Lesezeichen vom 20. Juni 2014

Lesezeichen von heute
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Bei der Tagess­chau sucht man wohl immer noch fieber­haft, wie es immer so schön heißt, nach der Ursache, weswe­gen man gestern keinen Wet­ter­bericht in der Tagess­chau gesendet hat. Da ich mir ger­ade die 20-Uhr-Nachricht­en-Gewöh­nung abtrainiere, tang­iert mich das nicht son­der­lich. Unge­fähr so viel wie Test­spiele der deutschen Fußball­na­tional­mannschaft.

Uli Hoeneß fährt heute ein — und die rasenden Reporter fahren mit.

Der spanis­che König Juan Car­los dankt heute ab.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist heute wohl was wirk­lich Wichtiges passiert, von dem man erst viel später hört? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Man kann übri­gens auch auf Men­schen­haaren Geige spie­len.

Das Ermit­tlungsver­fahren gegen Gre­gor Gysi wird wieder aufgenom­men.

Ulrich Horn hofft bei den Steuer­hin­terziehern Hofre­it­er und Annen auf die poli­tis­che Selb­streini­gung. Auf zweitwohnsitzsteuer.de weist René Pönitz darauf hin, dass es sich bei diesen Verge­hen allerd­ings wohl nur um Ord­nugswidrigkeit­en und nicht um vorsät­zliche Steuer­hin­terziehung han­delt.

Und während ich mir die Frage stelle: Ob den Gysi seine Ver­gan­gen­heit wohl noch mal ein­holt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Har­ald Schmidts let­zte Late-Night-Show ist online und damit durch. Aber wozu hat SKY am Ende der Sendung nur die Tick­et-Hot­line einge­blendet?

Ich habe gestern mal ein eigenes Heimat­stadt-Wiki online gestellt. Macht dur­chaus Spaß, sich eine Welt auf diese Weise zu erk­lären.

Uli Hoeneß ist gestern zu 3 Jahren und 6 Monat­en Knast wegen Steuer­hin­terziehung verurteilt wor­den, tritt heute als Präsi­dent und Auf­sicht­sratschef des FC Bay­ern München zurück und kündigt an, keine Revi­sion gegen das Urteil ein­le­gen zu wollen.

Und während ich mir die Frage stelle: Übern­immt der Kaiser jet­zt wieder das Rud­er oder jemand, der in Deutsch­land Steuern zahlt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Mich wun­dert, dass es da draußen Men­schen gibt, die keine Prob­leme haben, sich ihre Ansicht­en über die Welt von Ver­schwörungs­the­o­retik­ern wie Dirk Müller oder Ken Jeb­sen zusam­men­stellen zu lassen. Wenn man dann mal auf Details hin­weist, die falsch sind, kriegt man nur zu hören, ja, das mag im Detail falsch sein, aber die Grund­ten­denz ist richtig und immer noch bess­er als West­pro­pa­gan­da. Da wird die eine Ver­schwörungs­the­o­rie herange­zo­gen, um die andere zu bestäti­gen.

Sebas­t­ian Heis­er hat Raubkopier­er bei der SPD verk­lagt und möchte Ihnen zeigen, was an einem solchen Rechtsweg Zäh­neknirschen her­vor­bringt.

Gle­ich gibt’s das Urteil zu Hoeneß, das so oder so für Auf­schreie sor­gen wird und, wie ich mal voraus­sage, für eine umge­hende Anfech­tung des Urteils. Dazu die Stel­lung­nahme Merkels zur Krim-Krise.

Und während ich mir die Frage stelle: Worin beste­ht die Zufrieden­heit, sich via Ver­schwörungs­the­o­retik­ern die Welt noch chao­tis­ch­er zu machen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Der rus­sis­chstäm­mige Schrift­steller Andrej Kurkow regt sich im Guardian darüber auf, dass er sich als Faschist beze­ich­nen lassen muss, nur weil er für die Frei­heit seines Lan­des ein­tritt:

[My grad­fa­ther] died fight­ing against fas­cism and now I hear the word fas­cist used about me because I am against the occu­pa­tion of my coun­try by Putin’s army, because I am against the state of total cor­rup­tion cre­at­ed by Yanukovich and his clan, because I want the coun­try where I live to be guid­ed by the rule of law.

