Deutsch­land. Unter­sucht haben Forsch­er des Fraun­hofer-Insti­tuts alles, was es an Lärm gibt zwis­chen Autos, Zügen und Indus­trie — und dem­nach ist Mün­ster jet­zt nicht mehr nur die lebenswerteste Stadt son­dern auch Oase der Ruhe.
  • Nachruf auf Robin Mey­er-Lucht | Netzpiloten.de — das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 — Ich kan­nte Robin Mey­er-Lucht nicht per­sön­lich. Er hat­te carta.info aus dem Boden gestampft und dort habe ich ihn über­haupt zum ersten Mal wahrgenom­men. Ich habe car­ta manch­mal gehas­st, manch­mal gemocht. Aber eines muss ich aus Sicht eines Online-Jour­nal­is­ten sagen: Er hat einen Stein in die deutsche Online-Land­schaft gerollt.
  • Robin Mey­er-Lucht: Haber­mas, die Medi­en, das Inter­net — Die demokratis­che Öffentlichkeit hängt nicht davon ab, dass ihr von ihren tra­di­tionellen Inhab­ern in den etablierten Medi­en mit­geteilt wird, was sie denken soll. Anders als Jür­gen Haber­mas glaubt, emanzip­iert sie sich erst im Inter­net.
  • Wolf­gang Michal » Burnout im Netz? - — alles, was bish­er passiert ist, war nur das Aufwärm­train­ing vor dem Start, das Sich-Aus­pro­bieren, das Üben, das Vor­spiel. Jet­zt wird es ernst.
  • Nicht NRW, Berlin entschei­det — Käme bei ein­er Neuwahl 2012 eine rot-grüne Mehrheit­sregierung zus­tande, kön­nte sie gle­ich zu Beginn der neuen Leg­is­laturpe­ri­ode die unver­mei­d­baren Grausamkeit­en bege­hen, ohne befürcht­en zu müssen, sofort abges­traft zu wer­den. Bei der näch­sten reg­ulären Land­tagswahl 2017 wären die Kürzun­gen längst vergessen und vergeben.
  • Währungsre­form for Dum­mys — Dum­my: Kannst nen 10ner wech­seln?<br />
    Tad­di: Was willst Du denn mit dem Wech­sel­geld, ist doch bald eh nix mehr wert. Pass auf wir ma­chen es so, du gib­st mir den 10ner, und über­nimmst den nächs­ten Monat die Shakes, und wenn die D-Mark nächs­ten Monat kommt, zahle ich dir alles zum Wech­sel­kurs zu­rück.<br />
    Dum­my: Cool, ne win win Si­tua­ti­on.
  • Jed­er achte Jugendliche lei­det unter Sozial­pho­bie — Ser­vice — sueddeutsche.de — Etwa jed­er achte Jugendliche hat ein­er Studie zufolge Angst vor anderen Men­schen. «Soziale Pho­bi­en sind bei Her­anwach­senden zwis­chen 14 und 20 Jahren weit ver­bre­it­et», berichteten Frank­furter Psy­cholo­gen am Mon­tag.
  • Grü­nen-Konkur­renz Piraten­partei: Ups, die sind ja gefährlich! — taz.de — Der sen­sa­tionelle Erfolg der Pirat­en alarmiert die Grü­nen: Sie bekom­men im linken Lager Konkur­renz, die auf die gle­iche Klien­tel zielt — allerd­ings ohne Frauen­quote.
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