Fefe des Tages: Das rus­sis­che Außen­min­is­teri­um trollt, dass die USA die aktuelle Regierung der Ukraine nicht unter­stützen dürfte, weil ein amerikanis­ches Gesetz aus dem Jahr 1961 eine der­ar­tige Unter­stützung ein­er durch Putsch ent­stande­nen Regierung ver­bi­ete.

Kon­stan­tin Weck­er fordert Frei­heit für Uli Hoeneß, weil er ihn nicht für schuld­fähig hält.

Die De:Bug ver­ab­schiedet sich.

Bei 11Freunde fragt man sich, wie es bei Bay­ern München ohne Uli Hoeneß weit­erge­ht.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat Uli Hoeneß das Herz von Bay­ern München nicht schon längst verkauft? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Der ehe­ma­lige ukrainis­che Min­is­ter­präsi­dent Janukow­itsch möchte nach Kiew zurück und seine Amts­geschäfte wieder aufnehmen.

Uli Hoeneß gibt an, 18,5 Mio. € Steuern nicht bezahlt zu haben, und das ist dann auch wohl nur die strafrel­e­vante Zahl, wobei man dazu über 280 Mio. € zum Zock­en haben muss. Und das war nur Hoe­ness’ drittes Stand­bein. Frank Lüb­berd­ing möchte dazu Fra­gen stellen.

Erhard Eppler meint in der Süd­deutschen, man solle sich nicht wun­dern, dass ein rus­sis­ch­er Staatschef nicht taten­los dabei zusieht, wie die Ukraine der Nato beitritt. Das Völk­er­recht bedenkt auch er nicht.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum das Völk­er­recht für so viele Poli­tik­er eigentlich an- und ausknips­bar? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Rou­ven sam­melt Annabel­las O-Töne.

Ulrich Horn über Ulrich Hoeneß.

Im Zuge der St.-Martins-Umzugs-Benennung jet­zt erst gele­sen: Das Negerlein in Die kleine Hexe wurde zu der Messer­w­er­fer.

Und während ich mir die Frage stelle: Waren das diesel­ben Leute, die vor Gewalt in Com­put­er­spie­len war­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 3. Mai 2013

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Großes Kopf­schüt­teln ist heute Mor­gen mal wieder:

Noch-min­destens-bis-zum-Finale-Bay­ern-Präsi­dent Uli Hoeneß gibt so eine Art Beichte in DIE ZEIT ab. Ulrich Horn zweifelt an der Aufrichtigkeit dieses öffentlichen Bedauerns, denn:

Er sorgte sich, man könne ihm auf die Spur kom­men.

Thomas Walde vom ZDF hat da auch eine inter­es­sante Inter­pre­ta­tion:

Und See­hofer natür­lich auch. Grandios aber auch:

Jür­gen Haber­mas meint auch schon wieder was zur Lage Europas:

What is required is sol­i­dar­i­ty instead, a coop­er­a­tive effort from a shared polit­i­cal per­spec­tive to pro­mote growth and com­pet­i­tive­ness in the euro zone as a whole. Such an effort would require Ger­many and sev­er­al oth­er coun­tries to accept short- and medi­um-term neg­a­tive redis­tri­b­u­tion effects in its own longer-term self-inter­est.

Europa ist also gerettet, wenn ein­fach nur irgendw­er irgend­was mal akzep­tiert.

Der Fefe des Tages: Bänker erk­lären, weswe­gen 1 Mio. £ Jahres­ge­halt unterm Strich wenig Geld sind. Muss man auch nur akzep­tieren, um nicht die Kopf zu schüt­teln.

Und während ich mir die Frage stelle: Wenn man den Hoeneß bish­er schon akzep­tiert hat­te, muss man dann das Akzep­tieren ein­fach erweit­ern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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